
Freitag, 11. September 2026
Donnerstag, 10. September 2026
Dienstag, 8. September 2026
Montag, 7. September 2026
Freitag, 4. September 2026
Viernes 4 de septiembre 2026. Conferencia inaugural en Espania, Instituto Europeo contra el Holocausto y Totalitarismos.
AGENDA
De 19:00h a 21:00h
La escritora, historiadora, periodista, traductora y biógrafa oficial de Emilie y Oskar Schindler protagoniza, a las 19:00 horas, la conferencia inaugural del nuevo curso del Instituto Europeo para el Conocimiento del Holocausto y los Totalitarismos.
El Instituto inaugura su Ciclo de Conferencias 2026-2027 con la participación de Erika Rosenberg-Band, escritora, historiadora, periodista, traductora y una de las principales especialistas en la trayectoria vital de Emilie y Oskar Schindler, de quienes es biógrafa oficial. La conferencia permitirá acercarse a la historia de los Schindler desde una perspectiva especialmente cercana y documentada. El trabajo desarrollado durante décadas por Rosenberg-Band ha contribuido a profundizar en el conocimiento de sus vidas y, de manera particular, a recuperar la figura de Emilie Schindler, durante mucho tiempo relegada a un segundo plano pese a su participación en la ayuda y protección de las personas perseguidas por el nazismo.
Su presencia en la apertura del curso del IECHT enlaza con uno de los objetivos fundamentales del Instituto: aproximarse al Holocausto y a los totalitarismos no únicamente a través de los grandes acontecimientos históricos, sino también mediante las biografías, los documentos, los testimonios y las decisiones individuales que permiten comprender cómo actuaron las personas ante la persecución, la violencia y la destrucción de los derechos fundamentales.
Dienstag, 1. September 2026
Programm Konrad-Adenauer-Stiftung Politisches Forum NRW Regionalbüro Westfalen , 2 Veranstaltungen in Ascheberg-Herbern und Essen
Programm Politisches Bildungsforum NRW Regionalbüro Westfalen Vortrags- und Gesprächsveranstaltung Die unbesungenen Helden – Emilie und Oskar Schindler 10. September 2026 Profilschule Ascheberg, Standort Herbern | Altenhammstraße 31 | 59387 Ascheberg-Herbern Donnerstag, 10. September 2026 10.45 - 13.10 Uhr Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Regionalbüro Westfalen Begrüßung und Einführung Lena Forgani Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Vortrag und Diskussion Die unbesungenen Helden – Emilie und Oskar Schindler Prof. Dr. Erika Rosenberg-Band Buenos Aires; Germanistin und Buchautorin Moderation: Anna-Lena Lange & Lisa Müller Hauptamtlich Pädagogische Mitarbeiterinnen (HpM)
Vortrags- und Gesprächsveranstaltung Die unbesungenen Helden – Emilie und Oskar Schindler 11. September 2026 B.M.V.-Gymnasium | Bardelebenstraße 9 | 45147 Essen Freitag, 11. September 2026 8.45 Uhr – 11.00 Uhr Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Regionalbüro Westfalen Begrüßung und Einführung Dr. Andreas Schulze Leiter Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Vortrag und Diskussion Die unbesungenen Helden – Emilie und Oskar Schindler Prof. Dr. Erika Rosenberg-Band Buenos Aires; Germanistin und Buchautorin Moderation: N.N.
Montag, 31. August 2026
Freitag, 31. Juli 2026
Erika Rosenberg in Freiburg
„Unbesungene Helden“ – Professor Erika Rosenberg zu Gast in der J1
27.07.2026
Bereits zum 3. Mal besuchte am Mittwoch, 22. Juli, Frau Prof. Erika Rosenberg aus Buenos Aires das WEG. Die Biografin, Nachlassverwalterin der Schindlers und Autorin zahlreicher Bücher führte mit der gesamten Jahrgangsstufe 1 einen Workshop zum Thema „Unbesungene Helden“ durch. Nach einführenden Vorträgen über die Schindlers, Don Gilberto Bosque, Carl Lutz und die Ordensschwester Restituta Kafka, die alle auf ganz unterschiedliche Weise und an unterschiedlichen Orten Menschen vor dem sicheren Tod durch die Nationalsozialisten retteten, erarbeiteten die SchülerInnen eigene Präsentationen zu den „unbesungenen Helden“.
Was würden wir heute tun? Was macht einen „Helden“ aus?
Stets im Zentrum standen dabei der Bezug zur Gegenwart und die Fragen: Was würden wir heute tun? Wie würden wir reagieren? Und was macht eigentlich einen „Helden“ aus?
D. Meebold
Donnerstag, 30. Juli 2026
Dienstag, 28. Juli 2026
Erika Rosenberg und das Museum der Überlebenden in Oskar Schindlers Fabrik in Brnénec. Politiker sagen Unterstützung zu.
| Erika Rosenberg" Tägliches Update ⋅ 28. Juli 2026 | ||
| Nachrichten | ||
Museum der Überlebenden in Oskar Schindlers Fabrik in Brněnec: Politiker sagen Unterstützung zu Darum bin ich froh, dass ihr eine neue Ausstellung gewidmet ist.“ Erika Rosenberg und Daniel Löw-Beer | Foto: Martina Schneibergová, Radio Prague . |
Montag, 27. Juli 2026
Mittwoch, 22. Juli 2026
Freitag, 17. Juli 2026
Pressebeitrag in der Fuldaer Zeitung
Organisiert wurden Vernissage und Ausstellung von der Point-Alpha-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Frauen-Union aus dem Wartburgkreis und der aus dem Landkreis Fulda. Schirmherrin der Ausstellung ist Professorin Erika Rosenberg-Band, die mit den Biografien über Oskar und Emilie Schindler internationale Bekanntheit erlangte und dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.
Donnerstag, 9. Juli 2026
Mittwoch, 8. Juli 2026
Über Glauben, Hingabe, Opferbereitschaft, Beharrlichkeit und Hoffnung. Gedanken nach einem Fußballspiel,
Über Glauben, Hingabe, Opferbereitschaft, Beharrlichkeit und Hoffnung .
Gedanken nach einem Fußballspiel.
Wie prägend ein Spiel einer Fußball-Weltmeisterschaft sein kann insbesondere für jemanden wie mich, der den Wechselfällen des Fußballs nie allzu große Aufmerksamkeit geschenkt hat. Doch als ich gestern den 3:2-Sieg Argentiniens gegen Ägypten verfolgte, sah ich weit mehr als nur ein Fußballspiel. Ich sah den unerschütterlichen Glauben, die Beharrlichkeit und den unbedingten Willen von Lionel Messi und vielen seiner Mitspieler. Ich sah, wie sich eine Situation wenden lässt, die bereits verloren scheint – eine Situation, die das Ende aller Hoffnungen auf das Erreichen des Viertelfinales bedeutet hätte. Als ich die Zeitlupenaufnahmen von Messi und den anderen Spielern aufmerksam betrachtete, erkannte ich etwas, das weit über den Sport hinausgeht. Mir wurde bewusst, wie entscheidend es ist, Glauben zu haben – und aus diesem Glauben heraus das Vertrauen in die eigene Kraft zu schöpfen. Genau darum geht es. Ist Beharrlichkeit vielleicht der wahre Weg zu einem erfolgreichen Ziel? Ich bin zutiefst davon überzeugt. Denn nicht das Spiel selbst ist das Wesentliche, sondern der Wille, es zu gewinnen. Entscheidend ist die innere Haltung, sich von einer ersten Niederlage nicht entmutigen zu lassen, sondern weiterzugehen. Es ist dieses entschlossene Vorwärts, das uns antreibt, weiterzuleben und jene Ziele nicht aufzugeben, die wir unsgesetzt haben – auch dann nicht, wenn sie plötzlich unerreichbar erscheinen und der Gedanke an das Aufgeben verführerisch nahe liegt. Der argentinische Dichter Almafuerte – mit bürgerlichem Namen Pedro Bonifacio Palacios – schrieb einst: „Nicht tot ist, wer kämpft.“ Genau dieses Gefühl, lebendig zu sein, war es, das die Spieler angeführt von Messi – bis zur letzten Minute trug. Sie gewannen das Spiel in einem Augenblick, als bereits alles auf eine unausweichliche Niederlage hindeutete. Während ich ihnen zusah, erkannte ich vieles von mir selbst wieder– in diesem Spiel, in den Gesichtern der Spieler, besonders in den Zeitlupenbildern von Lionel Messi. Ich hatte die Gelegenheit, ihn vor vielen Jahren in Rom kennenzulernen, bei einer interreligiösen Begegnung, die vom inzwischen verstorbenen Papst Franziskus ins Leben gerufen worden war. Es war das „Spiel für den Frieden“. Dort begegnete ich auch Diego Maradona – bereits gezeichnet von den Lasten seines Lebens, müde und erschöpft, und doch unvergleichlich. Obwohl er körperlich längst nicht mehr in Bestform war und deutlich an Gewicht zugelegt hatte, spielte Maradona die gesamten neunzig Minuten eines Spiels, bei dem die Teilnehmer unterschiedlichster Kulturen und Religionen eigentlich jeweils nur fünfzehn Minuten auf dem Platz stehen sollten. Doch für ihn gab es kein Halten. Er spielte bis zum Schluss – mit derselben Leidenschaft, die ihn sein ganzes Leben begleitet hatte. Doch eigentlich möchte ich nicht über Fußball sprechen. Ich möchte von dem erzählen, was das Verhalten der Spieler – der Argentinier ebenso wie der Ägypter – in mir ausgelöst hat. Jeder von ihnen gab das Beste, was er geben konnte: seinen Mut, seinen Kampfgeist, seinen Willen und seine Hoffnung, ein Ziel zu erreichen. Und vielleicht haben am Ende beide gewonnen.Denn natürlich gibt es im Sport einen Sieger und einen Verlierer. Aber verliert der Unterlegene wirklich? Oder gewinnt er nicht vielmehr etwas ebenso Wertvolles – Erfahrung, die ihn auf die nächste Herausforderung vorbereitet? Vielleicht besteht gerade darin die eigentliche Bedeutung jeder Niederlage: aus ihr zu lernen, an ihr zu wachsen und den Mut zu finden, erneut aufzubrechen. Denn letztlich geht es im Leben nicht darum, niemals zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen. Ob wir das Schicksal nennen, Vorsehung oder einfach Glück – entscheidend bleibt, dass wir den Glauben an uns selbst nicht verlieren und den Mut finden, unseren Weg weiterzugehen.
Sonntag, 5. Juli 2026
Eindrücke der letzten drei Tage.
Sonntag 7 Uhr morgens. Bedeckter Himmel, angenehme Temperaturen, intellektuelles Wetter. Gewitter, Stürme sind für heute Nachmittag angesagt aber trotzdem gehe ich heute schwimmen. Die körperliche Bewegung, der Sport ist in meinem Leben sehr wichtig. Ich bin mit dem Spruch aufgewachsen "Wer rastet, der rostet".
Für mein intellektuelles Schaffen brauche ich auch gleichzeitig, immer wenn es mir die Zeit erlaubt, Bewegung. Während ich schwimmen oder turne habe ich Potpourri an Ideen und Gedanken, die ich danach einordnen kann. So war ich immer und so bin ich auch jetzt!
Mit Rückblick auf die letzten Tage kann ich ein mehr als positive Bilanz ziehen.
Am letzten Donnerstag sind wir von München aus nach Fulda gefahren. Dort wurden wir von Michael Henkel abgeholt und fuhren nach Kranluken zu dem Anwesen von Frau Henkel, Bürgermeisterin von Geisa, Organisatorin der Veranstaltung in Point Alpha, wo die Ausstellung "Fearless Women" von dem Künstler Oliver Schaeffer präsentiert wurde.
Ich hatte die große Ehre, die Würde Schirmherrin zu sein. Eine Ehre, die mir erweist, wahrscheinlich, weil ich die einzige bin, die Frau Emilie Schindler die letzten 11 Jahre ihres Lebens begleitet habe. Am Anfang als Autorin und Historikerin, danach als gute Freundin oder besser gesagt als Ersatzenkelin, die ihren letzten Wunsch erfüllen sollte, nämlich ihren Lebensabend in Deutschland zu verbringen. Und danach sogar auch als einziger Mensch, der sich mit ihrer Beisetzung beschäftigen musste, denn alle "haben den Kopf gedreht" und in die Luft geschaut, sowohl Deutsche als auch Israeli und Überlebende, auch Spielberg, der sich mit der Geschichte "Schindlers Liste" bereichert hatte und Ruhm gewann.
Aber das ist bloß Vergangenheit.
Am Donnerstag fand die Vernissage der Ausstellung in Point Alpha, ein historischer Ort, denn es war die Deutsch-Deutsche Grenze, heute eine Gedenkstätte mit einem riesigen Raum super für solche Events geeignet.
Ca. 180 Gäste kamen neugierig, um von vielen Geschichten furchtloser Frauen zu erfahren.
Ich hatte die große Ehre die Veranstaltung zu eröffnen. Bei solchen Angelegenheiten bereite ich gar keine besondere Rede vor, denn man spricht mit dem Herzen, mit Gefühlen, denn, das, was man vermitteln versucht, ist die eigenen Gefühle zu übermitteln und dass sie auch so viele Herze wie möglich berühren kann.
Der Event war ein großer Erfolg. Viele Persönlichkeiten aus der Welt der Politik waren anwesend. Viele geladene Gäste haben mich begrüßt, viele kannte ich von vorher, wie z.B. Frau Sabine Lange, eine alte Freundin aus Bad-Salzungen, andere erinnere ich mich nicht genau wie sie heißen.
Der Empfang war ein großes Fest für das Herz und die Seele. So viel Wärme, die beste Ernährung an einem solchen unvergesslichen Abend!
Diese Begegnungen verleihen mir neue Kräfte, um weiter im Leben zu machen: Schreiben, Vorträge halten, Projekte durchführen, reisen unternehmen.
Zwei Tage verbrachten wir bei Frau Henkel privat. Tolle Gespräche haben wir geführt. Tiefe Themen, hochinteressante Konklusionen. Und wenn man mich fragt, ob wir uns ausgesprochen haben, erwidere ich rundweg "NEIN".
Es bleibt noch soviel zu untersuchen, analysieren, austauschen...
Auf diesem Wege sage liebe Manuela Henkel, vielen Dank für diese marvellous days, die sowohl Jose als ich auch immer in Erinnerung halten werden.
Freitag, 3. Juli 2026
Mittwoch, 1. Juli 2026
Heute in der Fuldaer Zeitung: 15 furchtlose Frauen der Weltgeschichte – Ausstellungseröffnung auf Point Alpha Stand:01.07.2026, 05:31 Uhr
Schirmherrin der Ausstellung ist die renommierte Journalistin und Biografin Professorin Erika Rosenberg-Band, die durch ihre Arbeiten über Oskar und Emilie Schindler internationale Bekanntheit erlangt hat. Sie ist auch gleichzeitig Bildpatin des von Schäfer geschaffenen Porträts von Emilie Schindler.
Montag, 29. Juni 2026
Erika Rosenberg besucht das Markgrafen-Gymnasium. Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage.
„Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage“: Unter diesem Motto begrüßte das Markgrafen-Gymnasium am 18. Juni in der Karlsburg Erika Rosenberg, die Biografin von Oskar und Emilie Schindler.
Diese ist deutsch-argentinische Schriftstellerin und Historikerin. Seit mehreren Jahren besucht sie Schulen in Deutschland, um Schülern die Wichtigkeit von Mut, Tapferkeit und Hilfsbereitschaft zu vermitteln, die sie als deutlich entscheidender empfindet als Herkunft oder Religion.
Frau Rosenberg erzählte uns fesselnd von ihren Gesprächen mit Emilie Schindler und von den über 1300 Menschen, die von Oskar und Emilie Schindler während des Nationalsozialismus in drei großen Fabriken in Polen als Arbeiter eingesetzt und so vor der Deportation in Konzentrationslager gerettet werden konnten.
So erzählte sie uns unter anderem von der Umwandlung eines jüdischen Ghettos in Polen in das Arbeitslager Plaszow und der großen Brutalität, die dort unter Lagerkommandant Amon Goeth herrschte. Ein berührender Teil ihrer Erzählungen war die Geschichte, dass Emilie Schindler im Winter 1949 über 120 jüdische Arbeiter vor dem sicheren Tod rettete, indem sie ihnen in ihrer Fabrik in Polen Platz gewährte, sie mit Essen versorgte – Zitat von Emilie Schindler: „Ich konnte nicht wegsehen, ich musste einfach helfen.“
Am wichtigsten war ihr jedoch, uns zu vermitteln, wie wichtig es ist, sich voller Respekt für einander einzusetzen und Dankbarkeit zu zeigen. Niemand könne alleine für Gerechtigkeit und Frieden sorgen, so Frau Rosenberg, es sei ausreichend, wenn jeder Mensch „ein Sandkorn für das Gute lege“. Mit dem Zitat „Bei einem Krieg gibt es keinen Sieger, wer Menschen tötet, ist auf jeden Fall ein Verlierer“ zeigte sie uns die Wichtigkeit von Frieden und Freiheit.
In verschiedenen Fragerunden hatten wir die Chance, mit Frau Rosenberg ins Gespräch zu kommen.
Wir waren sehr dankbar, Frau Rosenberg an unserer Schule begrüßen zu dürfen und ihren Bericht aus erster Hand zu hören.
23. Juni 2026
Samstag, 27. Juni 2026
Schwere Schritte - Vortrag von Prof. Erika Rosenberg-Band mit anschl. Diskussion in Bocholt. Heimatverlust Trauma oder Chance für einen neuen Anfang
Ausstellungen / Führungen
Schwere Schritte - Vortrag von Prof. Erika Rosenberg-Band mit anschl. Diskussion
Eintritt frei // Anmeldung erforderlich
"Heimatverlust - Trauma oder Chance für einen Neuanfang?"
Erika Rosenberg-Band blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Sie wurde am 24. Juni 1951 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Ihre Eltern, deutsche Juden, waren vor dem NS-Regime dorthin geflohen. In Argentinien, Deutschland und England studierte sie Literatur, Sprachen, Geschichte und Pädagogik. 1990 lernte sie Emilie Schindler, Oskar Schindlers Ehefrau, durch ein Interview für die Deutsche Welle kennen. Erika Rosenberg-Band verfasste daraufhin mehrere Bücher über die Schindlers, deren heldenhafte Rettung von über 1200 Jüdinnen und Juden durch Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" weltweit bekannt wurde. Sie arbeitete bis 2010 als Dozentin am Goethe-Institut in Buenos Aires und bis 2011 an der Katholischen Universität Buenos Aires von Argentinien. Des Weiteren war sie als Schriftstellerin, Übersetzerin und Journalistin tätig.
In ihrem Vortrag wird Prof. Rosenberg-Band über den Heimatverlust ihrer Eltern und über dessen Auswirkungen auf ihr eigenes Leben sprechen. Thema der anschließenden Diskussion wird auch der Neuanfang der Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg in Bocholt sein sowie die Frage, inwiefern nach Erkenntnissen der Wissenschaft Traumata der Heimatvertriebenen an die nachgeborenen Generationen weitergegeben wurden bzw. werden. Auch der Heimatverlust der in den letzten Jahren nach Bocholt gekommenen Flüchtlinge und Migranten soll Gesprächsgegenstand sein.
Der Eintritt ist frei
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