Sonntag, 23. Juni 2024

Finissage in Höxter am 3. Juli

Höxter (red). Oliver Schäfer hat die Gattin von Oskar Schindler für seine Ausstellung „Fearless Women“ gemalt.  Ein Interview mit dem Künstler.

Es ist eine außergewöhnliche Frau, die am 3. Juli um 18 Uhr im Archäologiepark Höxter zu Gast sein wird: Erika Rosenberg-Band spricht über ihre Freundschaft zu Emilie Schindler, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Oskar während des Holocausts 1.200 Menschen das Leben rettete. Rosenberg-Band kommt aus Argentinien und ist die Biografin von Emilie Schindler, deren Porträt derzeit in der Ausstellung „Fearless Women“ zu sehen ist. Der Eintritt zum Vortrag im großen Strohboid-Zelt im Archäologiepark ist an diesem Abend frei. Wir haben mit dem Künstler Oliver Schäfer aus Warstein über Erika Rosenberg-Band und sein Projekt „Fearless Women gesprochen. 

Erika Rosenberg-Band ist eine Schriftstellerin und Journalistin aus Buenos Aires, dorthin flohen ihre Eltern vor den Nazis. Herr Schäfer, wie kam der Kontakt zu ihr zustande?

Als ich Emilie Schindler malen wollte, habe ich Erika Rosenberg-Band angeschrieben und um ein Foto und die Erlaubnis dazu gebeten. Dadurch haben wir uns kennengelernt. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie anlässlich meiner Ausstellungen regelmäßig Vorträge hält.

Warum ist Emilie Schindler ein gutes Beispiel für die Frauen, die in ihrer Ausstellung zu sehen sind?

Emilie Schindler stand immer im Schatten ihres Mannes Oskar, obwohl sie ganz maßgeblich an der Rettung von 1.200 Juden während es Holocausts beteiligt war. Weltbekannt wurde ihr Ehemann Oskar durch den Spielberg-Film „Schindlers Liste“, der Emilies wichtiger Rolle aber nicht gerecht wird. Die echte Emilie ist ganz am Schluss in der Szene zu sehen, in der sie Steine auf das Grab ihres Ehemannes legt.  Sie starb 2001 verarmt in Berlin. Erika Rosenberg-Brand war elf Jahre lang eng mit ihr befreundet. Es ist ihr ein Anliegen, die Erinnerung an sie wach zu halten. Eine ganz ähnliche Motivation wie meine.

Zurück zu Ihrem künstlerischem Projekt: Warum malen Sie ausschließlich Frauen?

Ich möchte diese Frauen sichtbar machen. In der Geschichte ist es zu häufig passiert, dass die Taten und Errungenschaften von Frauen vergessen wurden. Mit meinen Bildern kann ich das ändern und Frauen, die Wichtiges geleistet haben, bekannter machen.

Warum engagieren Sie sich als Mann für Themen, die eher Frauen betreffen?

Weil die Gleichstellung der Geschlechter uns alle angeht. Das Thema „Gewalt gegen Frauen“ ist da nur ein Beispiel von vielen und geht auch uns Männer an, denn von Männern geht diese Gewalt aus. Wir werden eine gerechtere Welt nur dann aufbauen können, wenn die Männer mitmachen.

Was möchten Sie mit diesen Porträts gesellschaftlich bezwecken?

Mit meiner Kunst möchte ich Menschen zusammenbringen. Ich konnte bereits auf vielen Ausstellungen beobachten, dass meine Bilder als eine Art Dialogöffner dienen. Betrachterinnen und Betrachter kommen vor meinen Bildern in ein Gespräch. Diese Gespräche handeln anfangs natürlich meist von den dargestellten Frauen, jedoch werden daraus schnell Gespräche über gesellschaftliche Themen. Ich glaube, gerade solche Dialoge brauchen wir in diesen Zeiten mehr denn je.

Warum kann man in den Porträts einzelne Wörter oder Buchstaben erkennen?

Bevor ich mit dem eigentlichen Malprozess beginne, schreibe ich immer ein Zitat der jeweiligen Person in ihrer Muttersprache auf die Leinwand. Das hat hinterher den Effekt, dass man nur noch einzelne Wörter oder Buchstaben durch die Farbschichten hindurchschimmern sehen kann. Auf diese Weise möchte ich den Betrachterinnen und Betrachtern zeigen, dass diese Frauen mehr sind, als nur ein Körper. Diese Frauen haben etwas zu sagen, sie haben eine Botschaft, eine Haltung.

Was hat es mit der bunten Farbgebung auf sich?

Die Farben sind bewusst gewählt. Würde ich die Frauen in zarten Pastellfarben malen, könnte man die Porträts leicht übersehen. Ich möchte, dass die von mir porträtierten Frauen ganz klar erkennbar sind, egal wo sie ausgestellt werden. Niemand soll an meinen Bildern vorbeilaufen und sagen „ach, habe ich gar nicht gesehen“. Für Marlene Dietrich habe ich beispielsweise viel Blau verwendet, weil sie als „Blauer Engel“ bekannt wurde.  Und bei Primatenforscherin Jane Goodall dominieren die Grüntöne des Dschungels.

Wie kamen Sie auf die Idee, Ihre Bilder auch im Freien auszustellen?

Das war während Coronapandemie, als keine Ausstellungen drinnen möglich waren. Seitdem stelle ich regelmäßig wetterfeste Reproduktionen meiner Werke draußen aus - zum Beispiel in Parks oder öffentlichen Gärten. Ich arbeite selbst gerne in meinem Garten und lasse mich von der Natur inspirieren und wollte beide Leidenschaften miteinander verbinden. So entstand die Idee einer Ausstellung im Freien, bei der meine gemalten Porträts und Texte der Journalistin Diana Ringelsiep in bunten Blumenbeeten präsentiert werden können. Obwohl die Pandemie vorbei ist, halte ich an diesem Ausstellungskonzept fest. Es ist eine gute Art der Kunstvermittlung, um auch Menschen zu erreichen, die sonst nicht Museen oder Galerien besuchen würden.

Arbeiten Sie noch an weiteren Werken für deine Porträtreihe „Fearless Women“?

Ja ich arbeite momentan an weiteren Porträts. Mein Ziel ist es, eine Serie von 50 bis 100 Frauenporträts zu erstellen. Ich möchte Frauen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen darstellen. Es sollen Frauen aus der Vergangenheit und der Gegenwart sein, die sich aktiv für etwas einsetzen oder Großes geleistet haben. Ich habe eine lange Namensliste. In Höxter wurde ich beispielsweise sofort auf die Kriegsfotografin Anja Niedringhaus aufmerksam gemacht, die sicherlich auch gut in die Reihe passen könnte.

Kann man die Porträts der „Fearless Women“ Reihe käuflich erwerben?

Ja, die Porträts stehen zum Verkauf. Einige der Originale sind bereits verkauft. Außerdem biete ich hochwertige Kunstdrucke und wetterfeste Reproduktionen meiner Werke für diejenigen an, für die ein Original nicht in Frage kommt. Auf diese Weise haben mehr Menschen Zugang zu meiner Kunst und ich kann somit die Geschichten dieser Frauen noch besser verbreiten. Sollte jemand Interesse an einem meiner Kunstwerke haben, kann man mich gerne kontaktieren oder in meinem Etsy-Shop vorbeischauen. Homepage des Künstlers: oliverschaefer.art

Die Ausstellung „Fearless Women“ ist noch bis einschließlich 7.7. in Höxter zu sehen. Für Gruppen werden Führungen angeboten – Anfragen an s.mirbach@hoexter.de, Tel.: 05271 963 4043

Foto: privat

Anzei

Montag, 17. Juni 2024

Veranstaltung in Waiblingen organisiert von der KAS Stuttgart, Baden Württemberg, ein großer Erfolg! Conferencia en Waiblingen organizado por la Fundación Konrad Adenauer.

Es war eine große Freude wieder Mal Dr. Stephan Hoffmann,  Leiter der Konrad Adenauer Stiftung in Stuttgart,  den wir vor ca. 17 Jahren in Oldenburg kennengelernt haben. Das Schicksal, das Leben  , die Jahre haben unsere Wege wieder gekreuzt. Obwohl ich Jahren jahraus mit der Stiftung arbeite, hatten niemand  Zeit zu treffen.Aber heute war der Tag.Lieber Stephan herzlichen Dank für die Einladung zum
Mittagessen.

Samstag, 15. Juni 2024

Conmemorando el 101 aniversario del periódico Mundo Israelita. Siempre me otorgan el honor de invitarme a escribir un artículo. 101 Jahre des Israelistischen Tageblattes in Buenos Aires. Man ehrt mich immer einen Artikel zu schreiben. Hier mein bescheidener Beitrag!

 Artículo para Mundo Israelita

conmemorando el 101

aniversario de su fundación

Por Prof. Erika Rosenberg-Band desde Munich


... Y todo comenzó casi por una suerte de eventos que conocí a la editora Dra. Co-

rina Schvartzapel su esposo y sus hijos.


Eso ocurrió ya hace mucho tiempo. No tanto como el de la fundación , la cual en este

2024 se conmemora su 101 aniversario.

En un rapto imaginario se me presenta frente a los ojos un gran pastel con forma de

periódico y en los bordes, rodeando 101 velitas de un variopinto de colores. Tan variopinto

como sus notas, artículos, diversos temas, autores, escritores.


Es que el periódico representa muchas cosas. Es una fuente inagotable de temáti-

cas.Por este medio felicito a Corina y sus hijos que hacen el gran esfuerzo para que el


Mundo Israelita no apague su hälito y siga existiendo.

Mientras que otros periodicos de otras comunidades han perdido de alguna manera

su existencia en papel, Mundo Israelita sigue en pie, como la misma historia judía, que


a través de más de cinco mil Años nos mantiene unidos. Ciertamente con algunas di-

vergencias, muchas veces muy grandes, ideologías de políticas diversas, pero todos


unidos bajo el manto y los preceptos de nuestros ancestros.

Es difícil poder imaginar los esfuerzos ajenos, pero sí es nuestra obligación como

lectores valorarlos y resaltarlos.

Nosotros, mi esposo Josecito y yo , ya acostumbrados a la Diáspora en que estamos


obligados a vivir para porder continuar con nuestras existencias, más de una vez escu-

chamos de muchas personas banalidades tales como: Qué bien, están paseando, son


turístas, viajan por el mundo, sin poder imaginarse el enorme sacrificio que eso implica.


El sólo hecho de embarcarse en interminables viajes, infinidad de conferencias, pre-

parar diversos temas, presentarse cada día a más de una conferencia, intercambiar ideas,


pensamientos, bases culturales con representantes de otras comunidades que han ve-

nido a Europa, a Alemania principalmente a exiliarse, entre los cuales muchos se inte-

gran y trabajan, pero muchos viven de la diezma del estado, provoca un cansancio


psíquico sobre todo en las escuelas al trabajar con alumnos que en su casa no tienen

la educación de la cultura del trabajo, de la integración.

Este producto de las grandes migraciones en el planeta, afecta no sólo las economías

de muchos estados, sinó que también la tradición social de los países.


Y si bien es un paso al modernismo, a la integración de los seres humanos la multi-

pluralidad, por otro lado daña la cultura reinante.


Los otros días me vi obligada a escribir un artículo sobre una manifestación de más

de 200.000 musulmanes en Hamburgo que pretenden fundar un califato.

Inmediatamente volaron mis pensamientos a la Mezquita de Palermo. Mientras


hospitales se cerraron, escuelas no funcionan, el hambre y la cantidad de desampa-

rados sin techo cunde por doquier, hay una inmensa y lujosísima Mezquita en el pre-

dio más preciado de la ciudad de Buenos Aires.


Sin saber muy bien porqué su construcción, sin saber muy bien para qué, los mo-

tivos, resaltan airosas dos orgullosas torres musulmanas, recortan a manera de pre-

sencia autoritaria el cielo argentino.


No pensaría de esta manera, ya que soy multipartita y universalista, pero recor-

dando los atentados de los 90 durante la presidencia de Menem, me viene a la más


reciente memoria un breve artículo que leí no hace mucho acerca de la hidalguía con

la que habla Milei sobre Menem.

Parecería ser que la distancia de los 14000 km que me separan de Argentina, me

permiten ver de la otra vereda, la suciedad de la propia.

A sabiendas que Europa, Alemania no es un paraíso , ni siquiera un relato de la


época de los templarios que para olvidar sus miserias y la hambruna, creaban los pa-

yares o payadores sonatas que hablaban de abundancia , miel y rosas.


Esta vez pronosticaron los payadores libertarios Hambre, Hambre, y más Hambre,

no hay plata!

Qué tiempos más extraños que estamos viviendo! Parecería que los valores están


completamente alterados, ya nadie se inmuta si se postea en un reel a una joven fu-

mando un porro y hablando una verba difusa, si un“presidente“ da un concierto de


rock, si otro inculpa de adicto a otro presidente, si se inicia una guerra tomando re-

henes y matándolos, o si se invade un territorio por el solo hecho de tener un concepto


ocupacionista.


Maria Elena Walsh diría, este es el mundo al revés, Julio Sosa cantaría Cambala-

che.... y yo simple y humildemente digo, se debe volver a los principios,a los valores,


a aquellos preceptos que nos mantuvieron unidos como sociedad tanto tiempo, no sólo

como judíos, sino a toda la Humanidad.


Muchos se autodefinen como SOLIDARIOS, beneplácitos, magnánimos, humani-

tarios sin sacar los ojos de su propio ombligo.


La hipocresía nos ha llevado a este punto, el falso individualismo, a la terrible me-diocridad.


Ya escribiera Jose Ingenieros un excelente libro:“El Hombre mediocre“, pero creo

que aquí se olvidó de la MUJER mediocre, que aún es peor, ya que junto a su pareja

tiene la ardua tarea de educar a sus hijos.

La mayoría no quiere salir de su zona de confort y es cuando dicen: No invado a


mis hijos, los dejo ser, Let Them be! Pero en ese Let them be se esconde la terrible mo-

licie del no educar, del no comprometerse, del no responsabilizarse ni por sus propios


hijos salidos de su vientre, no se involucran con el mundo. Viven con sus cabezas


bajas, acostumbrados a respirar el hálito de su ombligo. Y lo peor, este hedor lo per-

ciben como normal.


Roguemos en este aniversario del Mundo Israelita por esta almas, para que éstas

cosas cambien y que cada ser ejerza el papel que tiene frente a la vida, así como lo

ejerció 101 años Mundo Israelita! Les deseo a todos excelentes jornadas de reflexión

y de esperanza, porqué entre todos haremos un mundo MEJOR!

Veranstaltung in Raubling

Schüler des Gymnasium Raubling erleben bewegende Schindler-Ausstellung

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Historikerin Erika Rosenberg-Band schilderte den Schülern der 9. Klassen eindringlich die Situation und die Lebensumstände des Ehepaars Schindler.
Historikerin Erika Rosenberg-Band schilderte den Schülern der 9. Klassen eindringlich die Situation und die Lebensumstände des Ehepaars Schindler. © Sönmez

Das Inntal-Gymnasium in Raubling eröffnete trotz vorangegangener Fluten eine Ausstellung über Emilia und Oskar Schindler. Die neunten Klassen, die sich intensiv mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt haben, zeigten großes Interesse an dem Vortrag der Biografin Erika Rosenberg-Band, einer persönlichen Freundin von Emilia Schindler. Die Schüler waren tief beeindruckt von den mutigen Taten der Schindlers.