Montag, 10. Februar 2020

Vortragsreihen von Erika Rosenberg zum 75.Jahrestag des Kriegsendes. Termine. Ciclo de conferencias de Erika Rosenberg con motivo del 75. aniversario de la finalización de la 2.Guerra Mundial. Lecture over the 75.aniversary of the end Second World War

In diesem Jahr 2020 jährt sich zum 75. Mal das Ende des 2. Weltkrieges. Ich, als Biographin von Emilie

 und Oskar Schindler und Autorin anderer Werke, die sich mit dem Thema „Unbesungene Helden“ 

, ein Lichtpfad in der Dunkelheit des Nationalsozialismus befasst, 

 habe  zwei langen Vortragsreihen weltweit organisiert:  Für Europa zwischen Ende April

 und Anfang Juli und dann von  Mitte September bis Anfang Dezember .
Für USA, Kanada und Lateinamerika von Februar bis April, von Juli bis September. Sollten Sie an einem Termin

 Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
Ich halte Vorträge/Lesungen an Schulen, führe Workshops mit Schülern, Lehrern, Dozenten durch,

 sowie auch Abendveranstaltungen für Erwachsene.
Meine Werke:
„Ich, Emilie Schindler. Erinnerungen einer Unbeugsamen“, Langen Müller Herbig
„In Schindlers Schatten. Emilie Schindler erzählt ihre Geschichte“, KiWi Verlag
„Ich, Oskar Schindler. Die persönlichen Aufzeichnungen, Briefe und Dokumente“, Langen Müller Herbig
„Oskar Schindler. Seine Helfer und Gegner“ LIT Verlag
„Als ich mit dem Papst  U-Bahn fuhr“. Jorge Mario Bergoglio aus Buenos Aires, autorisierte Biographie Langen Müller Herbig
„Das Glashaus. Carl Lutz und die Rettung ungarischer Juden“ Langen Müller Herbig
Bei den Lesungen berichte ich in diesem Jahr über meine neuesten Recherchen über Oskar Schindler

 und präsentiere aussagekräftige Materialien anhand einer PPS.

Sollten Sie an einem oder mehrere Termine Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
Sie können auch meinen Blog besuchen und mehr über meine Aktivität  erfahren: Erika Rosenberg blog.
Mit herzlichem Gruß noch aus der Südhalbkugel


Prof. ERIKA  ROSENBERG - BAND

Sánchez de Bustamante 1969, 8 "B"
1425 Buenos Aires, Argentinien
Tel. Fax  0054 11 48231217
Handy  0054 911 4420 0506
Handy Deutschland 0049 173 444 5994
Rosenberg Erika blogspot
Skype Erika_Rosenberg
Twitter Erika_Rosenberg


TERMINE

ENDE FEBRUAR

Vortragsreihe in USA


März

Termine sind noch zu bestätigen in USA , Kanada und Mexiko

APRIL

Termine sind noch zu bestätigen!


MAI

10.05.20 bis 15.05.20  Vortragsreihe in der Pfalz als Zeitzeugin der 2.Ge-

neration, organisiert von Herrn Ulrich Eymann, Abteilung 1 Fortbildung und

Unterrichtsentwicklung, Koordinierungsstelle Zeitzeugen- und Gedenk-

arbeit.


18.05.20  Trier

19.05.20  Berufsschule Rockenhausen

20.05.20  Projekt an dem Mittelrhein -Gymnasium Mühlheim-Kärlich, 

Workshop mit 27 Schüler/innen, Aufbauen der Ausstellung aus dem Schindler

Nachlass

25.05.20 bis 30.05.20 Reichenbach, Netschkau, Vogtland: Projekt an der 

Realschule, Workshop mit Schüler/innen mit Dokumentation meiner neuesten

Recherche "Hilde Albrecht", die Geheimagentin, die 300 Frauen von

Auschwitz rettete

27.05.20  Lesung in der Buchhandlung, Reichenbach: Thema "Als ich mit

dem Papst U-Bahn fuhr"

29.05.20  Lesung/Vortrag Lengenfeld

JUNI

03.06.20 bis 06.06.20  Vortragsreihe in Dortmund, Jugendring

07.06.20 bis 10.06.20 Vortragsreihe in Nordrhein-Westfalen organisiert

von  der Konrad-Adenauer Stiftung

21.06.20 bis 25.06.20 Vortragsreihe in der Oberpfalz organisier von der

Katholischen Erwachsenen Bildung

28.06.20 bis 01.07.20 Vortragsreihe Konrad- Adenauer Stiftung Magdeburg


JULI

07.07.20  Vortrag/ Ausstellungseröffnung Berufsschule 8 Nürnberg

12.07.20 bis 16.07.20 Internationales Workcamp Gymnasium 

Bad-Salzungen






Donnerstag, 16. Januar 2020

Ausgezeichnetes TV Interview in Necochea. Excelente entrevista televisiva en el canal local de Necochea.

Ein ausgezeichnetes Interview moderiert vom argentinisch-dänischen Redakteur Hugo Möller wurde gestern um 22 Uhr Lokalzeit in Necochea, Stadt und Badeort am südatlantischen Ozean gestrahlt. Es ging wiedermal über meine Werke, meine neuen Projekte, Recherchen, überhaupt über mein Leben hier und drüben. Aber das Zentralthema war meine neueste Recherche,  Leben und Werk von Hilde Albrecht, die Geheimagentin bei dem Wilhelm Canaris Apparat und Schindlers Geliebte, sie rettete im August 1944 einen Transport mit 300 Jüdinnen vor dem sicheren Tod in den Gaskammern der Nazis in Auschwitz.  Wer ein Menschenleben rettet, rettet due ganze Welt!



Mittwoch, 25. Dezember 2019

Herzliche Grüße aus dem Süden des Südens. Saludos cordiales désde Sudamerica. Greetings from Southamerica

Buenos Aires, eine Hauptstadt im Süden Südamerikas, genau 8 Uhr morgens am Weihnachtstag. Ganz unübliche und traurige Weihnachtstage der Rezession wegen, der großen politischen Missverständnisse, die das Volk seit Jahren erleben muss.

Vor ein paar Tagen kündigte die neue Regierung die frisch eingeführten  Wirtschaftsmaßnahmen an. Eine starke Peitsche für die Mittel- und unteren Klassen an. Wieder sind die Leidtragenden die Armen und Ärmsten. Die Reichen, die Oberen zehn Tausende  bleiben wohlbehütet. Selbstverständlich wiederspiegelt sich die Lage im Alltagsleben. Die Menschen werden aggressiver, ungeduldiger, mürrischer. Man wird mit solcher Situationen tagtäglich konfrontiert. Von der Regierung aus nur Palaver, Palaver, leere Diskurse, die mit literarischen Redewendungen und viel Schnorkelei geschmückt werden. Die vielen Versprechen vor den Wahlen werden jetzt leer. "Das, was ich mit dem Mund sage, radiere ich gleich weg mit dem Ellenbogen. . .auf Spanisch, lo que digo con la boca, lo borro enseguida con el codo. . .. Der amtierende Präsident widerspricht sich Monat für Monat, und der alte, genau so gleich. Seit wann hat Argentinien keinen richtigen Politiker an der Macht? Seit Alfonsin, Illia, Frondizi und danach. . . Palavar, Palaver, Palaver.

Mit solchen Gedanken mache ich mich mit Madame Daphne auf den Weg. Eine gute Stunde  bin ich mit ihr jeden Morgen unterwegs. Sie und ich genießen diese  Zeit zusammen. Die gehört nur uns! Heute war aber anders. Menschenleeren Straßen, hier und da ein Frauchen oder Herrchen mit Hundi. An der Ecke eine Polizeistreife kontrollierte Obdachlosen, die leider viel zu viel und immer mehr in dieser Stadt aber auch im Landesinnern gibt. Eine schreckliche Landschaft unseres Landes ist diese neue Misere.

Am nah gelegenen großen Einkaufszentrum in meinem "vornehmen" Stadtviertel wurde in diesem Jahr keinen Weihnachtsbaum gestellt. Ich vermisste die Pracht und fragte einen Wächter beim Vorbeigehen, die Antwort klang krass und erschreckend: Die Verwaltung der Shopping traf diese Entscheidung um Gewaltakten zu vermeiden. . . Wieso? Welche Gewaltakten? Ja, wie den Weihnachtsbaum anzuzünden. . . Tolle Weihnachtsargumente,  es weihnachtet sehr , eine schöne Bescherung.

Nach  dem langen Spaziergang mit Madame Daphne gingen wir wieder heim. Wie gestalte ich heute den Tag? Arbeiten und wieder arbeiten an einem Projekt für Moskau.

Im Hintergrund tönt Musik, George Michael , etwas Nostalgie gehört dazu, "Last Christmas". Ich höre sehr gerne Musik aus den 80er, ein Reviver für etwas, was nicht mehr zurück kehren wird. Etwas, was mich in eine andere Zeit versetzt. . . und lässt manche Ereignisse der Vergangenheit , mindesten für kurze Zeit wieder leben.

An allen Freunden von Übersee ein frohes Weihnachtsfest und Chanukkafest. Mit liebem Gruß  

ERIKA   ROSENBERG

 

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Ausgezeichneter Pressebericht im ONETZ. Excelente nota de prensa

Schulunterricht gegen das Vergessen

Als Auftakt in ein Aktionsjahr zum Thema „Nein zu Rassismus, ja zu Zivilcourage“ haben die neunten Klassen der Landgraf-Ulrich-Schule Pfreimd die Oskar-Schindler-Biografin Professor Erika Rosenberg zu Gast
Die Oskar-Schindler-Biografin Prof. Erika Rosenberg (vorne links) mit den Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen der LUS Pfreimd
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil
"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" darf sich die LUS-Schule nennen. Oskar Schindler und seine Frau haben gemeinsam während des Zweiten Weltkriegs etwa 1200 Juden und weitere fast 300 polnische und tschechische Zwangsarbeiter unter Einsatz ihres Lebens und ihres Vermögens vor Verfolgung und Ermordung gerettet. Einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland und der Welt wurden Oskar und Emilie Schindler erst durch den mehrfach ausgezeichneten Film "Schindlers Liste" von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 bekannt. Zur besseren Veranschaulichung des Unterrichtsthemas "Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg" wurde den Schülern dieser Film am Vortag auch noch einmal vorgeführt.
Der Historikerin und Publizistin Erika Rosenberg gelang es 1990 Emilie Schindler in Argentinien ausfindig zu machen. Die intensiven Gespräche führten zu einer engen Freundschaft mit ihr und Rosenberg konnte ihre gut recherchierten Biografien anfertigen.

Pressebericht vom 12.12.19. Artículo de prensa en renombrado periódico alemán.

Wenn Geschichte Lebendig wird - Erika Rosenberg im Dr. Sulzberger Gymnasium

Für die Schüler des Dr. Sulzberger Gymnasiums  wurde Geschichte lebendig. Im Rahmen eines Projekttages mit der renommierten Historikerin und Schriftstellerin Erika Rosenberg hatten die Jugendlichen die Chance, sich besonders intensiv mit einigen bemerkenswerten Helden des Holocausts zu beschäftigen, welche die Relevanz des Themas verdeutlichten. 
Erika Rosenberg selbst wuchs in Buenos Aires als Tochter deutscher Juden auf, welche noch vor dem Holocaust im Jahre 1936 fliehen konnten. Seit frühster Kindheit beschäftigte sie sich deshalb  intensiv mit der Schoah, der Massenvernichtung der in Deutschland lebenden Juden zur Zeit des Nationalsozialismus. So verfasste sie durch eingehende Recherchen, wie ausführliche Gespräche mit Emilie Schindler, Biografien über sie und ihren berühmten Mann Oscar Schindler. Hierbei versuchte sie hinter die Kulissen zu blicken, ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. So ließ die Autorin weder private Aspekte außer Acht, noch inhaltliche Oberflächlichkeiten zu. Der Autorin gelang es, ein sowohl detailliertes als auch umfassend realistisches Bild zu skizieren. Schindler selbst sei auch kein „Mann mit weißer Jacke“. 
Die Autorin wirkt trotz ihres Alters, in dem andere ihre wohlverdiente Pension genießen, sehr lebhaft und fortlaufend wissbegierig. Sie beschrieb ihre Biografie als ständige Reise, da sie schon zahlreichen Orten dieser Welt ihre Aufmerksamkeit schenkte. Familie Rosenberg bereiste fast ganz Europa und Südamerika für die Recherchen, aber auch andere Teile der Erde dienten als Anlaufstelle. Entsprechend spricht sie eine Vielzahl von Sprachen und arbeitete daher selbst einmal als Dolmetscherin. Jene Fähigkeiten erleichtern ihr natürlich den Kontakt mit Einheimischen und damit die Nachforschungen innerhalb verschiedenen Regionen.  
„Wie ein großes Puzzle sind die historische Ereignisse aus sehr vielen verschieden Teilen zusammengesetzt und man muss versuchen, diese zu verbinden.“ – so die Autorin. Um Zusammenhänge herstellen zu können, sind diverse Quellen nötig. Diese liegen unter Umständen auf der anderen Seite der Welt, weshalb die Arbeit teilweise sehr frustrieren kann, gerade dann, wenn kein Vorankommen in Aussicht steht. Trotzdem sei es wichtig, nie aufzugeben um an das gewünschte Ziel zu kommen. So berichtete Erika Rosenberg von ihrer langwierigen Arbeit am nächsten Buch (über den Diplomaten Gilberto Bosques. Der Mexikaner gewährte zahlreichen europäischen Flüchtlingen während des zweiten Weltkrieges Asyl in seiner Heimat und nahm dafür auch einige Risiken in Kauf.) 
Die 68 Jährige stellte bereits am Vorabend die weltweit größte Ausstellung ihrer Art vor: „Unbesungene Helden“ – welche von ihr selbst und mithilfe einiger Schüler erstellt und ergänzt wurde und welche das Bundes- und Landesprogramm „Demokratie leben!“ förderte, im Landratsamt der Kurstadt interessierten Besuchern vor. Am folgenden Tag widmete sie sich voll den Schülern der zehnten Klassen des Gymnasiums. Im Mittelpunkt ihres Vortrages standen der Schweizer Diplomat Carl Robert Lutz, der in Zusammenarbeit mit Widerstandskämpfern viele tausende ungarische Juden retten konnte und Oskar Schindler, welcher gemeinsam mit seiner Frau Emilie ca. 1200 bei ihm angestellte jüdische Zwangsarbeiter vor dem sicheren Tod bewahren. Letztgenannter Unternehmer war als Doppelagent tätig, nur so war ihm die Befreiung dieser Menschen möglich. Die Jugendlichen verfolgten die Erzählungen gebannt. Emotionen von Entsetzen über die Gräueltaten des Krieges bis hin zu Verwunderung und Ehrfurcht vor den Helden in der Luft lagen in der Luft.  
Darauf folgte die Bearbeitung zwei weiterer Themen durch einige Schülerinnen der elften Klasse. Zum einen brachte man Licht in das Wirken Oskar Schindlers während seines Türkeiaufenthalts, zum anderen erforschte man eine mysteriöse Frau, welche stets in seinem Schatten stand. Laut den Recherchen begab sich Oskar Schindler zeitweise auf das kriegsneutrale Land der türkischen Republik, welches damals den Dreh- und Angelpunkt für Spione und deren Informationsaustausch. So gelang er an Informationen über die deutsche Botschaft und an Rettungspläne für die Juden in Deutschland. Ferner belief sich der nächste Schwerpunkt auf eine ominöse Frau mit dem Namen Brunhilde Albrecht. Diese, als unglaublich schön und durchtrieben beschriebene Frau, unlängst Affäre Schindlers, ermöglichte ihm erst das Agentendasein, da sie ihn mit ihrem Chef bekannt machte. Des Weiteren rettete sie 300 Frauen buchstäblich in letzter Sekunde aus einer Gaskammer des Vernichtungslagers Ausschwitz, indem sie den leitenden Befehlshaber um den Finger wickelte. Erika Rosenberg erhielt Informationen über den späteren Verlauf ihres Lebens, indem es ihr gelang aus der Kriegsgefangenschafft der Sowjets und Amerikaner zu fliehen. Die Autorin nahm mit ihren verbleibenden Angehörigen Kontakt auf und steht im regen Austausch mit Luis Adelberto Berlanga Albrecht, dem mexikanischen Neffen Hildes. Jener berichtete über ihre Zeit nach dem Krieg, ihre Flucht und ihr neues Leben. Hilde verhalf beispielsweise einer indigenen Familie in ihrem späteren Wohnort Mexiko zu sicheren Arbeitsplätzen und deren Tochter zu einem Universitätsstudium. Luis Albrecht, selbst Professor für Wirtschaftswissenschaft, wusste vor Erika Rosenberg nichts von der Geschichte seiner Tante, da sie es gewohnt war, zu diesem Thema zu schweigen.(Einzig und allein die Besuche ihrer Familie aus Ohio fanden stets auf mexikanischer Seite der Grenze statt, da sie bei den US-Behörden noch immer als Agentin des dritten Reiches geführt wurde und dementsprechend nie wieder US-Amerikanischen Boden betreten durfte.)  
Per Videoanruf hatten die Elftklässlerinnen die Möglichkeit, mit Hildes Neffen Luis Albrecht zu sprechen. Die Unterhaltung erfolgte auf Englisch, was es aber nur noch authentisierte. Von Mexiko aus, dort noch im Morgengrauen, bedankte sich der Professor für das Interesse der Jugendlichen, betonte die Relevanz des Themas und riet den Teilnehmern, die Geschichte und Natur des Menschen zu verstehen, um für die Zukunft zu lernen. Er ging hierbei auf Fragen seitens der Gymnasiasten ein, etwa beschrieb er Hildes liebevolles Auftreten der Familie gegenüber und verwies erneut auf die Bedeutsamkeit der Aufarbeitung und Wertung der Historie, um eigene Schlüsse zu ziehen. 
Die Jugendlichen begeisterten sich für diesen lebendigen Geschichtsunterricht, der eine willkommene Abwechslung zum reinen Frontaltutorium darstellt. Besonders die Zeitzeugengespräche, die Möglichkeit Fragen an Erika Rosenberg zu stellen, welche dankend angenommen wurden und natürlich in besonderem Maße das Gespräch mit Professor Albrecht wirkten sich äußerst motivierend aus. (Diese Erfahrung konnte bei den meisten noch einmal die Relevanz des Themas, somit das Verständnis für die Bedeutsamkeit geschichtlicher Hintergründe und die Eigenverantwortung für eine angemessene Gedenkkultur verdeutlichen.) 
Mithilfe des 1. TSV Bad Salzungen und des Dr. Sulzberger Gymnasiums ist es möglich, diese Zusammenarbeit, welche schon 16 Jahre besteht und hoffentlich noch etliche weitere bestehen soll, immer wieder zu ermöglichen. (In Kooperation begleitete die Schriftstellerin gemeinsam mit ihrem Mann Jose Rosenberg, dessen Familie größtenteils Opfer des Holocaust wurde, auch schon Projektfahrten nach Ungarn (Budapest und Mezököved) und Polen (Krakau) sowie das internationale  Workcamp in Bad Salzungen, welches regelmäßig alle zwei Jahre stattfindet.) 
Die vielgereiste Frau wirkt trotz dem Stress und ihren hohen Forderungen an sich selbst offen und zugänglich, keinesfalls von oben herab sondern völlig in ihrem Element - Wissen zu vermitteln, habe Sie sich trotz ständiger Kontinentalwechsel für ihre Projekte mittlerweile an den Jetlag gewöhnt, der durch die Zeitverschiebung und enormen Flugdauern zustande kommen kann. Und plötzlich wirkt die scharfsinnige Professorin überaus nahbar, wenn sie spürt, wie in der Pause die Aufmerksamkeit der Anwesenden zu dem Hund vor der Aulatür wandert und sie mit strahlenden Augen von ihrem Zwergpudels Madame Daphne erzählt, der bei der Familie in Argentinien auf ihre Ankunft wartet. Wenn die Jugendlichen ihre Simson Mopeds auf dem Schulhof anwerfen und die Reifen durchdrehen lassen, wird ein liebevolles Lächeln auf Frau Rosenbergs Lippen sichtbar. Sie spricht über ihre eigene Jugend in Argentinien, den Unterschieden zu der jetzigen sowie über ihr Verständnis für eben diese, Spaß zu haben und ihre Zeit zu nutzen.  
 
 
Tina Schmidt 

Freitag, 13. Dezember 2019

Liebe Weihnachtswünsche von Kosmos Verlag. Saludos navidenios de la editorial Kosmos

Liebe Frau Rosenberg,
 
das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es waren spannende, intensive und ereignisreiche Monate. Wir haben wieder viele fabelhafte Spiele entwickelt und wunderbare Bücher veröffentlicht. Mehr noch: Gemeinsam mit Ihnen haben wir Menschen begeistert und wertvolle Momente geschenkt!

Dafür möchten wir Danke sagen: Danke für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Danke, dass Sie uns mit Ihren Ideen und Ihrem Engagement unterstützen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Auch in diesem Jahr verzichten wir auf postalische Karten und spenden stattdessen an eine soziale Einrichtung. Mit unserer Spende unterstützen wir die häusliche Kinderkrankenpflege Stuttgart. Weitere Informationen zur Einrichtung finden Sie hie