Donnerstag, 12. Dezember 2019

Workshop "Schindlers Liste an der Goethe Schule".Workshop "La Lista de Schindler" en la escuelaGoetheBuenos Aires

Erika Rosenberg, die Biographin von Oskar und Emilie Schindler, spricht vor den Abschlussklassen der Goethe Schule über „besungene“ und „unbesungene Helden“ aus der Zeit der nationalsozialistischen Barbarei.
(Von Frank Forster)
Ein elegant gekleideter Mann, hoch zu Roß, das Parteiabzeichen deutlich sichtbar am Revers, das Gesicht wie festgefroren, Maschinengewehrsalven, Schreie, die Kamera schwenkt in eine dicht bevölkerte Straße, wo Menschen wie Vieh zusammengetrieben werden; Koffer, Wertsachen und Einrichtungsgegenstände fliegen aus Fenstern und von Balkonen auf den Asphalt, Wehrmachtssoldaten nehmen wahllos Erschießungen vor und über alledem – welch ein Kontrast! – beschwört ein jiddisch singender Kinderchor eine vergangene, heile Welt: „Ein Feuer brennt auf dem Herd und es ist warm in dem kleinen Haus“. Ein Farbfleck inmitten des schwarz-weiß gedrehten Schreckens: Man erkennt ein kleines Mädchen in rotem Mantel, das unbeachtet umherirrt. Die Kamera ist wieder bei dem Mann auf dem Pferd, seine entsetzten Augen folgen dem Mädchen. Es wird doch überleben! Spielbergs mit 7 Oskars prämiertes Meisterwerk verweigert seiner Hauptfigur den Gefallen. Allein bei der Räumung des jüdischen Ghettos von Krakau werden 2000 Juden auf bestialische Weise ermordet. Das Mädchen – so will es die Dramaturgie – ist ebenfalls darunter. In einer der nächsten Einstellungen wird Oskar Schindler es wiedersehen, leblos und verschmutzt auf einem Holzkarren, den man mühsam durch den Matsch zieht.  
Jedem Zuschauer des Streifens sind diese Szenen im Gedächtnis eingebrannt, mit denen die Wandlung des Unternehmers und NSDAP-Mitglieds Schindler plausibel gemacht wird. War er zuvor mit der Absicht nach Krakau gekommen, möglichst schnell reich zu werden, so verwandelt er sich jetzt in einen Retter und Helden, der ebenso geschickt wie aufopferungsvoll darum kämpft, 1200 jüdische Zwangsarbeiter vor dem sicheren Tod zu bewahren. In einem zwanzig Jahre nach Kriegsende in Deutschland aufgezeichneten Interview erklärt er lapidar: „Ein denkender Mensch, der mit dem inneren Schweinehund siegreich fertig wurde, musste einfach helfen; es gab keine andere Möglichkeit.“ 
Die Schriftstellerin, Journalistin, Übersetzerin und Biographin Erika Rosenberg – 2015 erscheint ihre erfolgreiche Biographie „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“ auf Deutsch – hält an diesem Montagvormittag in der Aula der Goethe Schule einen Powerpoint-Vortrag über die Hintergründe des Films und führt anschließend mit den Schülern des 12. Jahrgangs einen Workshop durch. Ihre langjährige journalistische Auseinandersetzung mit dem Thema hat mittlerweile zu einer ganzen Reihe von Buchveröffentlichungen geführt, darunter: „In Schinders Schatten. Emilie Schindler erzählt ihre Geschichte“ (1997) und „Oskar Schindler: Seine unbekannten Helfer und Gegner“ (2012). Allerdings hegt sie einen entscheidenden Vorbehalt gegenüber dem Hollywood-Streifen:  
Was Spielbergs Hauptfigur angeht, ist Erika Rosenbergs Einschätzung eindeutig: Ein „Halunke, Hasardeur, Bonvivant und Frauenheld“, der zwei uneheliche Kinder zeugte, es leidenschaftlich genoss im Mittelpunkt zu stehen, mit großer Leichtigkeit die Sympathien seiner Umgebung errang, ausgiebig dem Luxus frönte, sein Geld mit vollen Händen ausgab und im Geschäftlichen umsichtig wie scharfsinnig agierte, so dass keines seiner kostspieligen Geschenke und Bestechungen ihn selbst je in die Bredouille brachten. Wer sonst, wenn nicht ein gerissener Menschenfänger wie er hätte es fertig gebracht, den verrohten Lagerkommandanten Amon Göth – „Ich bin Göth, ich bin Gott!“ – derart  für sich einzunehmen, dass er ihm nicht nur seine Sekretärin Ruth Irene Kalder unterjubeln konnte, sondern auch die Erlaubnis abtrotzte, die 1200 jüdischen Zwangsarbeiter seiner Emailwarenfabrik im eigenen Lager in der Lipowastraße in Sicherheit zu bringen.  
Nach dem Krieg verlässt den Unternehmer das Glück. Das „Abenteuer“ Argentinien, 1949 mit seiner Frau Emilie begonnen, bricht er  1957 ab, um in Deutschland einen „Lastenausgleich“ für seine verlorengegangenen Firmen zu beantragen. Die 47 000 DM, die ihm statt der geforderten zwei Millionen ausgezahlt werden, sind schnell wieder ausgegeben. Wenig nützt ihm auch, dass sich Fritz Lang begeistert vom selbst verfassten Drehbuch über seine Erlebnisse in Polen zeigt – noch ist die Zeit nicht reif für einen positiven deutschen Helden. Erika Rosenberg entdeckt das Drehbuch vor knapp zwei Jahren in der Vanderbilt Universität, Nashville und stellt es an diesem Vormittag unseren Schülern zusammen mit einem umfangreichen Materialband, darunter natürlich auch die berühmte Liste, zur Verfügung. Schindler jedenfalls kommt nicht mehr auf die Beine, was immer er auch anstellt und bleibt bis zu seinem Tod, am 9. Oktober 1974 in Hildesheim, auf die finanzielle Hilfe seiner „Schindlerjuden“ angewiesen.  
Als Erika Rosenberg 1990 das Haus von Emilie Schindler in San Vincente zu Recherchezwecken betritt, verwandelt sich, wie sie betont, für immer ihr Leben. Ohne zu zögern nimmt sie sich der gebrechlichen alten Dame an und das „bescheidene Wohnzimmer mit den kahlen Wänden und den alten Möbeln“ wird in den folgenden elf Jahren ihrer Freundschaft zu ihrem „Zuhause“; zum „ruhigen Ufer“, von dem sie „lange und rastlose Jahre“ geträumt hat. Von nun an betrachtet sie es als ihre Aufgabe, die Frau neben Oskar Schindler dem Vergessen zu entreißen. 
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland sieht Emilie Schindler ihren Mann nie wieder und selbst von seinem Tode erfährt sie eher durch Zufall; ein Bekannter macht sie auf seine Todesanzeige in „La Nación“ aufmerksam. Die „Bekanntschaft mit Oskar verdanke ich der Elektrizität“, sagt sie ihrer Biographin, darauf anspielend dass ihr späterer Ehemann ihrem Vater, einem wohlhabenden Bauern aus Alt Moletein, im heutigen Tschechien, einst einen Elektromotor andrehte. Oskar Schindler ist die Liebe ihres Lebens, dies und ihre streng katholische Erziehung hätten es ihr nie erlaubt, sich von ihm scheiden zu lassen. 
In seinem vielgepriesenen Opus magnum besingt Spielberg die Heldentaten Oskar Schindlers und übersieht dabei sträflich die Frau an seiner Seite. Als er sie zusammen mit den „Schindlerjuden“ für die letzte Szene seines Filmes nach Jerusalem einlädt, hält er sie gar für eine der Geretteten, während sie in Wirklichkeit eine entscheidende Rolle bei der Rettung spielte. Nicht nur, dass sie die ganze Zeit über in Krakau ist – als Schindler im Januar 1945 verreist, ist sie es, die 120 halbverhungerte Juden, die fast drei Wochen ohne Lebensmittel in einem Güterwaggon auf ihren Abtransport ins KZ gewartet haben, in der Fabrik aufnimmt und in einem eigens aufgebauten Lazarett gesundpflegt. 
„Es ist eine große Ehre für mich, von der „Goethe Schule“ eingeladen worden zu sein“, erklärt Erika Rosenberg zum Abschluss der Veranstaltung und zeigt auf ihre goldene Ehrenmedaille mit dem grün gerahmten G der Schule, die sie an einer Kette um den Hals trägt, „immerhin habe ich hier von 1980-2001 als Lehrerin an der Humboldt-Akademie gewirkt und hier hat auch mein Sohn 1991 sein Abitur gemacht.“ Zum ersten Mal an diesem Montagvormittag müssen wir Frau Rosenberg korrigieren: Nicht sie, sondern wir haben allen Grund uns geehrt zu fühlen. 

Samstag, 7. Dezember 2019

Guten Morgen Buenos Aires! Buenos dias Buenos Aires!.Come back to Buenos Aires!

Man sagt, dass die letzten Stunden kurz vor dem Rückflug sind, die die am schnellsten vergehen. Wir hatten die Absicht von Dortmund nach München am frühen Nachmittag schon zurückzufahren und dementsprechend nahmen wir den Zug um 9.48 Uhr. ICE, direkt nach München aber leider ohne Halt in Pasing! Aber der Mensch denkt und Gott lenkt. Warum, ganz einfach, der ICE hatte wegen Betriebsstörung, Baustellen und, und Verspätung.

Halb so schlimm, denn ich habe  an einem Kapitel meines neuen Werkes intensiv gearbeitet. Jedenfalls schien mir die Strecke diesmal zu lang. Und glaubt mir, wir sind an langen Fahrten und Flüge gewöhnt. 

Endlich erreichte der ICE das so sehr gewünschte Ziel: München. Am Hauptbahnhof war ein Trieb von vielen Menschen in allen Richtungen schleppend Koffer, Taschen, Rucksäcke. . . Wo wollten alle hin? Tja, selbstverständlich Dezember, drei Wochen vor Weihnachten.

Nachdem wir etwas am Bahnhof und dann in Pasing erledigt hatten, gingen wir zur Haltestelle Linie 162. Plötzlich merkte ich, aus dem hellen, sonnigen Tag mit blauen Himmel wurde dunkler und dunkler. Der Tag und seiner glänzende Helligkeit war vorbei. Praktisch noch ein Tag hinter uns. Und wo  hatten wir unseren letzten Tag verbracht? Im Zug.

Zum letzten Mal in diesem Jahr 2019 würden wir den Bus nach Lochhausen nehmen, würden wir von der Endstation Eichelhäher Straße mit dem Koffer die 400 Meter laufen, würden wir den Schlüßel ins Schloß stecken und die Tür aufsperren. In der Wohnung wieder die  angenehme Wärme im Gegensatz zu der Straße. Es ist kalt, sehr kalt, dachte ich. Zeit wieder in die Wärme, in den südamerikanischen Sommer zurückzufahren. Der europäische Winter und wir sind überhaupt nicht kompatibel.

Ich grübelte ein bisschen, nicht weil ich  wegen des Abfluges aufgeregt war,sondern mein Hauptgedanke war die drei großen Koffer und die zwei Trollis aus - um-einpacken. Wie würde ich alles so verteilen. Die vielen Bücher, die ich immer habe, die schönen Geschenke? So viel Zeit um bei  solchen Überlegungen zu verfallen, hatte ich wirklich nicht. Aber am nächsten Morgen kurz vor 9.30 Uhr war alles fertig. Das hatten wir wieder geschafft. Um 12 würden wir zum Flughafen fahren. Unser Freund Martin war pünktlich um 12 mit seinem Wagen vor der Tür. Herzlichen Dank, lieber Martin für die großen Mühen!

Am Donnerstag hatten wir noch in letzter Minute geschafft uns von der lieben Helga Abschied zu nehmen, auch von Beppito, ihr wunderschöner Hund. Ja, aber es war tatsächlich in der letzten Minuten.

Am Donnerstag am Flughafen, kam schon die erste aufregende Meldung, die LH Maschine von Frankfurt konnte wegen schlechten Wetters (starker Bodennebel und Frost) nicht nach München abfliegen. "Wir bitten  verehrte Fluggäste für die Verspätung um Entschuldigung. Falls Sie Anschlussflüge haben, kommen Sie bitte an Schalter. . ." Und wir hatten einen Anschlussflug nach Buenos Aires, aber erst um 22.15 Uhr. Ich schaute auf meine Uhr, 14.45 Uhr. Am Schalter wurde mir vergewissert, bis dahin, alles problemlos. Wer kann so etwas im voraus vergewissern? Aber der Mann war sehr nett und ja, es ist sein Job, Menschen, Passagiere zu beruhigen.

Die Maschine kam nun endlich aus Frankfurt an. Inzwischen wurde  wieder dunkel. Wir stiegen um 17.30 Uhr an und kurz danach starteten, Richtung unser letztes Ziel in Deutschland: Frankfurt am Main.

In Frankfurt wollte ich mir Tax free Belege von dem Zoll abstempel lassen, wie wir immer wieder seit mehr als 25 Jahren machen. Gleiche Halle, gleicher Platz, fast gleiche Uhrzeit. . . wie immer. . . aber nicht wirklich, denn diesmal hatte ich mit zwei willkürliche Polizisten zu tun. Ein älterer Mann und eine jüngere Frau, die mich abwimmelten. Ich sollte  auf ein anderes Gebäude gehen. Sie seien nicht zuständig, denn ab Juni gäbe es neue Vorschriften. Ich erwiderte sofort, wie konnte es sein, denn zuletzt waren wir im Juli dort und ihre Kollegen haben alles erledigt. Sie weigerten sich, ich versuchte mich mit meinen Argumenten durchzusetzen, aber nichts half. Ich sah nicht nur Willkür in ihren Augen, sondern auch  eine Art psychopatischen Genuss. Sie wollten einfach  Macht ausüben. Ja, meine Herrschaften, ich meine Sie beide, die  den Dienst absolviert haben am letzten Donnerstag um 19 Uhr am Flughafen Frankfurt am Main. . . Die Belege musste ich einfach entsorgen, weil um auf das andere Gebäude, zu Terminal C hätte ich nicht mehr  zeitlich geschafft. Vor uns standen noch die Kontrolle.

Die Geschichte wäre hier zu Ende gewesen, wenn die Franzosen am Donnerstag nicht einen Generalstreik geführt hätten. 

Die Pünktlichkeit der LH ist ja weltbekannt und so pünktlich bestiegen wir auch die Maschine. Prompt kam eine Durchsage vom Flugkapitän: . . .der französische Luftraum sei wegen des Streiks  geschlossen, also neue Route über Großbritannien. Also eine Stunde Verspätung der Maschine bei Ankunft am schon sowieso chaotischen Flughafen in Buenos Aires. . .

Buenos Aires, endlich. Nach einem sehr guten Flug landete der Flieger auf argentinischen Boden. . . zusammen mit anderen Flieger verschiedener Fluggesellschaften. Über 1000 Menschen bei den Passkontrollen überförderten die lahmen Beamten. es war ein Chaos ohne Ende. Die Passagiere klatschten und klatschten, damit  die Beamten  mehr Dampf. . . oh je. .. Dann auf Band die vielen, vielen Koffer. Man sah Koffer, Koffer und Koffer, die aus der Band  heraus fielen, weil  niemand sie  abholte. Klar, die Passagiere waren noch bei der Passkontrolle. Ein kurzes Abenteuer. Man sagt, wer eine Reise tut, der kann etwas erzählen. An alle Freunden einen schönen Samstag und bis auf bald wieder.




Mittwoch, 4. Dezember 2019

. . . der ICE von Dortmund nach München rollt und rollt. El ferrocarril rueda y rueda vislumbrando pronto nuestra meta; Munich

Der ICE  von Dortmund nach München rollt und rollt. . . bald haben wir unser Ziel München erreicht. Wiedermal der Hauptbahnhof zum letzten Mal in diesem Jahr 2019. Wir freuen uns schon sehr auf unsere Rückkehr im Frühjahr, und dann im Herbst. Volle Agenda, viele Termine, viel Arbeit, auch Stress, aber das ist mein Leben und meine Mission. Besser gesagt die Aufgabe meines Lebens, die mich erfüllt.

Sicher freuen uns schon sehr auf Buenos Aires, auf die Kinder , auf die liebe, kleine und wuschelige Madame Daphne, die auch auf uns wartet. Wir freuen uns auch auf den südamerikanischen Sommer, auf unsere Freunde, mit denen wir schöne Abende verbringen werden bei einem leckeren Glas Rotwein. Sicher ist Buenos Aires ein Teil unseres Lebens, aber München, Lochhausen ist auch ein sehr wichtiges Komponente in unserem  europäischen Alltag.

Während der Zug fährt, bin ich tief in Gedanken versunken , ziehe Bilanz in Unterbewusst über die letzten Monate, über das ganze Jahr hier in Europa.Tolle Eindrücke, noch tollere Begegnungen, Fügungen aller Art, Entstehung neuer Projekte. .. Was kann sich ein  normal Sterbende noch mehr wünschen? Ja, nur dass der liebe Gott uns mit Gesundheit hilft, und Er hilft! Der Rest ist wirklich überhaupt nicht wichtig. Manche ärgern sich  über Nebensächlichkeiten, über Kleinigkeiten, über Dinge, die längst die Grenze der Abnormalität überschritten haben. 

Plötzlich tönt die Stimme des Zugbegleiters mit einer Durchsage, die mich wieder zur Realität zurückbringt. Lasse ich die Träumereien und das Philosophieren zur Seite, schaue ich aus Fenster und sehe die Sonne scheint für uns alle. Einen schönen Mittwoch an alle Freunde!!!💓

Stark gegen Rechtsextremismus. Thema des Abends Carl Lutz und die Rettung ungarischer Juden vor dem Holocaust in Dorstfeld. En contra de la extrema derecha, tema de la conferencia Carl Lutz.

Gestern um 18.30 Uhr fand in Dorstfeld,  Burghof der Neonazis, deine Abendveranstaltung statt. Das Thema faszinierte wieder, denn die Zuhörer verfolgten sehr aufmerksam meine Ausführungen über die Odysee von Carl Lutz in Ungarn um jüdisches Leben zu retten..Das Kapitel Ungarn in der Geschichte ist sehr sensible und kann manche Ungarn "verletzen" Viele wollen sich an die schrecklichen Begebnisse zwischen 1944 und 1945 nicht erinnern. Es gibt aber andere, die den Mut haben und die Verantwortung der Geschichte übernehmen.  90 Minuten erzählte, erklärte,  beantwortete,  las und zeigte ich eine PPS. Es war wieder ein interessanter Abend.  Vielen herzlichen Dank an die Veranstalter für den Mut und Zivilcourage den Abend in Dorstfeld  zu gestalten. Auch herzlichen Dank an die Polizei, die draußen stand um Unerwünschte den Eingang zu verhindern, falls es der Fall wäre. Vielen lieben Dank  Andreas Roshol fur die Einladung zum Abendessen im edlen Restaurant  Pfefferkorn. 

Und nun nach dem Frühstück fahren wir daheim, nach Lochhausen,  München.  Dort wartet auf mich die große Aufgabe Einzupacken , von lieben Freunden Abschied nehmen..


Montag, 2. Dezember 2019

Veranstaltung in der Droste Hülshoff Realschule Dortmund über Emilie und Oskar Schindler. Conferencia de hoy en Dortmund

...und wieder Montag, wieder Schule! Nach ca.7 Stunden  im ICE kamen wir gestern Sonntag in Dortmund an. Der liebe Andreas Roshol vom Jugendring wartete auf uns am Gleis. Der Zug kam mit ca.30 Minuten Verspätung...Wir fuhren zum  edlen Novo Hotel Unique. Nach dem Einschecken Abendessen im Restaurant "Pfefferkorn" zusammen mit Kollegen,  Heinz und seine Gattin waren auch dabei..Heute um die 60 Schüler und Schülerinnen sassen im großen Saal mit Block und Stift und hörten konzentriert meinen Vortrag zu. Geschitslehrerin Elke Podany hat unter sich die Organisation der Gruppen.Viele stellten Fragen.Morgen findet der Workshop statt, zwischen 9 Uhr und 13 Uhr. Einen schönen guten Abend. 

Um 12 Uhr Avant Premiere des exzellenten Filmes "Die Gedanken sind frei" unter Revie vom Filmemacher Cem Arslan. Es war ein wunderschöner Tag, der im italienischen Restaurant den Ausklang finden wird..Herzlichen Dank!

Ausgezeichneter Pressebericht über Veranstaltung in der Helene Lange Realschule Heilbronn..Excelente art.en periodico.

BESUCH VON ERIKA ROSENBERG AN DER HELA

 2 Bilder
Schüler der Helene-Lange-Realschule bedankten sich herzlich für den bewegenden Vortrag von Erika Rosenberg
Die Historikerin Erika Rosenberg besuchte zum wiederholten Mal die Helene-Lange-Realschule, um über das Leben von Oskar und Emilie Schindler zu sprechen, die 1200 Juden vor den Nationalsozialisten retten konnten. Aufgrund ihrer eigenen Lebensgeschichte, so sagte Erika Rosenberg, hatte sie Geschichte in Argentinien studiert und sich intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Dabei stieß sie auf Oskar Schindler und seine Frau Emilie, die als Frau und Mitverantwortliche für die Rettung von 1200 Juden vor der Ermordung kaum Erwähnung fand. Mit Emilie Schindler führte Frau Rosenberg über einen langen Zeitraum hinweg Interviews, die für beide emotional sehr anstrengend waren, da die Erinnerungen an die Grausamkeiten der Nazis Wunden aufrissen. Beide hat schließlich bis zum Tod von Emilie Schindler im Jahr 2001 eine lange Freundschaft verbunden. Erika Rosenberg band die Schüler immer wieder ins Gespräch ein und beantwortete deren Fragen. Dadurch und auch durch ihre Bildbeiträge wurden ihre Berichte nachvollziehbar und sehr anschaulich. Die Schüler bewunderten ihren Mut und ihre Kraft und wünschten ihr, dass sie noch viele weitere Schüler an ihren Erlebnissen teilhaben lassen kann. (KNZ)