Donnerstag, 28. September 2023

Veranstaltung "Emilie Schindler. Eine vergessene Heldin" am 29.11.23 , 19 Uhr in Regensburg organisiert von der KEB und FES Regensburg. Conferencia sobre Emilie Schindler en Ratisbona, 29.11.23 organizadores Formación católica de adultos en cooperación con la Fundación Friedrick Ebert de Ratisbona, Sr. Roland Preußl y Eva Nagler

 

Emilie Schindler - eine vergessene Heldin

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Ein Gedenken an eine "Gerechte unter den Völkern"

Vortrag

Emilie Schindler (1907-2001) war viel mehr als die Frau in Schindlers Schatten. Im Hollywoodfilm "Schindlers Liste" gab es wenig Platz für diese mutige Frau. Zwischen Oktober 1939 und Mai 1945 unterstützte und rettete sie jüdische Fabrikarbeiter/innen. Sie verteilte heimlich Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und gefährdete dabei ihr eigenes Leben.

Emilie und Oskar Schindler flohen nach dem Kriegsende 1945 nach Regensburg. Am Watmarkt 5 wohnten sie bis zum September 1946, danach zogen sie in die Alte Nürnberger Straße 25. Im Jahr 1949 wanderten sie dann nach Argentinien aus. Emilie Schindler wurde der Ehrentitel "Gerechte unter den Völkern" 1994 verliehen. Diese höchste Auszeichnung verleiht der Staat Israel seit 1953.

Die Katholische Erwachsenenbildung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Jüdische Gemeinde Regensburg und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit glauben, dass es an der Zeit ist, dieser ehemaligen mutigen Regensburgerin, ein Gedenken in der Stadtarchitektur zu widmen. Daher wird vorgeschlagen, z. B. eine Straße nach Emilie Schindler zu benennen.

Wer ein Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt! (Talmudspruch)

Es sind ALLE eingeladen, die sich an dieser Initiative beteiligen wollen.
Nähere Informationen dazu werden an diesem Abend gegeben.

Referentin:

Prof. Erika Rosenberg, Journalistin, 1951 in Buenos Aires geboren, wohin ihre Eltern vor den Nazis geflohen waren - ist Journalistin und Autorin und hat als Dozentin am Goethe-Institut, im Argentinischen Auswärtigen Amt und an der Katholischen Universität zu Buenos Aires gearbeitet. Sie ist Übersetzerin und Dolmetscherin. Im Jahr 2014 wurde ihr das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen, im März 2016 erhielt sie den Austrian Holocaust Memorial Award des Österreichischen Auslandsdienstes.

Erika Rosenberg war eine enge Vertraute der Schindler-Witwe Emilie (1907-2001), die nach vielen in Argentinien verbrachten Jahrzehnten wieder nach Deutschland zurückgekehrt war, und hat u. a. Biografien über Oskar und Emilie Schindler verfasst. (Text: Herbig Verlag)

DatumMi 22.11.2023, 19:00 Uhr
OrtJugendpastoralzentrum JETZT, Obermünsterplatz 10, 93047 Regensburg
Gebührkostenfrei, Spenden erwünscht. Die KEB ist ein kleiner Verein, der Bildung staatlich und kirchlich anerkannt anbietet. Als kleines Dankeschön bieten wir Ihnen auch kostenfreie Online-Seminare an und Ihre Spende ist natürlich auch steuerlich absetzbar, da wir als gemeinnützige Organisation anerkannt sind. Ansonsten bitte bei Ihrer Spende als Verwendungszweck nur "Spende" angeben. (Bei Spenden über 300 € senden wir Ihnen natürlich auch eine Spendenbescheinigung zu. Für Beträge darunter reicht ein einfacher Nachweis z.B. ein Kontoauszug für das Finanzamt.) Vergelt's Gott! Spendenkonto: KEB Regensburg Stadt Sparkasse Regensburg IBAN DE21 7505 0000 0000 2236 93 BIC BYLADEM1RBG Verwendungszweck: Spende
VeranstalterFriedrich-Ebert-Stiftung, KEB und Jugendpastoral
Anmeldungwww.keb-regensburg-stadt.de oder E-Mail: info@keb-regensburg-stadt.de

Veranstaltung über Argentinien organisiert von der KEB Regensburg unter Leitung von Herrn Roland Preußl am 4.10.23. Conferencia sobre Argentina en Regensburg, Formación católica de adulttos.

 

Argentinien früher und heute

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Argentinien. Ein Silberland?

Vortrag

Die Geschichte eines im Vergleich zu Europa jungen südamerikanischen Landes, einst Getreidekammer der Welt, Wiege des peronistischen Populismus, Unterschlupf zahlreicher Kriegsverbrecher, denen es durch die Rattenlinie gelang, Europa zu verlassen und den Nürnberger Prozessen zu entfliehen. Ein Kulturschock für viele Europäer, für andere ein Paradies, in dem sie ihre Machenschaften dank der diktatorischen Regierungen weiterhin verwirklichen konnten. Während der Militärdiktatur 1976-1983 verschwanden ca. 30.000 Menschen spurlos, aber darüber sprach man nicht. Stattdessen fand die Fußballweltmeisterschaft 1978 im Land statt. Argentinien ist ein Land, in dem die ständigen Wirtschaftskrisen die Mittelklasse beinahe verschwinden lassen, wo die Slums immer mehr Ausgestiegene beherbergen müssen. Ein wunderschönes Land mit bunten Landschaften, sowohl geographisch als auch politisch, sozial und wirtschaftlich.

Referentin:

Prof. Erika Rosenberg, Journalistin, 1951 in Buenos Aires geboren, wohin ihre Eltern vor den Nazis geflohen waren - ist Journalistin und Autorin und hat als Dozentin am Goethe-Institut, im Argentinischen Auswärtigen Amt und an der Katholischen Universität zu Buenos Aires gearbeitet. Sie ist Übersetzerin und Dolmetscherin. Im Jahr 2014 wurde ihr das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen, im März 2016 erhielt sie den Austrian Holocaust Memorial Award des Österreichischen Auslandsdienstes.

Erika Rosenberg war eine enge Vertraute der Schindler-Witwe Emilie (1907-2001), die nach vielen in Argentinien verbrachten Jahrzehnten wieder nach Deutschland zurückgekehrt war, und hat u. a. Biografien über Oskar und Emilie Schindler verfasst. (Text: Herbig Verlag)

DatumMi 04.10.2023, 19:00 - 22:00 Uhr
OrtPfarrheim Hl. Dreifaltigkeit, Steinweg 28, 93059 Regensburg
VeranstalterKF Hl. Dreifaltigkeit und KEB
Anmeldungwww.keb-regensburg-stadt.de oder E-Mail: info@keb-regensburg-stadt.de

Sonntag, 24. September 2023

Neue Woche, neue Veranstaltungen, neue Erlebnisse! Workshops in Freiburg und Breisach an dem Walter Eucken-Gymnasium Kaufmänische Schule und an der Hugo-Höfler Realschule in Breisach. Nueva semana, nuevos workshops, nuevas vivencias en Freiburg und Breisach

 Eine neue Woche fängt an und auch vielversprechend. Heute Sonntag fahren gegen Mittag von München nach Freiburg. Morgen früh treffe ich eine Bekannte, die ich schon in Argentinien bei einem Projekt an ihrer Schule organisiert von der Deutschen Botschaft kennengelernt habe. Frau Daniela Meebold war damals für einige Jahre in Buenos Aires. Nun ist sie wieder nach Deutschland versetzt worden und hat mich eingeladen einen Workshop mit ihren Schüler/innen durchgeführt zu haben.

Die Thematik: Emilie und Oskar Schindler, zivilcouragierte Menschen in einer schwierigen Zeit- Die Gruppen für den Workshop werden so aufgeteilt: Emilie Schindler, Oskar Schindler, Aussagen von Überlebenden, Die Filmgeschichte, Amon Leopold Goeth, Biographie eines Mörders.

Am Dienstag findet wieder ein Workshop in Breisach statt... und so weiter.

Bestimmt werden wir eine sehr schöne und hochinteressante Zeit haben. Organisiert ist diesmal von der KAS Südbaden, Herr Thomas Wolf und Herr Ralph Fautz. Herzlichen Dank!

Freitag, 22. September 2023

Veranstaltung an der beruflichen Fachoberschule Fürstenfeldbruck organisiert von Herrn Fedor Pellmann und Kollegen. Conferencia en la Escuela Superior de Fürstenfeldbruck organizado por el Sr. Fedor Pellmann y colegas.


Geregnet hat die ganze Nacht hier in München. Der Freitag gestaltete sich eher intellektuell als etwas anderes. Die perfekte Konstellation für die Veranstaltung an der beruflichen Fachoberschule Fürstenfeldbruck bot sich. 
Ein heller und sehr warmer Raum mit Schüler/innen, mit Lehrer/innen und auch mit der Präsenz der Rektorin Frau Pfahler und die tolle Organisation von Dr. Fedor Pellmann wartete auf mich.
Es war eine Veranstaltung, deren Organisation verlief zwischen den Kontinenten: Südamerika und Europa.
Ein sehr relevantes Thema: "Emilie Schindler, die unbekannte Frau an der Seite Oskars Schindlers, Leben, Verdienst, Emigration".
Schüler und Schulerinnen von vier Seminaren nahmen daran teil: Emigration (Pellmann), Mathematik, Erklärvideos Wirtschaft (Baumgärtner, von Häfen), Erklärvideos Mathematik (Schwillinsky, Strohl), Goldener Zwanziger (Oerstel), Film sehen lernen ( FRisch), Glück ( Wich), Technischer Fortschritt (Raml, Paxian) Literaturverfilmungen (Ihle). 
Insgesamt 103 Teilnehmer. Alle weitrere Seminaren  nahmen per Teams teil.
Nach der Begrüßung von der Rektorin Fr.Pfahler, stellte mich Herr Pellmann vor. Es herrschte eine besondere Stimmung. Alle waren konzentriert, interessiert, horchten aufmerksam. Nach einer kurzen Einführung legte ich los. Es kamen auch einige Fragen seitens der Schüler/innen, dann  fast in einem durch berichtete ich über ca. 100 Jahre Geschichte. Danach kamen sehr interessante Fragen und wie im Nu war die Zeit um. Das ist Schule, Ort der Muse!
Herzlichen Dank, lieber Herr Pellman, liebe Fau Pfahler, liebe Schüler/innen und auch andere Kollegen. Ein Journalist der Süddeutschen Zeitung war auch dabei.
Es war ein wunderschöner Mittag im Rahmen einer Veranstaltung an einer Schule ohne Rassismus und mit Demokratie!