Dienstag, 22. Mai 2012

Vortragsreihe in Europa 2012 Ciclo de conferencias en Europa 2012

Prof.  ERIKA   ROSENBERG -  BAND
 
Wer an einem Vortrag über Emilie und Oskar Schindler, Schindlers Helfer und/ oder einer Ausstellung aus dem Schindler Nachlaß   Interesse hat,  sollte bitte Kontakt aufnehmen mit
erosenberg@netizen.com.ar
erosenberg24@gmail.com
Termine vorhanden  von August bis Mitte Dezember!



AUGUST

24.08.2012  Interview mit der Bayerischen Rundfunk München Ausstellungseröffnung
29.08.2012  9.30 Uhr  Vortrag  Studienseminar Neuwied
Studienseminar für BBS
30.08.2012  9.30 Uhr  Vortrag BBS JWS Koblenz
Beverwijker Ring 3
56564 Neuwied
Beatusstraße 143-14731.08.2012    Vormittags Vortrag BBS Montabaur
56073 Koblenz
Tel.: 0261-941800
Von-Bodelschwingh-Straße
56410 Montabaur
Tel.: 02602 / 15750


SEPTEMBER
10.09.2012   Vortrag  Kronberg im Taunus
11.09.2012  Reise mit Lehrern und Schülern nach Kreisau
Kreisau Internationales Jugendtreffen: Vortrag
Reise nach Breslau und Krakau
Krakau: Auf den Spuren von Emilie und Oskar Schindler. Anhand der Geschichte Führung durch die wichtigsten Schindlers Orte: Emailwarenfabrik in der Lipova Straße 4, Plazsow, Zablocie.
Österreichisches Generalkonsulat, Krakau Vortragsreihe "Schindlers Helfer"
Krakau und Breslau  Termine werden noch  fest gelegt
14.09  Breslau Österreichisches Generalkonsulat
19.09 vormittags  Vortrag am Dom-Gymnasium Magdeburg
19.09 18 Uhr Ausstellungseröffnung und Vortrag Dokumentationszentrum, Moritzplatz  Umfassungsstraße 76 Magdeburg

  Augenauf  einwöchige Vortragsreihe in Görlitz und anderen sächsischen Städten

Termine Erika Rosenberg 2012




Montag, 24.09., 9.00 Uhr Mittelschule an der Weinau Zittau
ca. 200 Teilnehmer_innen
Interview und Filmbegleitung durch Golo-Produktion

24.09  13.45 Uhr  Augustum-Annen Gymnasium Görlitz


Dienstag, 25.09., 10.00 Uhr MS Neusalza-Spremberg
ca. 75 Teilnehmer_innen

25.09  18 Uhr  Kooperation Gymnasium Weißwasser

Mittwoch, 26.09., 10.00 Uhr MS Niesky
ca. 50 Teilnehmer_innen

26.09  13.30 Uhr MS Rothenburg


Donnerstag, 27.09., 10.00 Uhr Schkola Ebersbach
ca. 25 Teilnehmer_innen


16.00 Uhr Martinshof - Mehrgenerationenhaus Rothenburg
Offener Bürgernachmittag

Freitag, 28.09., 10.00 Uhr Schleyermacher Gymnasium Niesky
ca. 100 Teilnehmer_innen



OKTOBER


40.Woche  Las Palmas de Gran Canaria Ausstellungseröffnung


2.10   19.30 Uhr  Lions Club  Gera

4.10  bis  9.10  Südtirol

4.10  9 Uhr  Oberschulzentrum  Mals   Südtirol

4.10  14 Uhr bis 16 Uhr  WFO  H.Kunter Bozen  Italien

5.10  10.35 Uhr -12.55 Uhr  WFO "Franz Kafka" Meran, Italien

9.10 Evangelisches Gymnasium Nordhorn

 Bernhard-Niehues-Str. 49
48529 Nordhorn




10.10 bis 14.10  Buchmesse Frankfurt am Main

15.10 bis 23.10  Vortragsreihe im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung Regensburg 
"Auf den Spuren von Oskar und Emilie Schindler und Ihren Helfern"

15.10   8 Uhr bis 9.30 Uhr  Johann-Michael-Fischer Gymnasium
Johannes Kepler Straße 4  93133 Burglengenfeld

15.10   11 Uhr bis 12.40 Uhr  Berufliches Schulzentrum Oskar-von-Miller
Glätzlstraße 29 Schwandorf

16.10   8 Uhr bis  9.30 Uhr   Schule am Mönchsberg  93155 Hemau

16.10   11.20 Uhr bis 13 Uhr  Max-Ulrich-von Drechsel-Realschule
Hauzensteiner Straße 5  93128  Regenstauf

17.10    8 Uhr bis 9.30 Uhr  St.Marien-Gymnasium der Schulstiftung der Diözese  Regensburg   Helenestraße 2  93047 Regensburg

17.10   11 Uhr bis 12.30 Uhr  Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg
Moritzstraße 1  92224 Amberg

18.10  8 Uhr bis 9.30 Uhr  Willibald-Gluck-Gymnasium  792318 Neumarkt i.d.Opf.

18.10   11.30 Uhr bis 13 Uhr  Berufliche Oberschule Regensburg 

19.10   ganztätig   Pressekonferenz zur Ausstellung Filmaufnahmen Bayerisches Fernsehen

22.10   Privat Gymnasium Pindl  93049  Regensburg 10.45 bis 12.15 Uhr

22.10  13 Uhr bis  14.30 Uhr  Staatliches berufliches Schulzentrum
Regensburger Land   Plattlinger Str.24  93055 Regensburg

22.10  16.30 bis 18 Uhr  Hochschule Regensburg Universität Regensburg

23.10  8 Uhr bis  9.30 Uhr  Mittelschule West  92318 Neumarkt

23.10  13.30 Uhr bis  15 Uhr  Gymnasium Seligenthal  84034 Landshut

24.10  9.45 Uhr  bis 11.15 Uhr Gymnasium Herzogenaurach
91074 Herzogenaurach


16.10  Jüdische Gemeinde Regensburg 19 Uhr Veranstalter VHS



24.10  19.30  Kloster Speishart

Donnerstag, 25. Oktober, 11.30 Uhr-13.00 Uhr, St.-Hildegard-Gymnasium Ulm

Donnerstag

25. Oktober 2012
18.00 Uhr

Abendrealschule
Weststr. 33
Heilbronn




Freitag, 26. Oktober, 11.30-13.00 Uhr, Schickhardt-Gymnasium Herrenberg,



NOVEMBER

2.11  19 Uhr Festsaal des Rathauses der Landeshauptstadt Saarbrücken

5.11   Zwei Vorträge  8 Uhr morgens Adam Kraft Gymnasium  Schwabach 
5.11  19.30 Uhr Palais Stutterheim, Marktplatz 1  Erlangen
Veranstalter: Stadtbibliothek, Jüdische Kultusgemeinde, Kath. Erwachsenenbildung, Stadtarchiv
6.11  Synagoge Herford 19 Uhr, Herford
7.11 Flossenbürg

8.11 Maison Heinrich Heine

jeudi 8 novembre 2012 OSKAR ET EMILIE SCHINDLER


20h00 conférence (en allemand)

d’Erika Rosenberg (Buenos Aires)

animée par Christiane Deussen



Fille d’émigrés juifs allemands, née 1951 en Argentine, Erika Rosenberg y fait, en 1990, la connaissance d’Emilie Schindler, la femme d’Oskar, et devient son amie intime.

Après la mort de son mari, Emilie effectue plusieurs voyages en tant que témoin, ce qui va l'amener à assister au tournage du célèbre film de Steven Spielberg : La Liste de Schindler. Ce n'est qu'en 1999 qu'elle découvrira une valise ayant appartenu à son mari contenant des documents inconnus, qui apportent un complément indispensable à cette existence extraordinaire et donnent un tout nouvel éclairage à cette histoire exemplaire.

Erika Rosenberg, journaliste et enseignante, a publié une biographie d'Oskar Schindler, Ich, Oskar Schindler. Die persönlichen Aufzeichnungen, Briefe und Dokumente, Herbig, 2000, et en 2006, aux éditions Lanore, Emilie Schindler. Une héroïne dans l’ombre d’Oskar Schindler (traduction de Christian Muguet).


27c, boulevard Jourdan
75014 Paris
Tel. 00 33 1 44 16 13 04
Paris, Frankreich

10.11  11 Uhr bis 13 Uhr Hilden  Evangelische Erwachsenenbildung
Martin-Luther-Weg 1c
40723 Hilden

46.Woche Gymnasium Homburg  Ausstellungseröffnung und Vortrag
Gymnasium in Kaiserslautern Ausstellungseröffnung und Vortrag
Gymnasium in Kaiserslautern  Vortrag
14.11  Fraunhofer-Institut für Techno-und Wirtschaftsthematik
Fraunhofer-Platz 1  67663 Kaiserslautern
17.11.  Neue Gymnasium Nürnberg  Seminar
47.Woche
19.11   19.30 Uhr Hildesheim  Katholische Erwachsenenbildung
20.11  Fürstenwalde bei Berlin  St.Marien Domgemeinde
          Ausstellungseröffnung  und Vortrag  19 Uhr
21.11 Vortrag am Vormittag in der Kirche St.Marien

22.11  Pirna  Aktion Zivilcourage Veranstaltungen im Rahmen  der Anne Frank Ausstellung
23.11  Pirna  Schulveranstaltung und Abendveranstaltung für öffentliches Publikum

  • Am 22. November um 10:30 Uhr in der Oase mit circa 75 Schülern der Gauß-Mittelschule
  • 22. November: 13 Uhr in der Oase Pirna mit Schüler/innen der Evangelischen Mittelschule Pirna
      Am 23. November um  10 Uhr in der Aula des BSZ-Technik mit rund 50 Schüler/innen

26.11  Vormittags Berufliche Oberschule Bad Tölz
Alter Bahnhofplatz 10
83646 Bad Tölz

27.11  Vormittags Gymnasium Gerestried

28.11 Gymnasium Nabburg

29.11 Veranstaltung in Berlin

30.11 Leibniz Gymnasium  Altdorf

DEZEMBER

3.12  Vormittags  Grund- und Mittelschule Neuendettelsau

4.12    Edith-Stein-Gymnasium , Mittag-und Abendveranstaltung München  Ausstellungseröffnung

5.12    Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
            1030 Wien, Steingasse 25



Prof. Erika Rosenberg-Band spricht in Wien

 

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 18:00 Uhr, im Haus der Heimat, 1030 Wien, Steingasse 25 im Hoftrakt 2. Stock (SLÖ-Saal) berichtet Prof. Erika Rosenberg-Band über ihre neuesten Forschungsergebnisse zur Familie Schindler und signiert auch gerne mitgebrachte Bücher!

 

 

Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/




7.12  Augustinus Gymnasium  Weiden

7.12  Gymnasium Eschenbach

7.12    Café  Zettel´s  Traum  Köln  Abendveranstaltung

11.12  Abendveranstaltung Goethe Universität  Frankfurt am Main

12.12  FES   Regensburg

13.12  FES   Regensburg, München

14.12    11.30 Uhr Johannes Nepomuk Gymnasium Rohr 






Montag, 21. Mai 2012

Wir feiern Geburtstag! Festejamos el cumple de Josecito

 

Wir feierten  Joses Geburtstag im intimen Familienkreis. In diesem Jahr wollten wir   nichts anderes machen.

Es war ein ganz angenehmer und gemütlicher Abend mit “entspannter Unterhaltung” aber    beim Dessert  ging das Thema Politik im Lande los. Schade, dass ich  das Gespräch nicht abwich und  dann wie erwartet kamen  manche Unannehmlichkeiten und Meinungsverschiedenheiten. Ein Gedankenaustausch in dieser Hinsicht ist  meistens auch gesund für die Psyche.

Wir haben unseren Sohn mit der Freiheit erzogen, souverän zu denken, auch wenn  wir unsere politischen Meinungen mit den seinen nicht teilen.  Von klein ab hat Eric auch eine besondere Konsens für vieles gehabt und  entfernte sich von unseren Konzepten. Aber  im Großen und Ganzen kann man wohl sagen: Der Apfel fällt ja nicht weit  weg vom Baum.

Wir respektieren seine Art und Weise und er unsere.

Josecito,Erika,Myriam,Matthias,Facundo und Eric 

Am Tisch v.r.n.l  José,Erika,Myriam,Matthias,Facundo und Eric

Eric mit Matthias

Ein stolzer Papa mit weinendem Kind. Der Tag war für den Kleinen einfach zu lang!

 

Ayer festejamos en un íntimo círculo familiar el cumple de Josecito. Este anio no  teníamos  mucha voluntad de hacer algo más pomposo. El tiempo ha transcurrido en lo que va del anio de una manera vertiginosa y  casi sin percatarnos de ello. Así que  festejamos  unos pocos el cumple de un “GRANDE”. José estaba muy contento y disfrutó la velada, yo por supuesto que también porqué todos  estaban felices en la mesa.

Ya para los postres  y sin poder desviarlo salió el tema de la política. Me hubiese gustado obviarlo para darle a la velada otro cierre, pero creo que así también estuvo bien, ya que el cambio de ideas es  sano para la psiquis.

Tanto José como yo criamos y educamos a Eric con un consenso  de plena libertad y soberano en sus decisiones. Ya desde chico perfilaba diferente a nuestros conceptos, cosa que nos parece excelente. Siempre respetamos sus ideas y puntos de vista y es por eso que no nos sorprende que el piense ahora así. Lo respetamos y nos respeta!

Pero en lineamientos generales en su capacidad intelectual y laboral, en su orden profesional, en su responsabilidad, en sus valores morales  constatamos que “la manzana no cae lejos del árbol” y eso en defintiva lo que vale. Eric, estamos muy orgullosos de vos!!!!

Fue una cena muy  linda con matices, algunas discrepancias, pero sobre todo con mucho carinio y amor.

 

Aus dem Tagebuch einer Autorin, die bald ihre lange Vortragsreihe beginnt und dafür  sieht sich gezwungen ihre geographische Landschaft  für lange Monate zu wechseln und auf die Familie, Pudeln, Freunde, Sport und Schülern verzichten muss.

Del Diario de una autora que pronto comenzará con su gira viéndose obligada a cambiar por largos meses la geografía domiciliaria y tendrá que desistir en ese tiempo de afectos familiares, de sus perritos, del deporte, amigos y alumnos.

Sonntag, 6. Mai 2012

Ein Stolperstein für Onkel Felix

 

Ich habe Onkel Felix nie gekannt. Nur seinen Namen erinnere ich fast vage aus Vatis Munde. Nie hatte ich  ein Bild von ihm  gesehen. Ich weiß auch nicht wie er ausgesehen hat. Ich weiß nur, dass er ein älterer Bruder meines Vaters war und genau wie er Recht studierte. Jedoch wollte das Schicksal uns beide verbinden. Im Jahre 2000 lernte ich zufällig bei einem Vortrag Dr. Simon kennen. Er ist der Direktor  des Jüdischen Zentrum in der Oranienburgerstraße in Berlin. Bei einem kurzen aber seht netten Gespräch erwähnte ich, meine Familie väterlicherseits käme aus Berlin, seien sie aber alle in der Nazi –Zeit umgekommen, die einzigen, die einzigen, die fliehen konnten, waren nämlich meine Eltern nach Südamerika. Weiter ging es überhaupt nicht.

Dr. Simon lud mich ein, das Archiv in dem Zentrum Judaicum zu besuchen, was ich am nächsten Tag ohne Weiteres tat.  Am nächsten Tag regnete es ununterbrochen, es war kalt, windig und  das  schmuddelige Wetter verdoppelte noch mehr meine Melancholie.

In dem Archiv fand ich nach über drei Stunden die ganze Familie meines Vaters und konnte ein bisschen ihr Ende  rekonstruieren. Beim Ansehen einer Todesurkunde meines Onkels Felix erfuhr ich, er war 1939 nach Sachsenhausen deportiert, wo er einige Monate später auch starb. Seine Braut,  Rosa Rachel Reichel  gelang  Felix´Asche von Sachsenhausen  in einer Urne zu holen und bei meiner Omas Grabstein auf dem Friedhof Weisensee zu begraben. Ich fragte mich lange, wie eine Jüdin die Asche ihres so eben jüdischen Bräutigams “abkaufen” konnte und mitnehmen. Das frage ich mich heute n auch noch. . .

Am darauffolgenden Tag  war es ein Freitag und ich begab mich schon sehr früh zur Gedenkstätte Sachsenhausen und bat mir alle Unterlagen über Felix, die sie hatten, zu geben. Da die Empfangsdame  sich mit Feierabend Gedanken um 11 Uhr schon trug, verlangte ich mit dem Direktor zu sprechen. Dr. Coppi empfing mich nach einer Weile, gegen  den  Willen der  erblondeten und  aufgetakelten Empfangsdame. Er versprach mir alles herauszusuchen, was in der Gedenkstätte über meinen Onkel Felix gab. Ich musste lange warten.

Nach etwa zwei langen Stunden überreichte er mir die Dokumentation. So erfuhr ich, Felix wurde in der Littenstraße erwischt, in die grüne Mina geschubst und  zum Arbeitslager gebracht. Der Grund dafür, er war Jude.

Der Rest, der Rest ist  tragische Geschichte. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen Onkel Felix  einen Stolperstein verlegen zu lassen.  Er ist der einzige  über den ich  etwas erfahren konnte. Die anderen Familienangehörige sind einfach “verschwunden”. Nach  jahrlangen Recherchen in Archiven, Arolsen, Ämtern, Einrichtungen habe ich die Suche  aufgegeben. Sonst hätte ich auch gerne Stolpersteine für sie verlegen lassen können, aber wenn keine Todeseintragungen gibt, , wie in dem Fall, darf man es nicht.

Gestern habe ich die folgende Nachricht von der Stolpersteine- Koordinierungsstelle in Berlin erhalten:

Sehr geehrte Frau Rosenberg,

entschuldigen Sie bitte, dass Sie so lange nichts von uns gehört haben.

Dafür können wir Ihnen heute mitteilen, dass wir Ihr Stein für Felix Band in der Littenstr. 2 am 20.07.12 verlegen werden!

Bitte überprüfen Sie diese Inschrift für Ihren Stein, also Name, Daten, Inhalt usw. nochmals genau:

HIER WOHNTE

FELIX BAND

JG. 1902

VERHAFTET 13.9.1939

ERMORDET 14.1.1940

SACHSENHAUSEN

 

Aus dem Tagebuch einer Autorin, die die letzte lebendige Angehörige der Familie Band ist.

Sonntag, 29. April 2012

Replik an Günter Grass

 
 
Replik an Günter Grass
Was auch gesagt werden muss
Von Prof. Erika Rosenberg – Buenos Aires
Biographin von Emilie und Oskar Schindler

Seit Wochen  hatte ich die Absicht  meine Replik an Herrn Günter Grass zu verfassen. Leider gelang es mir nicht gleich nach der Veröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung. Es kam immer wieder etwas dazwischen. Ich stand morgen mit dem festen Gedanken auf einige Zeilen zu schreiben aber   ich fand einfach nicht die Ruhe. Bei dem fiebrigen Leben, das ich  hier auf der anderen Seite der Welt führe, vergingen  die Stunden, die Tage, die Wochen.
Gestern war es soweit. Ohne zögern nahm ich Platz in meiner Wohnstube: Einen Bleistift hielt ich in der Hand und auf Schoß lag ein Block. So ausgerüstet und im Hintergrund mit klassischer Musik, war es Schubert oder Händel? Ich erinnere mich  schon gar nicht mehr. Wichtig war es aber die Tatsache, dass aus einem Wunsch plötzlich etwas Realität wurde. Ich merkte wie meine Gedanken  an Gestalt nahmen. Prompt die erste Seite, dann die zweite.
Ich gestehe, viel Zeit für Korrekturen habe ich nicht gehabt. Außerdem haße Korrekturen. Vor allem  von eigenen Texten. Das reicht mir schon , wenn ich die Arbeiten meiner Studenten oder Stipendiaten korrigieren muss.
In meiner Replik soll der Leser Spontaneität finden, sie ist einfach ein Gedankenguß an einem sehr busy day.

Aus dem Tagebuch einer Autorin, die  den Frieden liebt und für die  nur dieses Wort GROßGESCHRIEBEN WIRD
 
Sehr geehrter Herr Grass,
ich wende mich an Sie respektvoll und offen,
ich will Ihnen nun einfach sagen, was mich nach dem Lesen
Ihres Gedichts bedrückt.
Ich als Tochter zwangsausgewanderter Deutsch-Juden in der
Diaspora geboren
bin ich durch Ihre Zeilen schwer enttäuscht und betroffen.
Ich, Erika Rosenberg Autorin will ihr Wort erheben und fragen:
Warum Sie die Erkennung der Lage
nicht schon früher gemacht haben?
Warum, wenn Sie mit der Politik Ihres Landes unzufrieden sind, ließen Sie sich von der Gunst des Deutschen Wunders reichlich verwöhnen?
Warum haben Sie Ihre Literatur in Deutschland veröffentlicht und sogar davon profitiert?
In dem Land, wo ich als Jüdin in einer trostlosen Zeit nicht geboren werden durfte, wo meine Familie enteignet, verfolgt und umgebracht, wo jetzt aber, Menschenrechte, Selbstkritik, Demokratie man übt,
Sie verehrter Herr Grass so ein Gedicht wagen?
„Ein weiteres U-Boot von Deutschland nach Israel geliefert werden soll“, Sie klagen
Waren es nicht schon fünf???
Warum reagieren Sie erst jetzt?
Ich liebe den Frieden,
ich verachte die Kriege.
Jahrein jahraus eile ich in „Ihrem Land“,
auch wenn für kurze Zeit.
Das Land meiner Eltern ist jedoch auch.
Ich suche Versöhnung, Brüderschaft,
das habe ich in Deutschland gefunden.
Um es zu sagen, fühle ich mich bestimmt nicht gebunden.
Das Land woher ich komme erlebt derzeit eine schreckliche Krise
Und eine Erklärung wie Ihre wäre bestimmt mit Gefahren verbunden.
Ich wende mich an Sie voller Respekt,
Sie sehr geehrter Herr Grass, Literaturnobelpreisträger.
Ich habe Ihre Werke immer mit großer Leidenschaft gelesen, aber jetzt, jetzt bin ich Ihnen gegenüber sehr suspekt.
Und schließlich zur Abrundung des Themas
Israel hat auch einen vielverdienten Anspruch auf Gebiet und Frieden.
Dies nicht zu erkennen,
ist wohl Herr Grass Ihr großes Dilemma.

Dienstag, 17. April 2012

Ein Kapitel meines literarischen Lebens ist seit gestern hinter mir. Un capítulo de mi vida literaria ha concluído ayer.

 

Gestern setzte ich den letzten Punkt in dem Nachwort meines Werkes “Schindler und seine Helfer”. Immer noch bin ich in der “Entbindungsklinik”, denn jedes meiner Bücher sind wie Geburten in meinem literarischen Leben. Dieses Buch war aber viel anderes. Zwei lange Jahre habe ich an dem geschrieben und immer habe ich daran viel Spaß gehabt. Wie viele Sonntage, wie viele  unendliche Nächte, wie viele Entbehrungen, wie viele Aufwendungen habe ich geopfert. Jedoch bereue ich es nicht. Ich würde alles nochmal machen. Nun stehe ich an der Grenze zwischen dieser Geburt und der Suche nach einem passenden Verlag. Ausgerüstet bin ich jedenfalls, denn ich  kenne im Allgemeinen die Kommentare der Lektoren, wenn man versucht ein Manuskript vorzustellen: Es passt nicht zum Programm, schicken Sie bitte keine Mails sondern alles per Post, es tut uns leid. . . aber, die Thematik ist ja super aktuell aber. . .

Ich weiß, wie wichtig dieses Werk für jüngere Generationen wird und mit welcher Sorgfalt, Mühe und Leidenschaft ich daran gearbeitet habe. Mein höchstes Anliegen ist nun die Veröffentlichung dieses Buches. Und gleich begebe ich mich auf Verlagssuche!

Aus dem Tagebuch einer Autorin, die gestern ein neues Buch zu Ende geschrieben hat.

 

Ayer coloqué el último punto en el epílogo de mi nuevo libro. Qué emoción saber que ya lo he terminado. Aún me siento cual parturienta en la maternidad. Cada uno de mis libros  son comparables a partos. Pero este ha sido muy distinto. Dos largos anios he trabajado arduamente en el victimando tiempo, suenio, dinero. Cuantos domingos sentada trabajando en ello, cuantas investigaciones, cuantos viajes a archivos en Europa pero también cuanta alegría, tesón y pasión al escribirlo. En ningún momento me he arrepentido de ello. Lo disfruté desde el principio hasta el fin.

Ahora estoy justamente parada entre el nacimiento y la búsqueda de editorial. Este es el camino más decepcionante. Conozco la respuesta de los  correctores de estilo y editores que en general  deshechan todo lo nuevo y sobre todas las cosas aquello que va en contra de la historia oficial. Pero aquí estoy, implacable en mi actitud. Nadie me puede llegar a decepcionar porqué se el trabajo que hice. Esta obra  cuando salga a la luz profundizará el conocimiento real de un capítulo  importante en la historia de la Segunda Guerra Mundial. Me dejaré sorprender por las editoriales.

Del Diario de una escritora que ayer concluyó con un nuevo libro.

Sonntag, 8. April 2012

Zwischen Schreiben und ein bisschen Abwechslung mit Facundo im Klub

 

 

Mir scheint, dass die letzten drei Kapiteln von “Schindlers Helfer” eine Ewigkeit dauern. Immer mehr finde ich mehr “Zutaten” für mein Werk, die  zu den letzten Kapiteln passen. Mitten der Nacht werde ich wach und wie eine Schlafwandlerin gehe ich zu meinem Laptop und schreibe, lösche, schreibe wieder, mache ich mir Notizen, um nichts zu vergessen. Manchmal denke ich sogar, dass dieses Buch gar kein Ende hat und ähnelt sich einer unendlichen Geschichte, wo  die Ereignisse sich eins nach dem anderen in einer unendlichen Reihe sammeln. Jedenfalls fällt es mir beim Schreiben immer wieder Neues ein.

Gestern Samstag habe ich eine kurze Pause gemacht. Ein bisschen Abwechslung fällt einem gut. Außerdem gehören samstags immer Facundo. Immer wenn seine Mutter nicht wegen irgendwas absagt. Samstags ist der einzige Tag, an dem wir unseren Enkelsohn sehen und wir freuen uns immer riesig darauf.

Der Tag begann mit Schwimmen

 

Facundo im Klub Ostern 2012 001Facundo im Klub Ostern 2012 003Facundo im Klub Ostern 2012 005  Facundo nimmt Schwimmunterricht seitdem er 3 Jahre alt war. Nun ist er 7 und schwimmt schon sehr gut!!!

 

Nach dem Schwimmen  wird es zu Mittag gegessen und dann kommt die Tennisstunde

Facundo im Klub Ostern 2012 007Facundo im Klub Ostern 2012 006

 

Facundo im Klub Ostern 2012 010Facundo im Klub Ostern 2012 011

Manchmal spielen wir zusammen Tennis aber gestern wollte er unbedingt Fußball spielen. . .

Facundo im Klub Ostern 2012 013Facundo im Klub Ostern 2012 014

Heute ist ein neuer Tag und die Freude von gestern ist eine wunderschöne Erinnerung, die wir immer in unseren Herzen halten werden.

Aus dem Tagebuch einer Autorin, die nicht nur an ihre Bücher denkt. . .

Donnerstag, 5. April 2012

Frohe Ostern über den großen Teich. Felices Pascuas de America del Sur

 

Wir möchten  den Lesern meines Blogs frohe Ostertage wünschen. Vor allem Frieden in der Welt, Liebe, Harmonie, Freude und Gerechtigkeit.

Heute scheint in Buenos Aires wieder die Sonne nach einem  schrecklichen Sturm gestern Abend. Hurrikan artige Winde, Hagel, Regen, gestürzte Bäume, Dächer und sechs Tote waren die Folgen der hohen Temperaturen der letzten Tage in dieser Jahreszeit. Die Menschen lernen ja nie, dass die Umwelt geschützt und  vor Angriffen behütet wie ein Schatz werden muss. Das Abhacken der Bäume in Amazonen, die Verseuchung der Gewässer, die rauchenden Schlotte großer multinationalen  Unternehmer, das Fangen der Wallen, die unersättliche Jagd von Tierarten schaden immer mehr unser Planet. Wohin will unsere Welt? Was will der Mensch damit erreichen? 

Es wird höchste Zeit zur tiefen Überlegung. Wir “müssen” schnell handeln, bevor es zu spät wird. Bevor alle Tierarten ausgerottet werden, bevor  dass der letzte Fluss trocken wird und  dass die Wüste gar keinen Sand mehr hat. . . und dass der Baum keine Blätter mehr hat.

Aus dem Tagebuch einer Schriftstellerin, die auch wenn heute die Sonne  scheint, macht sich auch über das Gestern Gedanken.

 

 Felices Pascuas para todos los lectores de mi blog! Les deseamos sobre todo Paz en el mundo, Armonia, Felicidad y Justicia.

Hoy brilla el sol desde un cielo  azul diáfano, luego de una  terrible tormenta que ayer azotó a la ciudad de Buenos Aires y alrededores de La Plata. Muchos árboles caidos, seis muertos, vientos huracanados, granizo, intensa lluvia fue el producto de las altas temperaturas reinantes en los últimos días. Temperaturas muy elecadas para esta estación del anio.

El hombre no aprende nunca a cuidar la ecología del Planeta. La desforestación en el Amazonas, la contaminación de las aguas, la caza y pesca indiscriinada de diferentes especies animales, la minería a cielo abierto y su posterior contaminación del aire atentan constantemente con nuestro planeta y habitat. Adónde se  dirige nuestro muendo? Qué queremos alcanzar?

Es momento de una profunda reflexión. Hasta que el último pájaro no haya perdido sus alas, el último pez se haya quedado sin agua, el desierto sin arena, el árbol sin hojas, no vamos a parar?

Del Diario de una escritora que aunque hoy brille nuevamente el sol reflexiona sobre el ayer tormentoso.