Schirmherrin der Ausstellung ist die renommierte Journalistin und Biografin Professorin Erika Rosenberg-Band, die durch ihre Arbeiten über Oskar und Emilie Schindler internationale Bekanntheit erlangt hat. Sie ist auch gleichzeitig Bildpatin des von Schäfer geschaffenen Porträts von Emilie Schindler.
Erika Rosenberg
Mittwoch, 1. Juli 2026
Montag, 29. Juni 2026
Erika Rosenberg besucht das Markgrafen-Gymnasium. Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage.
„Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage“: Unter diesem Motto begrüßte das Markgrafen-Gymnasium am 18. Juni in der Karlsburg Erika Rosenberg, die Biografin von Oskar und Emilie Schindler.
Diese ist deutsch-argentinische Schriftstellerin und Historikerin. Seit mehreren Jahren besucht sie Schulen in Deutschland, um Schülern die Wichtigkeit von Mut, Tapferkeit und Hilfsbereitschaft zu vermitteln, die sie als deutlich entscheidender empfindet als Herkunft oder Religion.
Frau Rosenberg erzählte uns fesselnd von ihren Gesprächen mit Emilie Schindler und von den über 1300 Menschen, die von Oskar und Emilie Schindler während des Nationalsozialismus in drei großen Fabriken in Polen als Arbeiter eingesetzt und so vor der Deportation in Konzentrationslager gerettet werden konnten.
So erzählte sie uns unter anderem von der Umwandlung eines jüdischen Ghettos in Polen in das Arbeitslager Plaszow und der großen Brutalität, die dort unter Lagerkommandant Amon Goeth herrschte. Ein berührender Teil ihrer Erzählungen war die Geschichte, dass Emilie Schindler im Winter 1949 über 120 jüdische Arbeiter vor dem sicheren Tod rettete, indem sie ihnen in ihrer Fabrik in Polen Platz gewährte, sie mit Essen versorgte – Zitat von Emilie Schindler: „Ich konnte nicht wegsehen, ich musste einfach helfen.“
Am wichtigsten war ihr jedoch, uns zu vermitteln, wie wichtig es ist, sich voller Respekt für einander einzusetzen und Dankbarkeit zu zeigen. Niemand könne alleine für Gerechtigkeit und Frieden sorgen, so Frau Rosenberg, es sei ausreichend, wenn jeder Mensch „ein Sandkorn für das Gute lege“. Mit dem Zitat „Bei einem Krieg gibt es keinen Sieger, wer Menschen tötet, ist auf jeden Fall ein Verlierer“ zeigte sie uns die Wichtigkeit von Frieden und Freiheit.
In verschiedenen Fragerunden hatten wir die Chance, mit Frau Rosenberg ins Gespräch zu kommen.
Wir waren sehr dankbar, Frau Rosenberg an unserer Schule begrüßen zu dürfen und ihren Bericht aus erster Hand zu hören.
Samstag, 27. Juni 2026
Schwere Schritte - Vortrag von Prof. Erika Rosenberg-Band mit anschl. Diskussion in Bocholt. Heimatverlust Trauma oder Chance für einen neuen Anfang
Schwere Schritte - Vortrag von Prof. Erika Rosenberg-Band mit anschl. Diskussion
Eintritt frei // Anmeldung erforderlich
"Heimatverlust - Trauma oder Chance für einen Neuanfang?"
Erika Rosenberg-Band blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Sie wurde am 24. Juni 1951 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Ihre Eltern, deutsche Juden, waren vor dem NS-Regime dorthin geflohen. In Argentinien, Deutschland und England studierte sie Literatur, Sprachen, Geschichte und Pädagogik. 1990 lernte sie Emilie Schindler, Oskar Schindlers Ehefrau, durch ein Interview für die Deutsche Welle kennen. Erika Rosenberg-Band verfasste daraufhin mehrere Bücher über die Schindlers, deren heldenhafte Rettung von über 1200 Jüdinnen und Juden durch Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" weltweit bekannt wurde. Sie arbeitete bis 2010 als Dozentin am Goethe-Institut in Buenos Aires und bis 2011 an der Katholischen Universität Buenos Aires von Argentinien. Des Weiteren war sie als Schriftstellerin, Übersetzerin und Journalistin tätig.
In ihrem Vortrag wird Prof. Rosenberg-Band über den Heimatverlust ihrer Eltern und über dessen Auswirkungen auf ihr eigenes Leben sprechen. Thema der anschließenden Diskussion wird auch der Neuanfang der Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg in Bocholt sein sowie die Frage, inwiefern nach Erkenntnissen der Wissenschaft Traumata der Heimatvertriebenen an die nachgeborenen Generationen weitergegeben wurden bzw. werden. Auch der Heimatverlust der in den letzten Jahren nach Bocholt gekommenen Flüchtlinge und Migranten soll Gesprächsgegenstand sein.
Der Eintritt ist frei
Freitag, 26. Juni 2026
Donnerstag, 25. Juni 2026
Veranstaltung in Bocholt:„ Heimatverlust – Trauma oder Chance für einen Neuanfang?“
„Heimatverlust – Trauma oder Chance für einen Neuanfang?“
Vortrag von Prof. Erika RosenbergBand mit anschl. Diskussion am 8.10.2026 (Beginn: 19:00 Uhr im Appendix des LernWerks, 1. OG, Herdingstr. 5)
Erika Rosenberg-Band blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Sie wurde am 24. Juni 1951 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Ihre Eltern, deutsche Juden, waren vor dem NS-Regime dorthin geflohen. In Argentinien, Deutschland und England studierte sie Literatur, Sprachen, Geschichte und Pädagogik. 1990 lernte sie Emilie Schindler, Oskar Schindlers Ehefrau, durch ein Interview für die Deutsche Welle kennen. Erika Rosenberg-Band verfasste daraufhin mehrere Bücher über die Schindlers, deren heldenhafte Rettung von über 1200 Jüdinnen und Juden durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ weltweit bekannt wurde.
Sie arbeitete bis 2010 als Dozentin am Goethe-Institut in Buenos Aires und bis 2011 an der Katholischen Universität Buenos Aires von Argentinien. Des Weiteren war sie als Schriftstellerin, Übersetzerin und Journalistin tätig.
In ihrem Vortrag wird Prof. Rosenberg-Band über den Heimatverlust ihrer Eltern und über dessen Auswirkungen auf ihr eigenes Leben sprechen. Thema der anschließenden Diskussion wird auch der Neuanfang der Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg in Bocholt sein sowie die Frage, inwiefern nach Erkenntnissen der Wissenschaft Traumata der Heimatvertriebenen an die nachgeborenen Generationen weitergegeben wurden bzw. werden.
Auch der Heimatverlust der in den letzten Jahren nach Bocholt gekommenen Flüchtlinge und Migranten soll Gesprächsgegenstand sein. Melden Sie sich bitte bis spätestens 30.9.2026 per E-Mail (vfh.bocholt@gmail.com) verbindlich an.
