Mittwoch, 7. Oktober 2026

Veranstaltungen in Salzburg organisiert von dem Erwachsenen Katholischen Bildungswerk

Ablauf Erika Rosenberg




08.15 Uhr BORG St. Johann
   Gymnasiumstraße 1, 5600 St. Johann/Pongau
   Manuel Wenger: 06412/4358
08.30-
10.00 Uhr Vortrag für alle 7. +8. Klassen der Oberstufe (70-80 SchülerInnen) im Musiksaal
   Begrüßung: Manuel Wenger Katrin Anzenbacher
10.05-
13.10 Uhr Workshop für die 8. Klassen (30 SchülerInnen)
   
PAUSEN 9:25, 10:25, 11:20, 12:20 Uhr
Unterrichtsende: 13.10 Uhr 



Dienstag, 13. Oktober 2026 – ABENDS




19.00 – 20.30 Uhr KBW Grödig
   Vortag: Retterinnen im Schatten
   (60-75 Minuten Vortrag /15-30 Minuten Fragen, Diskussion)
   Pfarrzentrum Grödig, Schützenstrasse 3, 5082 Grödig
   Johann Wiesböck: 0664 73628091


Mittwoch, 14. Oktober 2026 - VORMITTAG
07.15 Uhr Abholung Hotel Heffterhof 
   (ab 7.00 Uhr Frühstück)


07.35 Uhr Bundeshandelsakademie & Bundeshandelsschule Salzburg 
 Johann-Brunauer-Straße 2-4, 5020 Salzburg
   Jean-Pierre Schosseler: +43 662 433 136 
07.50- 
09.30 Uhr Vortrag für dritten Klassen der Oberstufe (80) SchülerInnen 
   im Multiunktionsraum
   Begrüßung: Jean-Pierre Schosseler, Katrin Anzenbacher
09.40-
12.30 Uhr Workshop für 2 x 3. Klassen (30 SchülerInnen)
   
PAUSEN: 10.30-10.45, 11.35-11.40 Uhr 
Unterrichtsende: 12.30 Uhr 




Mittwoch, 14. Oktober 2026 - ABENDS
18.15 Uhr Abholung Hotel Heffterhof


19.00 – 20.30 Uhr Frauentreff Hallwang
   Vortag: Retterinnen im Schatten
   (60-75 Minuten Vortrag /15-30 Minuten Fragen, Diskussion)
   Pro Hallwang, Kirchenstraße 1, 5300 Hallwang


Donnerstag, 15. Oktober 2026 – VORMITTAG



07.50 Uhr Erzbischöfliches Privat-Gymnasium BORROMÄUM Salzburg
 Gaisbergstraße 7, 5020 Salzburg
   
08.00- 
09.30 Uhr Vortrag für alle 3 x 6. Klassen und 3 x 7. Klassen der Oberstufe (126 SchülerInnen) 
   im Festsaal (BlackBox)
   Begrüßung: Maria Weikinger / Katrin Anzenbacher
   
09.35-
13.25 Uhr Workshop für 3 x 7. Klassen (63 SchülerInnen)
   Gruppenarbeit: in den Klassen /öffentlichen Bereichen der Schule
   

PAUSEN: 8:35-8:40, 9:30 - 9:35,10:25 -10:45 Uhr,11:35 - 11:40,12:30 - 12:35,13:25 - 13:30 Uhr.
Unterrichtsende: 13:25 Uhr






Europa Schule Berlin, 3.Tag des Workschops. Ein grosser Erfolg!!!

Sonntag, 4. Oktober 2026

Zum 25.Todestag von Emilie Schindler am 5.Oktober. Emilie, eine treue Verfechterin der Zivilcourage, Mut, Tapferkeit








Als ich Emilie am 22.Juni 1990 in einer kleinen Ortschaft 60 km südlich von Buenos Aires kennengelernt habe, beeindruckte mich sehr, nicht nur ihre Geschichte. Eine Geschichte des ständigen Einsatzes für Unterdrückte, Menschen, die ihren Rechte entrissen wurden, durch ein diktatorisches  System. Menschen, die ohne Emilies und Oskars humanitäre Unterstützung in Gaskammern ermordet worden wären.
Aber viel mehr beeindruckte mich auch ihre Armut, die Undankbarkeit der Länder, für die sie so viel geleistet hatte: Israel und die Bundesrepublik. Sie lebte völlig vergessen von der Geschichte. Heute füllen sich viele Munde mit ihrem Name. Manche Filmproduktionen  drehten Verfilmungen, basiert auf meine Bücher, Recherchen und Biografien ohne meine Genehmigung und daher zeigen eine ganz andere Geschichte, mit "Zeugen", die Emilie niemals trafen. Nur der eine namens Leonardo Cosiforti, ihr früherer Gartner existiert in der Tat. Die anderen einfach "Füllung".
Ich könnte tausende Anekdoten geschehen in den letzten 36 Jahren. 11 Jahre habe ich Emilie begleitet, bis sie mich darum bat, ihr mit der Übersiedlung nach Deutschland/Europa zu helfen. Das hieß: alles organisieren. Und das habe ich schweres Herzens gemacht! Emilie wollte ihren Lebensabend in Europa verbringen. Sie hinterließ ein Testament, wo sie es explizit erklärt. Wo genau, sagt sie nicht. Sie wollte wahrscheinlich nach Tschechien, da wo sie geboren wurde, aber zu dem Zeitpunkt ging nicht.
Der Tod überraschte sie  einige Monate nach ihrer Ankunft in Straußberg, Brandenburg. Aber Brandenburg wollte für sie ein "Armengrab" zur Verfügung stellen. Ich kämpfte mit den Behörden, damit sie , nach Anraten meines verstorbenen Verleger Dr. Fleissner nach Bayern, Waldkraiburg überliefert wurde. Der Verlegen kannte Frau Schindler nicht, er hatte nur die Bücher herausgebracht. Der Verlag half mir mit dem Ehrengrab. Ich war damit einverstanden, aber zahlen mussten wir, mein Ehemann und ich. Es war doch selbstverständlich. Warum Waldkraiburg? Die Stadt wurde nach 1945 von den sudetendeutschen Vertriebenen gegründet. Auf meine Frage: Wer von den Sudetendeutschen in Argentinien hat sich um Emilie zu ihren Lebzeiten gekümmert, antwortet keiner. Niemand kam von der Seite. Die einzigen waren ab und zu Mitglieder der jüdischen Organisation Bnai Vrit, die gratulierten ihr zum Geburtstag und unterstützten ein bisschen finanziell.
Ich kenne alle oder fast alle Hintergründe des Politikums um Emilie und Oskar. Für mich sowohl Oskar als auch Emilie waren MENSCHEN, die andere MENSCHEN retteten, auch wenn ihr Leben und Vermögen riskieren mussten.
Daher, wenn ich heute sehe, höre, lese von manchen, die sich mit fremden Federn schmücken wollen und pronunzieren langen und leeren Reden im Namen der "Zivilcourage der Schindlers", denke sofort an die schreckliche Heuchelei dieser Welt.
Liebe Emilie, ich weiß, da, wo du bist, siehst alles und weiß ich handle, wie du mir an jenem Sonntag bei dir noch in San Vicente: Liebes Kind, du sollst dich darum kümmern, dass meine Geschichte wahrhaftig erzählt wird... 
Und das mache ich!