Dienstag, 20. Oktober 2026

Prof. Erika Rosenberg-Band gibt Einblicke in bisher weniger bekannte Aspekte der Schindler-Biografie.

 Im Stadtmuseum Meppen wird das Leben von Oskar Schindler und dessen Einsatz im Nationalsozialismus beleuchtet. Prof. Erika Rosenberg-Band gibt Einblicke in bisher weniger bekannte Aspekte der Schindler-Biografie.

Das Politische Bildungsforum Niedersachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung lädt in Kooperation mit dem Meppener Initiativkreis „Stolpersteine“ und dem Stadtmuseum Meppen am Mittwoch, 11. November, zu einem Vortrag von Prof. Erika Rosenberg-Band mit dem Titel „Zivilcourage in der NS-Zeit: Am Beispiel des Ehepaares Schindler“ ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Beginn ist um 19 Uhr im Stadtmuseum Meppen (An der Koppelschleuse 19a).

Während des Zweiten Weltkriegs rettete Oskar Schindler über 1300 Juden vor dem sicheren Tod. Steven Spielberg setzte dem Helden mit „Schindlers Liste“ ein Denkmal. Doch wer war Oskar Schindler wirklich? Anhand von Dokumenten und Briefen zeichnet Prof. Erika Rosenberg ein lebendiges Porträt dieses Mannes. Sie beleuchtet nicht nur Schindlers dramatische Hilfsaktionen im Nazi-Deutschland, sondern auch sein Leben in der Nachkriegszeit, als er vergeblich versuchte, wieder in der „Normalität“ Fuß zu fassen.

Erika Rosenberg-Band wird am 24. Juni 1951 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Ihre Eltern, deutsche Juden, sind vor dem NS-Regime dorthin geflohen. In Argentinien, Deutschland und England studiert sie Literatur, Sprachen, Geschichte und Pädagogik. 1990 lernt sie Emilie Schindler, Oskar Schindlers Ehefrau, durch ein Interview für die Deutsche Welle kennen und freundet sich mit ihr an. Erika Rosenberg-Band verfasst daraufhin mehrere Bücher über sie und Oskar Schindler. Sie arbeitet bis 2010 als Dozentin am Goethe-Institut in Buenos Aires, bis 2011 an der Päpstlichen Katholischen Universität von Argentinien in Buenos Aires und bildet aktuell zukünftige Diplomaten des Auswärtigen Amtes in Argentinien fort. Des Weiteren arbeitet sie als Schriftstellerin, Übersetzerin und Journalistin.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird erbeten unter der E-Mail-Adresse info@stadtmuseum.de oder unter der Telefonnummer 05931 153278 oder über die Internetseite: https://www.kas.de/de/veranstaltungen.

Dieser Text wurde erstellt von:
Holger Berentzen
Initiativkreis Stolpersteine Meppen

Freitag, 16. Oktober 2026

Eine wunderschöne Woche in Salzburg. Viele Erlebnisse, tolle Bewegnungen, alles ein Lebensgesang! Vielen Dank Katholisches Bildungswerk!

📖 Geschichte zum Greifen nah: Erika Rosenberg zu Gast in Salzburg 
 
Wie viel Mut braucht es, um Menschlichkeit zu bewahren, wenn Unmenschlichkeit zur Norm wird? 

Die argentinische Historikerin, Journalistin und Autorin Erika Rosenberg widmet sich in ihrer Arbeit den bewegenden Geschichten von Oskar und Emilie Schindler und den Menschen, die während des Holocausts Leben retteten.
 
Diese Woche war sie erneut auf Einladung des Katholischen Bildungswerks Salzburg zu Gast und hielt zwei Vorträge unter dem Titel „Retterinnen im Schatten – Starke Frauen rund um Oskar Schindler“ im Katholischen Bildungswerk Grödig und im Frauentreff Hallwang.
 
Auch an drei Salzburger Schulen – dem BORG St. Johann, der HAK1 Salzburg und dem Katholischen Privatgymnasium Borromäum – gab sie Einblicke in die Geschichte von Oskar und Emilie Schindler. Im Anschluss an einen Vortrag setzten sich die Jugendlichen in Kleingruppen intensiv mit dem Leben von Emilie und Oskar Schindler auseinander. Anhand historischer Zeugnisse und Dokumente gestalteten sie Plakate, die die bewegende Geschichte des Ehepaars anschaulich vermitteln. Dabei wurde Geschichte lebendig und die Bedeutung von Zivilcourage, Menschlichkeit und Verantwortung eindrücklich erfahrbar.
 
💬 Erinnern heißt auch, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen. 
Die Begegnung mit historischen Lebensgeschichten eröffnet neue Perspektiven und regt dazu an, über Menschlichkeit und mutiges Handeln nachzudenken.
 
#KatholischesBildungswerkSalzburg #ErikaRosenberg #OskarSchindler #EmilieSchindler #Erinnerungskultur #Zivilcourage #BildungWirkt

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Schwere Schritte. Heimatverlust, Trauma oder Chance von einem Neubeginn. Altes Rathaus Bocholt


Prof.Erika Rosenberg in Meppen.Novemberkaöender

Im November: Schindler und Folk

Porträt von Erika Rosenberg-Band mit kurzen blonden Haaren
Erika Rosenberg-Band. Bild: Stadtmuseum Meppen
Am Mittwoch, 11. November, um 18.30 Uhr ist die in Buenos Aires geborene Autorin Erika Rosenberg-Band zu Gast. Sie kannte Emilie Schindler persönlich und hat mehrere Bücher über sie und ihren Mann Oskar geschrieben. In ihrem Vortrag geht es um Briefe und Dokumente, die 1999 in Hildesheim auf einem Dachboden gefunden wurden. Partner ist der Initiativkreis Stolpersteine Meppen, der Eintritt ist frei.