Erika Rosenberg
Dienstag, 28. April 2026
Montag, 27. April 2026
Edith Stein Gymnasium München
Historikerin und Autorin Erika Rosenberg zu Besuch am ESG
Warum gibt es noch immer Kriege und Hass, obwohl sich doch alle Menschen Frieden wünschen? Diese Frage stellt Erika Rosenberg in ihrem Vortrag am ESG sehr eindringlich. Sie ist Autorin, Historikerin, Tochter nach Südamerika emigrierter Juden und hat Emilie Schindler persönlich kennengelernt, sie interviewt und ihre Lebensgeschichte im Buch „Ich, Emilie Schindler“ festgehalten. Doch es geht ihr nicht nur um Geschichte – es geht um eine Botschaft: Zivilcourage ist keine außergewöhnliche Heldentat, sondern eine Entscheidung, die jeder Mensch treffen kann.
Zivilcourage bedeutet, nicht wegzusehen. Sie bedeutet, aufzustehen, wenn Unrecht geschieht, auch wenn es unbequem oder gefährlich wird. In der Zeit des Nationalsozialismus war Schweigen einfacher als Widerstand. Ausgrenzung, Enteignung und die Entrechtung jüdischer Menschen – etwa durch die Nürnberger Gesetze – geschahen Schritt für Schritt. Viele sahen zu. Emilie Schindler entschied sich anders.
Gemeinsam mit ihrem Mann Oskar Schindler rettete sie rund 1200 Jüdinnen und Juden vor dem Tod. Sie organisierte Lebensmittel, Medikamente und Schutz. Sie bestach Behörden, verhandelte um Genehmigungen und riskierte ihr eigenes Leben. Ein enormes Vermögen wurde für die Rettung eingesetzt. Oft wird ihr Anteil am Mut der sogenannten „Schindler-Liste“, bekannt durch den Film Schindlers Liste, unterschätzt. Doch ohne Emilie hätte es diese Rettung in dieser Form nicht gegeben. Nach dem Krieg emigrierten die Schindlers 1949 nach Argentinien. Statt Anerkennung erwarteten sie wirtschaftliche Not und Isolation. Trotz allem blieb ihre Haltung klar: weiter machen. Und vor allem: Nie wieder Krieg.
Gerade darin zeigt sich die wahre Bedeutung von Zivilcourage. Sie endet nicht mit einer historischen Tat. Sie ist eine Lebenshaltung. Sie bedeutet, jeden Menschen als gleich wertvoll zu sehen – unabhängig von Herkunft oder Staatsbürgerschaft. Auch heute stehen Gesellschaften vor der Frage, wie sie mit Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit umgehen. Zivilcourage beginnt nicht erst im Krieg. Sie beginnt im Alltag: wenn jemand beleidigt oder ausgeschlossen wird, wenn Hass verbreitet wird, wenn demokratische Werte angegriffen werden.
Erika Rosenberg richtet ihre Botschaft besonders an junge Menschen, sie fordert die Schülerinnen auf, sich Gedanken zu machen. Die Welt wird nicht automatisch besser – sie wird besser durch Menschen, die Verantwortung übernehmen. Emilie Schindler war keine mächtige Politikerin, sondern eine Frau, die sich entschied, menschlich zu handeln. Genau das macht ihr Beispiel so bedeutsam. Zivilcourage braucht keinen Titel, sondern Mut. Es ist ein Auftrag für die Gegenwart. Wenn wir wollen, dass Hass und Gewalt enden, dürfen wir nicht schweigen. Zivilcourage beginnt bei jedem Einzelnen – hier und heute.
Herzlichen Dank an Frau Rosenberg für diesen eindringlichen Vortrag und auch ein Dankeschön an Frau Dobias für die Organisation dieses Vortrages.




Donnerstag, 23. April 2026
Mittwoch, 22. April 2026
Sonntag, 19. April 2026
Donnerstag, 16. April 2026
Dienstag, 3. Februar 2026
Veranstaltungsprogramm 2026. Programa de eventos, conferencias, workshops, seminarios de perfeccionamiento docente. New program 2026
... Und schon Februar! Die Zeit vergeht unheimlich schnell. Tag, Nacht, Woche, Monat und wieder ist es ein Jahr vorbei.
Daher höchste Zeit, um einige der Termine auf meinen Blog zu setzen.
Wer an Veranstaltungen, Workshops, Gruppenarbeiten, Lehrerfortbildungsseminaren Interesse hat, sich bitte bei mir melden:
erosenberg24@gmail.com
2 0 2 6
Januar
30.01.2026 Online Veranstaltung
Februar
12.02.2026 Online Besprechung Opus 45
Termine sind noch zu bestätigen!
März
Termine sind noch zu bestätigen!
April
22.04.26 Edith-Stein-Gymnasium, Preysingstraße 105, 81667 München
23.04.26 Salzburg 15.30 Uhr, Veranstalter AKS Aktion kritischer Schüler/innen, Paris- London- Strasse 8 b, in der Nähe von Mirabell Platz
27.04.26 Schule an der Biethe, Dessau-Rösslau Vortrag und Workshop
28.04.26 2.Teil des Workshops mit Schüler/innen
Mai
04.05.26 KAS Stuttgart
05.05.26 KAS Stuttgart
09.05.26 Schindlers Ark Museum, Brünnlitz, Tschechische Republik Ausstellungseröffnung "Emilie und Oskar Schindler"
10.05.26 Schindlers Ark Museum weitere Veranstaltungen. Präsentation meines neuen Werkes: The Schindlers
12.05.26 Workshop Gymnasium in Jena organisiert von der KAS Erfurt
13.05.26 Vortrag Gymnasium in Jena
Juni
08.06 und 09.06.26 Abendveranstaltung und Vortrag an einer Schule in Konstanz
11.06 und 12.06.26 Fachakademie Nördlingen und Maria Stern Schule Nördlingen
18.06.26 Mark-Graf-Gymnasium Karlsruhe-Durlach
22.06.26 Gymnasium in Lappersdorf bei Regensburg (Fr. Tina Hebauer)10.30 Uhr ,Am Sportzentrum 2, 93138
23.06.26 Realschule Nürnberg (Luise Koch)
24.06.26 Städtisches Heinrich-Heyne-Gymnasium München Workshop mit Schüler/innen Vormittags
24.06.26 Mittags Lehrerfortbildung siehe oben!
Juli
02.07.2026 Vernissage Ausstellung Point Alpha, Thüringer
13.07/ 17.07.26 Hamm Konrad-Adenauer-Stiftung Dortmund, NRW
22.07.2026 Walter-Eucken-Gymnasium, Freiburg Breisgau. Vortrag und Workshop organisiert von Frau Daniela Meebold und die KAS Südbaden- Leiter Herr Clemens Hümerlehner.
August
Termine noch zu bestätigen!
September
07.09.2026 Zweitägiger Workshop im Gymnasium Kaltensundheim
Termine noch zu bestätigen!
Oktober
07.10.26 Buchmesse Frankfurt am Main
12/16.10 Katholisches Bildungswerk Salzburg, Österreich Veranstaltungsreihe
November
02.11.26 / 03.11.26 Göppingen
06.11.26 / 07.11.26 Vacha
09.11/ 12.11.26 KAS Oldenburg
12.11.26 Anreise in Brackel
13.11.26 Workshop im Gymnasium Brackel
13.11.26 Abendveranstaltung Brackel
15.11.26 Anreise Dortmund
16.11.26 / 18.11.26 Dreitägiger Workshop mit 200 Schüler/innen verschiedener Gymnasien in Dortmund
19.11/ 20.11.26 Zwei Veranstaltungen an Schulen in Dortmund
22.11. bis 24.11.2026 Vortrag und 2.tägiger Workshop Goethe Sekundarschule, Ilsenburg