Montag, 12. September 2011

Ankunft in Görlitz. Llegada a Görlitz

Unsere Ankunft in Görlitz am Sonntag um 15.19 Uhr  war nicht ohne  angenehme Überraschung. Am Gleis wartete auf uns ein junger Mann beauftragt von Frau Mertsch von dem Verein Augenauf. Er hat uns  freundlicherweise zum Hotel gebracht. Kurz darauf wollten wir die  Stadt erkunden. Görlitz, die wunderschöne Stadt an der Neiße, mit ihrer interessanten Architektur,ihren Fassaden, ihren Gebäuden. Einfach faszinierend.
Unsere Neugierde führte uns bis zur Innenstadt, wo wir eine Straßenbahn bis zur Endstation nahmen. Jede Ecke dieser Stadt ist ein tolles Pflaster und wahre Geschichte.
Heute morgen fing ich mit meiner Vortragsreihen an den Schulen an. Überall traff ich nette Leute, interessierte und aufmerksame Schüler, engagierte Lehrer und Schulleiter.

Llegamos a Görlitz luego de un largo viaje de más de siete horas en tren. En la estación nos estaba esperando un jóven para recibirnos y llevarnos con el equipaje al hotel. Luego decidimos ir a dar un paseo por la ciudad. Cada rincón  es un poema arquitectónico. Sus fachadas, casas, monumentos hablan de una época sin igual.
Hoy lunes comencé con mi ciclo de conferencias. En las escuelas fui recibida con mucho afecto y gran deferencia. Maestros, alumnos, directores me impresionaron  muchísimo.

                                 Die Innenstaddt in Görlitz


                                        Der Turm im Rathaus


Vor dem Vortrag an der Mittelschule in der Innestadt
mit Frau Mertsch und Herrn Pietsch


                                Während des Vortrags





                                          Mit dem Schulleiter


                                 Görlitz an der Neiße

Samstag, 10. September 2011

Abschied von Krakau. Despedida de Cracovia.

Samstag, den 10.September. Heute nehmen wir Abschied von dieser wunderschönen Stadt, zu der mein Leben  irgendwie verbunden ist.
Wir wollten die Stadt nicht verlassen ohne vorher  uns nach ein paar Adressen erkundigen. Nach dem Frühstück gingen wir zu Fuß  zu der Jozefa Dietla Straße in Kaszimiers.
Nun möchte ich erzählen warum: Der jüngste Bruder meines Vaters hieß Willy. Willy musste Berlin zusammen mit meinem Großvater im Jahre 1937 verlassen, nachdem die Gestapo in der Kanzlei und in der Zigarettenfabrik meines Großvaters  gestürmt  und beide  verhaftet hatte. Sie saßen  drei Wochen in Haft und dank eines sehr tüchtigen  und teuren Anwalts wurden sie frei. Es war ihnen ganz klar, dass sie in Deutschland nicht mehr  bleiben durften und  sie  flüchteten nach Polen mit dem Glauben, dass  wenn der Nationalsozialismus vorüber wäre, könnten sie  problemlos nach Berlin zurückkehren. Das Leben in Krakau war für die Deutschjuden gar nicht so einfach. Mein Vater hatte schon 1936 nach Südamerika emigriert. Eines Tages Ende 1937 erhielt er einen Brief von  Willy mit der Bitte ein Visum für ihn und  meinen Großvater zu besorgen, aber Argentinien hatte zu der Zeit Einreiseverbot für Juden. Meinem Onkel und Großvater blieb es nichts anderes übrig als in Polen zu bleiben. In den daraufkommenden Monaten lernte Willy eine Krakauerin Jüdin und nach einer zeit beschlossen sie zu heiraten. Er schrieb meinem Vater und schickte ihm auch eine Einladung zur Hochzeit, obwohl, dass er genau wusste, mein Vater würde  aus  bekannten Gründen bei der Hochzeit nicht anwesend sein.
Die Einladung fand ich viele Jahre später. Die Synagoge "Cipres" in der Agnieski 5 existiert nicht mehr. In dem Gebäude ist das Restaurant "Alef" untergebracht. Das Hotel "Müller" in der Jozefa Dietla 41 Ecke Krakowska , wo  die  frisch Vermählten  ihre Hochzeit vor genau 73 Jahren feierten, existiert auch nicht mehr. Heute  befindet sich dort ein Hostel.
Mit  ganz  gemischten Gefühlen stand ich  vor den beiden Gebäuden und dachte an Onkel Willy, den ich nur  durch seine Briefe an meinen Vater kannte. In einem der  vielen Briefen schrieb er wie traurig er war, dass niemand außer ihm bei seiner Hochzeit mit Franka Schwarz anwesend war. Heute waren wir dort. Es war ein symbolischer Besuch. Wir sind diese Straßen entlang gegangen. Die selben Straßen, auf die wahrscheinlich Onkel Willy  vielmals  gegangen sei. Lieber Onkel Willy, wir waren heute auf deine Spuren in Krakau! Was aus ihm geworden ist, weiß ich leider nicht. Aber bestimmt wurde er deportiert und von den Nazis ermordert.

No queríamos despedirnos de Cracovia sin antes hacer una recorrida por la ciudad y tratar de encontrar algunas direcciones que pertenecieron al hermano menor de mi padre. A Onkel Willy lo pude conocer solamente por carta porqué cuando yo nacií el  ya había seguramente muerto en algún campo de concentración.
Pasaré a relatar parte de esta historia. Mi padre abandonó Alemania en 1936 escapando de las persecuciones nazis. Luego de llegar a Paraguay y quedarse un tiempo, se dirigió a Argentina. Gracias a eso salvó su vida y pude nacer yo. El fue el único  de toda su familia que lo pudo hacer. Sus hermanos y su padre, su madre ya había fallecido, escaparon a Polonia, pensando que en cuanto pasara la dictadura podrían volver a su casa y trabajo en Berlin. Mi abuelo era notario y tenía una  escribanía y una fábrica de cigarrillos. Quien abandona  con gusto su casa, patria y posesiones?. Un día  irrumpió la Gestapo en su  oficina y lo tomaron preso junto con mi tió Willy. Estuvieron presos tres semanas pero gracias a la pericia de un muy buen y caro abogado quedaron libres.  Mi abuelo y mi tío sabían perfectamente que no podían volver a su casa en Berlín y entonces decidieron escapar a Polonia. la vida en Polonia para los alemanes judíos  era terrible, primero por el idioma y segundo porqué tampoco podían trabajar. En un momento Willy le envió una carta a mi padre pidiéndole la tramitación de una visa, pero eso   resultó imposible porqué Argentina  tenía por aquel entonces la entrada prohibida a los judíos. Inclusive mi padre estaba en Buenos Aires en forma ilegal.
Pocos meses más tarde conoció Willy a una  judía de Cracovia, se enamoraron y poco tiempo después se casaron. Willy envió a mi padre una invitación aunque sabía que mi padre no podría acudir a su casamiento.
En la invitación  están las direcciones de la sinagoga en la Agnieski 5, que hoy  es un restaurante y la del Hotel Müller en la calle Jozefa Dietla que hoy es un viejo y  destartalado edificio que se encuentra justo en la intersección de la calle principal que lleva al barrio judío de Kaszimiers.
Unos pocos metros más sobre la avenida Krakowska está la casa en dónde Willy vivió con su esposa. Todos estos edificios y calles son fieles testigos de una época horrenda.
En una de las cartas relata Willy de como el fue el único  invitado presente de su parte. Hoy  luego de 73 anios visitamos simbolicamente estos lugares haciéndole un pequenio homenaje a Willy. Tío Willy, allí donde quieras que estés hay alguien que aún te recuerda!

                  Hier in der Jozefa Dietla 41 stand vor 73 Jahren das Hotel Müller.
                  Aquí se erigía hace 73 anios el hotel "Müller"


                                       Hier stand die Synagoge "Cipres" , Agnieski 5

                                Hier in der Krakowska 24 lebte mein Onkel


Auf  Emilie und Oskar Schindlers Spuren. Tras las huellas de Emilie und Oskar Schindler.


                                Schindlers Privatwohnung zwischen 1939 und 1944 in der Straszewskiego 7 , Krakau
Departamento en el que vivieron Emilie y Oskar Schindler entre 1939 y 1944 en Cracovia



Freitag, 9. September 2011

Wykład o Oskarze Schindlerze. Chronik über einen Vortrag in Krakau. Crónica sobre una conferencia en un Liceo polaco.

 Der unterstehende Bericht ist von einem polnischen Lyzeum in Krakau.

La siguiente nota es de una crónica realizada por un liceo polaco en Cracovia  referente a una conferencia.
  • 9.09.2011
    Dziś w auli pani prof. Erika Band de Rosenberg wygłosiła dla klas niemieckich i grup DSD wykład na temat życia i działalności Oskara Schindlera i jego żony. Pani profesor przyjechała do nas z Argentyny na zaproszenia Kosulatu Generalnego Niemiec w Krakowie. Mieszka w Buenos Aires, jest dziennikarką, pedagogiem, tłumaczem, autorką książek, uczy historii w szkole dla dyplomatów. Pokazała nam działalność, nie tylko krakowską, bohatera filmu Spielberga "Lista Schindlera" od nieznanej strony.
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http://fotokronika.viii-lo.krakow.pl/v2/2011-2012/09/472
Auf dem Bild in der Schuldirektion  beim Schulleiter  und  bei der Fachberaterin Frau Krysitina Götz. En la foto en la dirección de la escuelta invitados por el director en companía de la consejera Sr.a Krystina Götz.

Krakau. Seminar und Besuch des Bundespräsidenten Christian Wulff


In dem II.Lyzeum in Krakau vor vier Klassen. En el  2.Liceo de Cracovia  dando una clase a alumnos de cuatro niveles distintos

Mit meinem Mann José in einem wunderschönen Café  am Marktplatz.
Con José en un  hermosísimo café en la Plaza mayor de Cracovia
Fußgängerzone "Florianska" mit der Marienkirche im Hintergrund
Peatonal "Florianska" con la Iglesia de Santa María al final de la calle.
Fußgängerzone "Florianska" mit dem Floriantor. Peatonal con la Puerta de Florian. Der deutsche Bundespräsident Wulff  besucht Krakau und  ging von dem Floriantor bis zur Marienkirche mit dem polnischen Premier. El presidente de Alemania se encuentra de visita oficial en Cracovia y recorrió esta  peatonal a pie con el premier polaco.


                                           Der Bundespräsident Wulff in der Florianska wenigen Minuten vor dem Empfang. El presidente Wulff en la peatonal pocos minutos antes de la recepción.



Mittwoch, 7. September 2011

Seminar in Krakau auf Einladung vom Deutschen Generalkonsulat

Unsere weitere Reise führte uns  nach Krakau. Von Kreisau fuhren wir um 4.45 Uhr los nach Breslau und von dort  mit der lieben Frau Burdzik nach Krakau. Kurz vor 10 Uhr erreichten wir die wunderschöne Stadt Krakau, die Perle an der Weichsel. Zeitlich genug um meinen Vortrag für 36 Lehrer zu halten. In gemütlicher Stimmung verlief der Vormittag. Fragen kamen und gingen und nach   guten 2 Stunden  waren wir mit dem ersten Teil des Seminars fertig. Heute geht es weiter, morgen und übermorgen auch. . .

Nuestro próximo viaje  nos condujo a Cracovia. De Kreisau partimos  muy temprano  , exactamente a las 4.45 hs.  de la maniana en dirección a Breslau y de allí a Cracovia. A las 10 hs. puntualmente pude comenzar con mi seminario de perfeccionamiento docente. 26 profesoras acudieron  sumamente interesadas y todo transcurrió en un  clima  muy afectuoso y agradable. El seminario  continúa hoy, maniana y pasado.

Fortbildung von Lyseumslehrer mit Frau Dorothee Budznik und Herrn Horst Jentsch
Perfeccionamiento docente de profesores de bachillerato


Mit  dem deutschen Generalkonsul Dr. Peters im  Generalkonsulat in Krakau
Con el Cónsul General Alemán Dr. Peters en Cracovia

Vor dem Deutschen Generalkonsulat, wo  Dr. Heinz Peters, der Generalkonsul uns zum kolombianischen Kaffee eingeladen hat. Bei unserem Gespräch erinnerten uns an alte Zeiten. Dr. Peters war in den 90.er Kulturattaché in der Deutschen Botschaft in Buenos Aires und wir haben uns sogar auf einem Flug von Frankfurt nach Buenos Aires getroffen. Er kannte persönlich Frau Schindler von der Botschaft in Buenos Aires.

Frente al Consulado general Alemán en Krakau en dónde el Dr.  Heinz Peters, Cónsul General nos invitó tan cordialmente a tomar café colombiano. En nuestra conversación recordamos viejos tiempos. Dr. Peters fue en los anios 90 agregado cultural en la Embajada Alemania de Buenos Aires y hasta nos hemos encontrado una vez en un vuelo  de Frankfurt a Buenos Aires. El llegó a conocer personalmente a la Sra. Schindler en la Embajada Alemana.

Fortbildung für Gymnasiallehrer. Perfeccionamiento para profesores de nivel superior.

Sonntag, 4. September 2011

Die Ausstellung in der AKS Schule Kronberg im Taunus, Die Fahrt nach Kreisau in Polen

Die Fahrt nach Kronberg  wurde von der Bahnverspätung beeinträchtigt aber wir kamen  halbrechtzeiti an, um die Ausstellung aufzubauen.

Llegamos a Kronberg algo retrasados  por el tren, pero de todas formas pude  armar la exposición  a tiempo.

Beim Ausstellungsaufbau



Mit Herrn Hans Krauss


Kurze  Einführungsrede
















Auf der Fahrt nach Kreisau in Schlessien mit Hans Krauss und Henning Zeidler

Internationales Jugendtreffen in Kreisau. Es kamen Schüler aus 6 Nationen. Alle waren sehr aufmerksam, brav, interessiert. Encuentro internacional en Kreisau en Polonia, ciudad que fue hasta antes de la guerra Alemania, Silesia. En esta ciudad tenía su castillo el Conde von Moltke que había servido como general en el ejército alemán ya en tiempo de Guillermo I. En su castillo inició un grupo de resistencia al nacionalsocialismo que se llamó el círculo de Kreisau que estaba conformado por nobles, académicos, socialistas y religiosos. En Enero de 1945  los nazis aprehendieron a von Moltke y otros y los ejecutaron por alta traición al Reich. Todos los anios se convoca este encuentro de integración cultural de diferentes naciones.

                                    Messe vor dem Schloß anläßlich des Erntedankfest. Misa  delante del castillo  con motivo de la fiesta de gracias  por la cosecha.


Mein treuer Ehemann José auf dem Erntedankfest

Eine Journalistin  stellt mir Fragen für ein Interview. Una periodista  me hace preguntas para una entrevista.


Eine eigenartige Geschichte. Die Synagoge von Reichenbach Una historia singular la de la sinagoga en Reichenbach.

In der Synagoge mit Frau Blau. Sie und ihr Mann haben die Synagoge "gekauft". Sie soll als Begegnungsstätte funktioneren. En la sinagoga con la Sra. Blau. Ella y su esposo Rafael compraron la antigua sinagoga para que funcione como un lugar de encuentro entre diferentes religiones y culturas.

In diesem Museum in Breslau  befindet sich ein einziges panoramisches Riesenbild (1740 km2) , in dem eine berühmte Schlacht  von den polnischen Bauern gegen die russische Armee dargestellt wird. Die Bauern  gewannen die Schlacht und 35 Künstler haben dieses Gemälde im 18.Jahrhundert  gemalt als Ausdruck der Freiheit ihrer Nation.
En este museo en Breslau (Wroclav) se encuentra un único y gigantesco cuadro en forma panorámica. este cuadro tiene una extensión de 1740 km2 y representa una muy famosa batalla de los campesinos polacos en contra de las tropas rusas a fines del siglo XVIII. Los campesinos ganaron esta batalla y es por ello que poco tiempo después 35 artistas  se avocaron a la confección de este cuadro como expresión de la libertad de su nación.

Die wunderschöne Stadt Breslau an der Oder. La hermosa ciudad de Breslau a orillas del Oder.

Donnerstag, 1. September 2011

Überlegungen auf der Strecke München-Kronberg (Taunus). Wie bunt ist die Welt. Gott sei Dank!

10-OSG-RosenbergHeute ging früh los, denn wir mussten den Zug von München nach Kronberg relativ früh schnappen. Die Koffer wurden gestern sorgfältig gepackt, denn für einen Monat werden wir nicht mehr nach München zurück fahren können. Ein Monat aus dem Koffer leben; heißt es! Nichts darf vergessen werden und wenn etwas vergessen wird, wird es einfach gekauft.

Der Münchener Bahnhof am Morgen ist voller Betrieb, eigentlich auch am Nachmittag, den ganzen Tag. Dieses ewige Hin und Her der Menschen , alle eilig beim Koffer schleppend. Alle haben ein Ziel und das ist wichtig. Ziellos dürfte keiner sein.

Wir stiegen in den ICE722 ein. Ein Glück, dass wir Reservierungsplätze hatten, denn er ist voll. Kurz nach uns stieg eine Familie aus Indien: Mutter, Vater und zwei süße Mädchen. Sie waren der deutschen Sprache nicht mächtig und fragten mich auf Englisch, ob sie in den richtigen Zug eingestiegen seien. Ich bat um ihre Fahrtkarte, um zu sehen, ob es alles stimmte. Sie nahmen Platz uns gegenüber und unterhielten sich laut und eifrig in einer Sprache, die ich nicht verstand. Der Mann schwieg meistens, aber die Frau redete, redete endlos und gestikulierte. Ich sah mir die Hände des Mannes an: große Hände, er war bestimmt ein Arbeiter, der hierüber gekommen war zu arbeiten. Sein einziges Gepäck ein großer Koffer und ein Rucksack. Vielleicht wollten sie ihr Glück im Ausland probieren, vielleicht. . . Ich denke darüber nach und versuche mir vorzustellen, was diese Familie in Indien gemacht hat, wie sie gelebt haben, unter welchen Verhältnissen. Die Zeit bekommt Flügel und plötzlich höre ich die Ansage: „In wenigen Minuten erreichen wir Nürnberg.“ Die Familie bereitet sich auszusteigen. Ich lächle die beiden kleinen süßen Mädchen an, sie lächeln zurück. Innerlich wünsche ich ihnen viel Glück!

Aus dem Fenster schaue ich den Bahnhof: Auf einem anderen Gleis steht eine Nonne, neben ihr eine Japanerin, gleich hinten eine ältere Dame mit Hut, bestimmt eine deutsche. Wie bunt ist die Welt. Gott sei Dank. Ich sitze weiter im Zug und schreibe. . .

Aus dem Tagebuch einer Weltpendlerin

Reflexiones en un viaje de Munich a Kronberg. Que colorido es el mundo. Gracias a Dios!

Hoy partimos muy temprano ya que debimos abordar nuestro tren de la estación de Munich temprano. Las maletas las hice ayer para evitar retrasos. Esta vez también debí pensar en todo ya que por un mes no volveremos Munich y debemos vivir de las cosas que hay en esa valija. No debo olvidar nada y aquello que he olvidado , es muy sencillo, lo tendré que comprar.

La estación de Munich está repleta de gente que viene y que va, arrastrando sus maletas. Gente se ve por doquier y a cualquier hora. Todos parecen tener una meta. Qué importante es tenerla siempre.

Subimos al ICE 722. Es una suerte que hayamos reservado nuestros asientos porqué el tren está completo. Poco después de nosotros subió una familia hindú: La madre, el padre y dos simpatiquísimas nenitas pequeñas. No sabían alemán y me preguntaron en inglés si habían subido al tren correcto. Le pedí que me mostraran su pasaje para saber adonde querían viajar. Si, era correcto. Tomaron asiento frente a nosotros y comenzaron a conversar. La voz cantante la llevaba la mujer que hablaba en un tono muy alto y gesticulaba, el hombre callaba y asentaba con la cabeza. Hablaban en un idioma que yo no comprendía. Repentinamente miré las manos del hombre y vi que eran muy grandes, trabajadas. Eran las manos de un trabajador que quizá vino a Alemania a probar su fortuna laboral. Su único equipaje era una gran valija, una mochila y un bolso, pero tenían el tesoro de sus hijitas, que era lo más importante. Comencé a pensar y traté de imaginarme lo que hacía esa familia en su país natal, como vivirían en la India, que hacían. Mi pensamiento cobró alas. En un santiamén me sorprendió el anuncio del altoparlante que el tren estaba llegando a Nüremberg. La familia se preparó para bajar. Al pasar las nenas les sonreí y ellas me devolvieron la sonrisa. Para mis adentros les deseé suerte en su empresa aquí en Alemania.

Al observar por la ventanilla descubrí en un andén una monja, al lado de ella una japonesa y atrás una mujer de edad con un sombrero que seguramente sería una alemana. Que colorido es este mundo. Gracias a Dios!

Del Diario de una escritora trotamundos.