Wie viel Mut braucht es, um Menschlichkeit zu bewahren, wenn Unmenschlichkeit zur Norm wird?
Die argentinische Historikerin, Journalistin und Autorin Erika Rosenberg widmet sich in ihrer Arbeit den bewegenden Geschichten von Oskar und Emilie Schindler und den Menschen, die während des Holocausts Leben retteten.
Diese Woche war sie erneut auf Einladung des Katholischen Bildungswerks Salzburg zu Gast und hielt zwei Vorträge unter dem Titel „Retterinnen im Schatten – Starke Frauen rund um Oskar Schindler“ im Katholischen Bildungswerk Grödig und im Frauentreff Hallwang.
Auch an drei Salzburger Schulen – dem BORG St. Johann, der HAK1 Salzburg und dem Katholischen Privatgymnasium Borromäum – gab sie Einblicke in die Geschichte von Oskar und Emilie Schindler. Im Anschluss an einen Vortrag setzten sich die Jugendlichen in Kleingruppen intensiv mit dem Leben von Emilie und Oskar Schindler auseinander. Anhand historischer Zeugnisse und Dokumente gestalteten sie Plakate, die die bewegende Geschichte des Ehepaars anschaulich vermitteln. Dabei wurde Geschichte lebendig und die Bedeutung von Zivilcourage, Menschlichkeit und Verantwortung eindrĂĽcklich erfahrbar.
đź’¬ Erinnern heiĂźt auch, Verantwortung fĂĽr die Gegenwart zu ĂĽbernehmen.
Die Begegnung mit historischen Lebensgeschichten eröffnet neue Perspektiven und regt dazu an, über Menschlichkeit und mutiges Handeln nachzudenken.