Dienstag, 9. Oktober 2012

. . . Und der Zug fährt von München nach Bad Bentheim, letzte Station in Deutschland vor der holländischen Grenze. Y el tren viaja en dirección a Bad Bentheim en el límite con Holanda.

 

Vor Monaten erhielt ich eine Mail von Frau Johanna Bradtmöller, Geschichtslehrerin im Evangelischen Gymnasium in Nordhorn. Eigentlich wusste ich nicht richtig ob ein weiterer Termin  für einen Vortrag in mein Programm reinpasste. Leider kann ich  nichts geographisch organisieren. Aber nach einem langen Briefwechsel nahm ich ihre freundliche Einladung an und gestern sind wir von München in Richtung Nordhorn gefahren. Aussteigen mussten wir  in Bad Bentheim, weil Nordhorn keinen Bahnhof mehr hat.

Nordhorn ist eine wunderschöne und typisch norddeutsche Stadt mit viel Giebelhäusern aus Backstein. Die Nordsee liegt unweit und man riecht sogar die Meeresluft. Leider kam ich nicht dazu die Stadt zu fotografieren, aber dann nächstes Mal.

Der Vortrag im Evangelischen Gymnasium für die 9.Klassen ist sehr gut angekommen. Die Schüler waren sehr aufmerksam und konzentriert.

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“ So wird Geschichte zu Hollywood”

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http://www.dolomiten.it

Sonntag, 7. Oktober 2012

Mein neues Werk auf der Buchmesse am Stand Lit Verlag 3.1 A 162. Mi nueva obra en la Feria del Libro de Frankfurt

Erika Rosenberg
Oskar Schindler: Seine unbekannten Helfer und Gegner
Reihe: LIT Premium
180 S., 24.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-11884-4


Oskar Schindlers Geschichte wurde weltbekannt. Aber wer war dieser charismatische Mann wirklich? Schindler hatte den Mut, 1200 Juden vor dem sicheren Tod in den Gaskammern zu retten. Schindler brachte RM 2.640.000 (26 Millionen Euro) auf, um diese Rettung zu verwirklichen. Doch ohne 32 mutige Helfer wäre er erfolglos geblieben. An sie wird hier erstmals erinnert.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen Schindlers zahlreiche Gegner. Erstaunlicherweise stieß er auch nach dem Krieg auf vielfältigen Widerstand. Seine couragierte Tat wurde ihm kaum gedankt. Schindler und seine Frau Emilie, die ihn tatkräftig unterstützte, starben verarmt.

Freitag, 5. Oktober 2012

Und heute morgen ging nach Meran. Es war nicht nur ein toller Vortrag sondern auch ein erfüllter Tag!Y hoy por la maniana Meran. No solo fue una excelente conferencia sino un día simplemente inolvidable.


Unser Zug von Bozen nach Meran fuhr pünktlich um 9.03 Uhr ab. Wie sieht eine Stadt am Morgen umgebend  von wunderschönen Bergen aus?

Meran 001 Meran 002
Meran 004  Einige Bilder kurz vor der Bahnfahrt

45 Minuten später kamen wir in Meran an, eine wunderschöne Stadt, die sich sehr von Bozen unterscheidet vor allem durch die architektonischen Gebäude. Beide Städte sind  interessant, aber Meran ist nun mal  endlich eine Kurstadt, die viele Touristen anzieht.
Meran 005Meran 006   Bozen

Leider hatten wir keine Zeit um  vor  oder nach dem Vortrag an der WFO Schule Franz Kafka keinen Spaziergang zu machen oder die Stadt zu erkunden. Aber  wir waren schon mehrmals dort vor einigen Jahren.
In Meran hatte ich die Gelegenheit Dr. Thomas Hanifle persönlich kennen zu lernen, worauf ich mich schon  vorher  sehr freute. An der Schule traf ich den Herrn Leiter und  den Geschichtslehrer Georg Tschöll. Die Aula Magna war voll und die Schüller zeigten sich sehr  an meinen Ausführungen interessiert.
Meran 007  Meran 008 Hier mit Leiter und Herrn Tschöll
Ein alter Freund aus Meran hat uns an der Schule besucht. Peter Enz ist extra gekommen und nach dem Vortrag haben wir noch ganz gelassen in einer Bar  draußen auf der Straße mit wunderschönen Temperaturen lange gesessen. Herr Tschöll hat uns auch begleitet. Hauptthema bei unserem Gespräch war  der Tod von Emilie Schindler vor genau 11 Jahren. Die Zeit ist wie im nu seit dem 5.Oktober 2001 bis jetzt vergangen. Noch erinnere mich an das Fax  der Betreuerin in Deutschland, die mich von Emilies Tod benachrichtigte. Noch erinnere ich mich an  die superschnelle Reservierung der LH Flugkarte von Buenos Aires nach Frankfurt, um Emilies Begräbnis zu organisieren. Kein Staat, keine Filmproduktion, keine Geretteten waren imstande sich daran zu beteiligen und plötzlich stand ich zusammen ganz alleine mit meinem Ehemann um alles eigenständig und aus eigener Tasche zu organisieren. Wo waren  die "dankbaren Gerettete"? Wo war es Israel , wo war es Yad Vashem,  die sich von der Dokumentation aus dem berühmten Koffer, vom Schindlers Vermächtnis  rechtwidrig bedient hatten? Wo waren  hohe Politiker, wo , wo, und warum, warum. . . es so gewesen war.? Ein Schüler fragte mich  vor kurzem Warum? Es gibt in der Schindler Gechichte viele Fragezeichen, die ich leider nicht erklären kann. Wo war es Spielberg, der 370 Millionen  Dollar mit dem Film Schindlers Liste gemacht hatte? Wo waren die Zuständigen , die heute noch Oskar Schindlers Auszeichnungen ganz heimlich besitzen, und warten auf den Augenblick, alles  privat  für hohe Summen zu versteigern?

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Hier mit wunderschönen Blumen, die ich nach München mitnehme.
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Aus dem Tagebuch einer Autorin, die schon ein neues Projekt  hat. .

En algún momento prometí escribir en el blog también en castellano para que lo comprendan los hispanos parlantes, pero siempre que he actualizado el blog ha sido en algún último minuto de la noche. Las últimas semanas, días, meses están siendo muy intensos y los tiempos no me dan. Pero hoy sábado por la noche luego de haber vuelto a casa, a Munich me siento frente a mi Laptop y aquí estoy . . . Nuestro viaje a Italia  fue muy interesante sobre todo el hecho de tener frente  a mi otro público con otra formación histórica. Pero aún así todos han estado muy atentos a mis conferencias y al finalizar las conferencias me han remitido fuertes aplausos. Muchos inclusive se han acercado y hecho preguntas. Eso significa el interés con el que han escuchado cada una de mis palabras. Han sido sumamente intensos en Malles, Bolzano y Merano y con mucho gusto nos hubiésemos quedado algunos días para descansar ya que las ciudades rodeadas de montanias, circundadas por ríos y frondosos bosques ofrecen un panoramo más que acogedor para el turista. Pero me queda muy claro que el motivo de mi visita a todos estos países nada tiene que ver con el turismo, sinó con el trabajo.
Ahora aquí en Munich trato de considerar este Saturday night como una ofrenda maravillosa de descanso. Maniana continuaremos nuestro periplo. Y así será. . . .!

Del Diario de una escritora que el sábado por la noche se ha tomado un descanso bien ganado.

Nächstenliebe als Selbstverständlichkeit gelebt

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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Und nach Gera la bella Italia. Meine Reise nach Italien. Mi viaje a Italia

 

Nach fast 13 Stunden Bahnfahrt und fünf mal umsteigen kamen wir gestern Abend in Mals (Malles)in Italien an. Die ersten Stunden im Zug verliefen ganz ruhig aber dann wurde jede Minute wirklich sehr anstrengend und stressig. Wir wollten unbedingt unseren Zielort erreichen. Herr Werner Oberthaler wartete auf uns freundlicherweise am Gleis und fuhr uns zum Hotel. Die erste Begrüßung in Italien war auf Deutsch! Komisch, nicht wahr, ich verständige mich  viel besser auf Deutsch als auf Italienisch. La lingua de Dante scheint mir fremd zu sein, obwohl sie auch eine lateinische Sprache ist und in Argentinien so viele Italiener gibt. Sicher, man fühlt sich inmitten der Italiener nicht ganz fremd, aber Argentinier sind dann doch  schon ganz anders.

Der Vortrag in dem Oberschulzentrum Katharina von Medici war ein Erfolg  für sich. Aufmerksame Schüler, ein supernetter Schulleiter Dr. Tschenett, super freundliche Lehrer! was kann man sich noch mehr wünschen. ich hätte mir aber gewünscht doch länger in Mals zu bleiben, aber der Mensch denkt und der Dienst lenkt. Gleich nach dem Vortrag fuhr uns Herr Oberthaler zum Bahnhof. Alles in Eile, letzte Worte, schneller Abschied, Koffer im Zug, wir im Zug, Türe zu und  dann in Richtung Meran und dort  den Anschluss nach Bozen husch, husch schnappen.

Hurra, wir hatten es  sogar pünktlich geschafft. Unsere Ankunft in Bozen verzögerte sich keine einzige Minute. Kurz darauf stand ich wieder vor einem tollen  und jungen Publikum, vor Schulleiter und Lehrern und legte los. Zweiter Vortrag am Tag!

Jetzt um 18.44 Uhr sitze ich im Hotel und freue mich auf das Abendessen mit meinem Mann. Es war ein erfüllter Tag. Viele Erlebnisse, viel fahren, viel sprechen. Ich bin sehr glücklich, meine beiden Vorträge sind sehr gut angekommen. Morgen ist wieder ein Tag und ich freue mich schon sehr auf die ersten Sonnenstrahlen, auf den nächsten Vortrag in Meran in dem WFO Franz Kafka und auf das Kennenlernen von dem zuständigen Lehrer Herr Tschöll und selbstverständlich auch auf das bevorstehende Wochenende.

 

Aus dem Tagebuch einer Autorin, die  nach Italien  reiste ohne Goethe gewesen zu sein

 

Südtirol, Mals, Bozen 002  Südtirol, Mals, Bozen 001

Unsere Reise nach Italien durch drei Länder: Deutschland, Österreich und Italien

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Hier in dem Oberschulzentrum Katharina von Medici in Mals  mit Herrn Werner Oberthaler

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Vor dem Vortrag in dem WFO Kunter in Bozen. Frau Anders am Mikrophon

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Gera. Einladung von dem Lions Club. Otto Dix Museum. Veranstaltung im Rathaus. Invitación del Club de Leones. El Museo del pintor realista, impresionista y expresionista Otto Dix. Evento y conferencia en el Palacio del Municipio

 

Der herzliche Empfang in Gera begann schon am Bahnhof, als uns  Dr. Lemm und Dr. Pannach vom Lions Club Gera abholten. Es war ein sehr schöner Abend wo interessante Gespräche am Abendtisch im Restaurant  des Novotel von kulinarischen Leckerbissen begleitet wurden. Dr. Pannach ist der Präsident des Lions Club und kam  zusammen mit seiner  Ehegattin Frau Dr. Gudrun Pannach.

Das Programm für den nächsten Tag  wurde ausführlich  abgesprochen: Abholung um 10 Uhr durch Dr. Lemm und seine Gattin Eva, Besuch  des Otto Dix Museum, Mittagessen im Szenario vom Theater, Pressekonferenz im Rathaus, Vortrag und Abendessen im Rathauskeller.

Die Stadt Gera liegt an  weißer Ellster, und es ist kein Wunder, dass  durch die wunderschönen Landschaften Otto Dix sich für seine Gemälde inspirieren ließ. Kaum ein anderer deutscher Künstler des 20.Jahrhunderts hat so viele verschiedene Malstiele in deinem  Leben entwickelt. Vom Impressionismus, zu Expressionismus, von Realismus, Verismus, Sachlichkeit. Der Museumsdirektor Dr. Sauppe hat uns jedes Gemälde und  Museumswinkel erklärt und gezeigt. Das hat mich bereichert und ich kann wohl sagen, ich nehme  damit viel Wissen über Otto Dix nach Hause mit.

Die Veranstaltung im Rathaus fand unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Frau Dr. Hahn. Es war ein sehr gelungener Abend, wo die Zuhörer, die den großen Saal füllten, sich den Vortrag sehr aufmerksam anhörten.

 

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Im Museum mit Josecito, Frau Lemm und Dr. Lemm , daneben die wunderschöne Brücke über der weißen Ellster

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Mit Frau Lemm und Dr. Sauppe  Die Orangerie

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Mit  der OB Viola Hahn und Dr. Pannach

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Voller Saal und beim Signieren der Bücher