Freitag, 8. Mai 2020

Ausgezeichneter Pressebeitrag von NPN. Excelente art. de prensa en Alemania.

Mit dem Papst in der U-Bahn

Autorin Erika Rosenberg ist Franziskus mehrfach begegnet – KEB bietet Vortrag
Dingolfing-Landau. Ob in Rom bei einer Audienz oder beim U-Bahn-Fahren in Buenos Aires: Erika Rosenberg ist Papst Franziskus mehrere Male begegnet. Neben seinem Engagement für die Armen und Unterdrückten fasziniert sie als Jüdin Franziskus’ Einsatz für den interreligiösen Dialog. Und so führte sie Gespräche mit Familienangehörigen, Freunden, Weggefährten und Mitarbeitern. Daraus ist ein ungewöhnliches Papstporträt entstanden.
Erika Rosenberg bietet ein Webseminar an. −F.: privat/Rosenberg
Erika Rosenberg bietet ein Webseminar an. −F.: privat/Rosenberg
Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Dingolfing-Landau muss den vorgesehenen Besuch der Autorin aufgrund der aktuellen Situation verschieben. Die Autorin wird aber am Montag, 11. Mai, von 19 bis 20 Uhr einen kleinen Vorgeschmack aus ihrem reichen Erfahrungsschatz als Online-Webinar anbieten. Dieses Webinar ist kostenfrei und erfordert keine Anmeldung. Es findet auf der eigenen Onlineplattform der KEB im Bistum Regensburg statt, die keinerlei Installation auf der Seite der Nutzer sowie keine Anmeldung erfordert. Diese technische Lösung entspricht den Datenschutzbestimmungen – Prämisse der KEB ist es, Bildung mit Datensicherheit zu bieten. Für technisch reibungslose Funktion ist es notwendig, über die Browser Chrome oder Firefox teilzunehmen. Der Link zur Veranstaltung findet sich auf der Internetseite der KEB. Wer Hilfe braucht, kann bei der KEB Dingolfing-Landau zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle anrufen, Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr, Telefonnummer08731/74620, oder eine Mail an info@keb-dingolfing-landau.de schreiben.
Mehrfach hat sie Papst Franziskus getroffen. −Foto: Stefan Ramoser
Mehrfach hat sie Papst Franziskus getroffen. −Foto: Stefan Ramoser
ZUR PERSONDie Referentin des Onlinevortrags, Professorin Erika Rosenberg, wurde 1951 in Buenos Aires geboren, wohin ihre Eltern vor den Nazis geflohen waren. Sie ist Journalistin und Autorin und hat als Dozentin am Goethe-Institut, im Argentinischen Auswärtigen Amt und an der Katholischen Universität zu Buenos Aires gearbeitet. Sie arbeitet auch als Übersetzerin und Dolmetscherin. Im Jahr 2014 wurde ihr das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen, im März 2016 erhielt sie den Austrian Holocaust Memorial Award des Österreichischen Auslandsdienstes. Erika Rosenberg hat auch Biografien über Oskar Schindler und dessen Ehefrau Emilie verfasst, mit der sie eng vertraut war. Ein Besuch der Autorin wird voraussichtlich im kommenden Semester nachgeholt.− lnp


Samstag, 2. Mai 2020

Webinar über Papst Franziskus, Montag, 11.05.20 19 Uhr GTM, arg. Zeit 14 Uhr. Webinar sobre el Papa Francisco el 11.05.20. Webinar over Pope Francis.



Es ist mir eine große Ehre mitzuteilen, dass am Montag, den 11.Mai ein Webinar über Papst Franziskus statt finden wird.

Eingeladen von Herrn Roland Preussl, der KEB in Regensburg, wo ich auch voraussichtlich im Herbst eine Vortragsreihe in der Region halten werde, werde ich über Leben und Werk eines großen Mannes berichten, der immer wieder die Ärmsten der Ärmsten seinen Schutz und Herz bietet.

Papst Franziskus, die Geschichte eines großen, bescheidenden, demütigen Mannes, zu dem noch viele Padre Jorge nennen.

Schon als junger Priester verstand er die bitter nötigen Bedürfnisse der vielen, die am Rande der Gesellschaft, um ihre Existenz  kämpfen mussten. 

Er besuchte Gefängnisse und verteilte unter den Gefangenen Medikamente, er ging in die Elendsiedlungen und organisierte  Lebensmitteln, medizinische Versorgung, Kleidung. . .

Er baute Brücken zwischen den Religionen. Sein  Wort war ein Heilmittel für viele Verzweifelte. 

Freitag, 1. Mai 2020

Das Leben in Zeiten der Pandemie, Teil 5. Willkommen im Wonnemonat Mai. La vida en tiempos de la pandemia. Bienvenidos a Mayo. Welcome in May

Willkommen im Wonnemonat Mai. Eigentlich  gibt es von hier aus, viel zu viel zu berichten. Jeden Tag neue Verordnungen, die am Morgen erlassen werden und am Abend nicht mehr gültig sind. Die Regierung tappt im Dunkeln und lässt uns Volk eine übermäßig bitteren Geschmack im Mund. Der Geschmack der Unsicherheit,  das Gefühl in einem finsteren Loch gefangen zu sein, mehrere Meter tief in der Erde. Alles scheint hier "unterirdisch" zu sein. Mich erinnert die Lage in Argentinien an ein Buch, was ich vor  vielen Jahren gelesen habe: 1984 von Orwell. Ein Big Brother bestimmte und regelte das Leben in einem unterirdischen Bunker nach einem chemischen Krieg... damals Science Fiction,heute dieser Alptraum ist zu unserem Alltag geworden, denn niemand weiß genau wie es wird.

Die Ausgangssperre wurde nun zum 3.Mal verlängert, voraussichtlich bis zum 10.Mai,aber wer weiß es. . . 

Da das Land extrem Hochschulden hat und die Regierung  hat schon angekündigt, nicht imstande sei, die Schulden zahlen zu können und erwartet, dass Manna vom Himmel runterfalle, profitiert nämlich von der Ausgangssperre. Alle sind zu Hause, die Wirtschaft bewegt sich kaum und solche Maßnahmen, laut der Regierung, die inzwischen unter sich selbst verkracht ist, bedeuten würden, um uns, das Volk vor der tödlichen Seuche zu schützen. Ein Volk braucht Schutz, aber auch eine  florierende Wirtschaft. Ich frage mich, welches Argument die Regierung  gehabt hätte, wenn es gar keine Pandemie ausgebrochen wäre.

Gestern Abend rebellierte ein Teil des Volkes, nämlich das "denkende, vernünftige, arbeitsame", das nicht von Staatsförderungen  profitiert. Um 20 Uhr hörte man das Klopfen von Töpfen aus den Balkonen, Fenster heraus. Es war überwältigend, und warum? Weil die Regierung laut einer Verordnung veranlasste nach einer Meuterei in vielen Gefängnissen, Gefangene rauszulassen, um die Zeit der Pandemie zu Hause zu bleiben. Schlimme Ergebnisse: ein Tag danach überfiel ein Gefangener ein Geschäft. . . ein Mörder tötete wieder. . . Tja, Gefangene auf den Straßen der sonst wunderschönen Stadt Buenos Aires, bieten jetzt eine sehr düstere und gefährliche Landschaft.

So widersprüchlich wird es hier von OBEN gehandelt. Die Guten zu Hause, die Bösen in Freiheit!

Buenos Aires ist umgeben von vielen Elendsiedlungen. Eingenistet mitten der Stadt sind auch einige, die momentan auch kein Wasser haben. Heute hat der Armen Priester Padre Guillermo Torres der Villa 31 bei einem Presseinterview bekannt gegeben, dass es viele mit Corona Virus infiziert sind. Auf die Frage, was wird dagegen gemacht, kam eine sehr traurige Antwort: Halt, was man eben machen kann. . .

Freilich reagiert jedes Land  vor  einer Seuche anders , vor einem Grenzfall wie jetzt und jeder schaut, was die anderen machen, um der Seuche die Stirn vehement zu bieten. Man bräuchte nicht viel um vernünftige Gedanken zu haben. 

In einer Zeit wo es kein Einkommen gibt, werden die Steuer erhöht. Die Politiker wollen  auf keinen Grund  ihre Gehälter halbieren. Ganz im Gegenteil wurden sie sogar in den letzten Wochen erhöht. Wer soll die Fete bezahlen, wer hat so viel Geld?Alles geht um Pinke, Pinke, aber diesmal ist Fasching vorbei, jedoch sind nicht die Kreuzberger sonst die "Argentinische Nächte" sehr lang und wir, das Volk fragen wir uns, wann geht die Sonne wieder auf?

Allen ein erbauliches und erholsames Wochenende wünschend und mit herzlichem Gruß aus Buenos Aires, die Stadt der guten Lüfte und Tango Musik.

Aus dem Tagebuch einer Autorin, die zwischen den Welten pendelt, jetzt aber aus Buenos Aires berichtet.

Samstag, 25. April 2020

La Prof. Erika Rosenberg invitada principal de la conferencia Internacional del Servicio de Austria para el Exterior , miércoles 29 de Abril. Erika Rosenberg keynote speaker by Conference of the Austrian Service Abroad

                         

. . . Y como  ya lo verán no hay nada imposible! Es este el momento en dónde se acercan cada vez más las distancias y a una conferencia , en la que debía estar presente en Austria el día 29 de Abril, se realizará  por Internet.  Es todo un gran honor haber sido convocada cómo oradora única por el internacionalmente afamado  y reconocido Servicio Austríaco para el Exterior, el cual me distinguió en 2016 y cuyo certificado de representación presento en la foto.

Hablaré sobre mi vida, mi obra, mis libros, futuros proyectos y participaraán de dicha conferencia 120 miembros diseminados en todo el planeta.

A pesar de la pandemia, de la cuarentena, de las medidas económicas, de éste barco sin timón que se llama Argentina siempre se puede seguir adelante y pujar por un pais , un mundo mejor. 

Almafuerte bien dijo, no estámuerto quien pelea y mientras nos quedo un hálito de vida, de aliento debemos continuar como lo ha hecho ya en la antigua Grecia Sisipho , rey de los corintios, que a pesar de su gran lastre, la pesada piedra en su espalda, ascendió con hidalguía a la cima de la montania.

Qué tengan todos un muy buen finde y ADELANTE.                               

Prof. Erika Rosenberg, Hauptgast der Mittwochskonferenz am 29.April des Österreichisches Auslandsdienstes - Austrian Service Abroad.



. . . Und schon wieder bin ich  sehr geehrt mit einer Einladung. Diesmal der Pandemie wegen wird es über Internet  sein, wie die meisten Konferenzen, Seminare, Unterrichtseinheiten, Veranstaltungen aller Art im Moment sind.

Als Hauptgast des Österreichischen Auslandsdienstes unter Leitung von Dr. Andreas Maislinger und Co-Gastgeber Herr Maximilian Pröll werde ich über mein Leben, Wirken, Werken, zukünftige Projekte berichten sollen.  Eine sehr gute Möglichkeit um eine Botschaft der Hoffnung und Zuversicht an an alle jungen Menschen zukommen zu lassen, aber auch an die älteren.

Die Seuche Conavid 19 hat uns, die Menschheit hart geschlagen, aber niemals besiegt. In solcher Schlacht erliegt man nicht!. Wir sind Zwangsdarsteller einer historischen Zeit, die auch hoffentlich bald vorüber geht. Und daraus sollen wir auch viel lernen. Vor allem mehr Menschenliebe, Solidarität, Toleranz, Nächstenliebe und die Arroganz, die Egomanie, die Kleinlichkeit von uns für immer  verbahnen.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes und gesundes Wochenende!Mit herzlichem Gruß aus dem verregneten und herbstlichen Buenos Aires, wo die Pandemie uns erwischt hat, weil sonst wären wir schon längst  in der alten Heimat gewesen.

Aus dem Tagebuch einer Autorin, die zwischen den Welten pendelt. . . auch jetzt, das seht Ihr doch!

Samstag, 11. April 2020

Das Leben in Zeiten der Pandemie - Corona Virus Teil 4. Life in the pandemie, part 4. La vida en tiempos del Corona, parte 4

Ein wunderschöner Tag heute Oster (Pessach)Samstag hier in Buenos Aires. Am Morgen beim Erwachen des neuen Tages war trüb, feucht, neblig, richtiges Herbstwetter. Ich dachte: ein super Tag um zu schreiben. . .aber im Laufe der Stunden schien die Sonne aus einem seiden - blauen  Himmel. Alles scheint nun zu Lächeln. Ideale Temperatur um die 21 Grad Celsius, eine angenehme Brise. Wirklich alles lädt zum Wandern oder Spazieren ein, aber nein, das ist streng verboten während der Ausgangssperre, die gestern Abend nach einer Rede von Präsidenten Fernández zum zweiten Mal verlängert wurde. Niemand weiß, nobody knows genau, wie lange die Vorgaben dauern werden. Alles ist ungewiss, selbst wie die Zeit, in der wir leben müssen. Uns Menschen bleibt nur der starke Wille trotz alle dem weiter zu kämpfen. Aber wenn wir wüssten gegen was und mit welchen Waffen. Uns ausrüsten können wir noch nicht, solange gar keine Impfung gegen Corona gibt.

Ich frage mich tausendmal und bis jetzt ohne  vernünftle Antwort, ob die bis  jetzt getroffenen  Maßnahmen einen wahren Sinn hätten, mindestens hier in Argentinien. Einerseits müssen die Menschen zu Hause bleiben, ohne  arbeiten zu können, andererseits lässt man die kleinen Händler, Läden nicht arbeiten. Die schon so wieso heruntergekommene Wirtschaft bedarf ab sofort einen Rettungsring. aber woher? Der stark verschuldete Staat hat keine Mittel. Die dicken Jahren, die big Party ist längst vorbei, Kumpel! Das Land ist am Ende!!! Und wir mittendrin. Und man weiß nicht wie lange die Ausgangssperre dauern wird. Aber so widersprüchlich wie dieses Land und seine Politiker und Regierungen sind  , ist es Jogger ab jetzt erlaubt rauszugehen? Auf der Straße hielt mich eine Polizeistreife und schickte mich mit meiner kleinen Hündin nach Hause zurück. . . das Argument war die Regierung will "mich" schützen, alle zu Hause bleiben! Und die vielen und über viele Obdachlose, die einfach so hausen. Es gibt schon viele, die in Containers schlafen. . .

Vielleicht sollte ich mich mit meinem neuen Projekt befassen anstatt meinen Blog zu aktualisieren, aber eine innere Stimme drängt in mir um mich  zu äußern.

Heute auf dem Weg zur Garage sind mir zwei "Cartoneros" Papiersammler begegnet, die ich schon lange nicht mehr gesehen  hatte. Ich grüßte sie und fragte, immer  Abstand messend,  wie die Lage in der Elendsiedlung (villa miseria) in der Zeit der Pandemie ist. Besser wollten sie nicht drüber sprechen. Sie haben kein Leitungswasser, kein Gesundheitssystem sorgt für sie, die sind die Ärmsten der Ärmsten, wie Papst Franziskus schon vor vielen, vielen Jahren sie bezeichnete. Und was haben die Regierungen für sie mittlerweile gemacht, geleistet? Anscheinend NICHTS!

An so einem wunderschönen Tag mit super Temperaturen, mitten im Herbst ist Frühling. . . sah ich nur Menschen mit Schutzmasken, die vor dem Supermarkt Carrefour Schlange standen, oder vor Apotheken. Ein Super Tag mit schrecklicher Stimmung., Hoffnungslosigkeit. Sicher, alle haben Angst,Angst infiziert, angesteckt zu werden und niemand weiß  wie genau sich dann verhalten soll. Das Schlimme sei, hier gibt es keine richtigen Teste und wenn schon einige gibt, sind die zu wenig für die gesamte Bevölkerung.  

Buenos Aires sieht nun aus wie eine belagerte Stadt und wenn die Menschen der Elendsiedlungen um Buenos Aires herum erkrankt würden, wird es hier wie die reine Hölle sein. Und wie ist in Landesinnere? Auch nicht viel besser! 

Währenddessen, währenddessen sind wir, 44 Mio Menschen am Bord eines Schiffes, dessen Kapitän uns  nicht zum ruhigeren Ufer führt. Er steuert dieses Schiff  namens Argentinien mitten des Orkans der Pandemie einmal Richtung zu portieren, einmal  nach Steuerbord. . . Ich fühle, wir drehen uns und drehen und drehen ohne ein Zentimeter fortzuschreiten.

Ich aber habe die große Hoffnung, und ich bin kein Dreamer (Träumerin) bald wird jemand kommen und die Bulle an die Hörne packen können.Das wünsche ich mir Seelig.

Ich weiß und jeder weiß, diese Lage in der Welt wird einmal enden, Hauptsache wir als Menschheit bleiben gesund, auch psychisch.

Seuchen und Viren existieren schon seit tausenden Jahren, und wenn wir  an die jüdische Religion denken, wie viele waren an Trichinose an der Wüste gestorben, bis man herausbekam, die Krankheit  kam aus den Schweinen. Dann springen wir in die Zeit: die schwarze Pest, und weitere, weitere bis Ebola, Influenz, spanische Grippe, gelbes Fieber, HIV, SARC... Bis jetzt haben wir immer wieder überlebt. Und so wird diesmal auch  so sein.

Hoffnung und Zuversicht gehören dazu! Ein frohes Osterfest und ein frohes Pessach Fest!

Samstag, 4. April 2020

Das Leben in Zeiten des Corona Virus Teil4, Argentinien, ein Extra Kapitel, einfach empörend! La vida en tiempos del Corona Virus, parte 4. Argentina, un capítulo extra. Simplemente indigno!




Buenos Aires, an einem Samstag, der genauso gleich ist wie der Montag, Donnerstag, Dienstag in den letzten Wochen, seitdem die Regierung die Quarantäne am 20.März, ein Tag vor Herbstanfang eingesetzt hat.

Ich sitze am Laptop und normalerweise um 14 Uhr arbeite an meinem neuen Buch, aber die Wut wuchs in mir dermaßen, dass ich irgendein Ventil brauche. Meine Wut, meine Empörung haben nichts mit der Quarantäne zu tun, auch nicht mit den manchmal sogar dummen Maßnahmen, die hier vor Ort von der Regierung  halbblind getroffen hat, sondern mit dem, was diese Regierung von den Peronisten, knapp vier Monate an der Macht , handelt, macht, misshandelt.

Mich irritiert mit welcher Leichtsinnigkeit und fast Verachtung  man uns "Volk" behandeln. Sie unterschätzen  unsere  menschliche Vernunft! Es ist doch klar, die Vernunft, die  nur ein Teil der Gesellschaft hat. Die anderen sind entweder blind oder leben von den Almosen des Staates, ohne  ein einziges Mal gearbeitet zu haben. 3 oder sogar 4 Generationen ohne Arbeitskultur.

Alles begann vor 2 Tagen, als mein Mann Fieber hatte. Da wir nicht heraus dürfen, rief ich eine Telefonnummer  107, Notdienst der Stadt Buenos Aires. In den Nachrichten, Zeitungen, allen Medien wird erwähnt, falls Fieber auftritt, diese Nummer anzurufen, vor allem, wenn es sich um Altersgruppen mit Risiko und mein Mann gehört dazu. Stundenlang versuchte ich die kollabierte Nummer anzurufen, aber nichts. Unmöglich.   Währenddessen stieg auch noch mehr  das Fieber. . . Am Abend hatte ich Glück. . . dachte ich, denn als eine Frauenstimme auf der anderen Seite antwortete. Nachdem ich ihr die Situation geschildert hatte, sagte sie  mir  wie ein Roboter: Der Patient soll drei Tage lang 38.5 haben und erst dann rufen Sie  wieder an. Ich erklärte ihr, mein Mann wurde vor kurzer Zeit operiert und drei Tag mit so hohem Fieber könnte  nicht nur sehr gefährlich , sondern tödlich sein. Daraufhin erwiderte sie: Rufen Sie den Notdienst Ihrer Privat Krankenkasse  an, die sollen kommen. . . Ende des Telefongesprächs und danach  kam die Fragerei, 1 bis 5 , ob ich mit dem Dienst zufrieden war. . .

Ein Glück, dass wir krank versichert im deutschen Hospital sind, was auch nicht direkt einen Notdienst hat, sondern  einen externen, den ich auch anrufen sollte. Wieder die Verbindung kollabiert. . . bis jemand sich meldete, wieder Erklärung der Lage. . . die Stimme versprach einen Notarzt nach Hause zu schicken. Innerhalb einer Stunde klingelte der Arzt gemurmelt an der Tür. Ein Gefühl der Erleichterung überfiel mir. Der Arzt untersuchte José, gab ein paar Anweisungen und ging ja wieder weg. Nun ist das Fieber verschwunden, Gott sei Dank!!!

Aber, was geschah im Regierungshaus während wir jene Stunden verzweifelt waren?   Der Präsident Fernandez und ein paar Minister hatten sich getroffen und sprachen vom Erlassen eines Notstandsdekrets - das Parlament, der Kongreß tagt derzeit wegen der Quarantäne nicht, also keine Opposition. . .-über die Verstaatlichung der Privat Krankenkassen, was vollkommen verfassungswidrig ist.

Wir haben unser ganzes Leben hart gearbeitet, um uns  das Deutsche Hospital zu "gönnen", was überhaupt nicht billig ist, damit es plötzlich vom  korrupten Staat verwaltet wird. Nein, das wäre  einer der schlechtesten Alpträume in unserem Alter. 

Das Gesundheitssystem kollabierte ( besser gesagt "platzte") in Argentinien seitdem ich mich noch erinnern kann.  Mein Vater erlitt 1960 auf der Straße einen Herzschlag und der Krankenwagen kam 90 Minuten später an. Mein Vater war schon tot. Das heißt vor 60 Jahren nützte das staatliche Gesundheitssystem für nichts und wieder nichts. Und nun will die Regierung durch Notstandsdekret sich eignen, und was wird danach? Unsere Wohnungen sollten wir auch mit Obdachlosen teilen, anstatt dass der Staat Heime zur Verfügung stellt??? Und was wird danach? Das ganze hat nur die morbide Farbe á la Chavez/Maduro, Kuba.

Und noch dazu ein mörderischer Versuch! Siehe Bilder oben. Die Banken  hatten auch seit 20.März zu. Gestern mussten die armen Rentner, ja, ja, hier ein Rentner ist  wirklich sehr ARM , mit dem was er an Rente  bekommt, kommt bestimmt nicht über die Runde aus, sollten ihre spärliche Rente auf der Bank einkassieren. Und die Warnung war: Zu Hause bleiben, Quarantäne respektieren, damit man geschützt wird. . . bla, bla, bla und alle sind  tatsächlich zu Hause geblieben, während die korrupten Politiker, die Regierung, die Cristina Kirchner, die ägyptische Architektin des Bösen über unser Leben, Vermögen, Häuser, Gesundheitssystem entscheiden. Die wollen uns einfach alles wegnehmen, aber unsere Würde, unseren Frieden, Freiheit NEIN, NIEMALS. Die Rentner sind schon vorgestern auf die Banken gegangen und standen lange Schlangen, sogar über die Nacht, um ihr miserables Geld, die paar Almosen nach so vielen Arbeitsjahren zu ergattern. Sie standen, wie auf den Bildern  sieht man, ohne Abstand, dicht einander. Viele brachen um. Ist das nicht ein GENOZID? Mit welcher Absicht? Um diese Rentenempfänger einfach "los zu werden". Man redet von 2 Millionen Rentner im ganzen Land haben sich gestern vor Banken anstellen müssen. 2 Millionen weniger während der Pandemie? Hoffentlich nicht!

Warum ich darüber schreibe? Damit alle in der Welt wissen, was hier vorgeht. Niemand wird mich stillschweigen können. Es ist meine höchste Aufgabe, es ist mein Muss die Wahrheit zu verbreitern.