Am 9. Juni 2026: Erika Rosenberg-Band – Das Vermächtnis von Emilie und Oskar Schindler. Um 19:00 Uhr im Astoria-Saal Konstanz. Emilie und Oskar Schindler haben ihr Leben riskiert und ihr gesamtes Vermögen geopfert, um 1200 jüdische Menschen vor dem sicheren Tod in den Gaskammern der Nationalsozialisten zu retten. Zivilcouragiert handelten sie und kämpften mutig für Menschenrechte – in einer Zeit, in der es keine gab. Sie stellten in ihren Fabriken jüdische Kräfte an, um sie vor der Deportation und Vergasung zu retten.
Der Hollywood-Film „Schindlers Liste“ des amerikanischen Regisseurs Steven Spielberg basiert auf dem historischen Roman von Thomas Keneally aus dem Jahr 1982. Dieser Film von 1993 hat weltweit Wellen geschlagen, aber stellt er die historischen Fakten dar? Prof. Erika Rosenberg-Band lernte Emilie Schindler 1990 in Buenos Aires (Argentinien) zu einer Zeit kennen, in der Oskar Schindlers Witwe völlig unbekannt bzw. in Vergessenheit geraten war und in großer Armut lebte.
Nach langen Gesprächen mit der Historikerin und Autorin Erika Rosenberg-Band entstand ein autobiografisches Porträt jener couragierten Frau, die Jahrzehnte in der Dunkelheit des Vergessens in Südamerika lebte. Im Anschluss an den Vortrag von Erika Rosenberg-Band stellt die „Crescere Stiftung Bodensee“ das für Oskar und Emilie Schindler geplante Mahnmal vor.
Alle Informationen zu den Biografien, zum Ablauf und zum Rahmenprogramm mit weiteren Exkursionen finden sich unter www.stolpersteine-konstanz.de.