Mittwoch, 11. Oktober 2023

Veranstaltung in Würzburg organisiert von der Akademie Frankenwarte unter Leitung von Fr. Stephanie Böhm und Kooperation von der FES Regensburg, Frau Eva Nagler..Thema Die tapfere Rettung von Emilie und Oskar Schindler. Conferencia en Würzburg.

Es war ein langer Tag von frühen  Morgen bis 23 Uhr, von München nach Würzburg und dann zurück aber es hat dich gelohnt, denn ich konnte wieder die wahre Lebensgeschichte einer tapferen,  zivilocouragierten Frau übermitteln. 

Herzlichen Dank für die Möglichkeit!

Veranstaltung in Dortmund- Aplerbeck: Oskar Schindler und Admiral Canaris. Conferencia con nuevas investigaciones en Dortmund-Aplerbeck

 

Vortrag: Oskar Schindler und Admiral Canaris

Prof. Erika Rosenberg-Band zu Gast im Aplerbecker Amtshaus

Am 09. Oktober kommt Prof. Erika Rosenberg-Band auf Einladung des Aplerbecker Geschichtsvereins zu einem Vortrag ins Aplerbecker Amtshaus.
Die Geschichte der Eheleute Oskar und Emilie Schindler, die im Zweiten Weltkrieg 1200 jüdische Zwangsarbeiter vor dem sicheren Tod in den Nazi-Vernichtungslagern retteten, ist vielen durch den Film „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg bekannt. Prof. Erika Rosenberg-Band und Emilie Schindler lebten beide in Argentinien, als sie sich im Jahre 1990 kennen lernten. Im Laufe der vielen Interviews über die Lebensgeschichte der Schindlers entwickelte sich eine enge Freundschaft und so wurde die Professorin Nachlassverwalterin der Schindlers und verfügt deshalb über viele Dokumente, deren Originale sich im Haus der Geschichte in Bonn befinden.
In diesem Zusammenhang konnte Prof. Erika Rosenberg-Band auch den Admiral Wilhelm Canaris in ihre Forschungen einbeziehen. Canaris, 1887 in Aplerbeck geboren, war im Zweiten Weltkrieg Chef der deutschen Abwehr, wo auch Schindler zeitweise im Geheimdienst tätig war. In ihrem Vortrag gibt Prof. Rosenberg-Band spannende und wichtige Einblicke in das Material, das sie über Jahrzehnte in Argentinien zusammengetragen hat. Ein bedeutender Beitrag zur Geschichte der NS-Zeit.
09.10.2023, 18.00 Uhr, Sitzungssaal im Aplerbecker Amtshaus. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 10. Oktober 2023

Veranstaltung in Würzburg organisiert von der Akademische Frankenwarte in Kooperation mit der FES Regensburg über Emilie und Oskar Schindler.

Vortrag mit Diskussion
„Wir waren keine Helden. Wir haben nur getan, was wir tun mussten.“
mit Professorin Erika Rosenberg-Band 
zum Wirken von Emilie und Oskar Schindler 
am Mittwoch, 11. Oktober 2023, von 16.30 bis 18.30 Uhr
im Bürgerhaus Versbach, Erwin-Wolff-Platz 1, 97078 Würzburg-Versbach
(C 4103)
Während der Nazi-Diktatur bewahrte das Ehepaar Oskar und Emilie Schindler 1200 
Zwangsarbeiter*innen, vor allem Jüdinnen und Juden, vor der Ermordung in 
Konzentrationslagern. Der amerikanische Regisseur Steven Spielberg prägte mit 
seinem Film „Schindlers Liste“ weltweit das Bild von Oskar Schindler. In diesem 
Vortrag wird insbesondere die Person Emilie Schindler in den Mittelpunkt gestellt und 
ihre bedeutende Rolle an der Rettungsaktion. Ihr Mut verdient größte Bewunderung 
und ihre Zivilcourage kann noch heute als leuchtendes Vorbild dienen.
Unsere Gesprächspartnerin: Professorin Dr. Erika 
Rosenberg-Band wurde 1951 als Tochter deutscher Juden 
in Buenos Aires, Argentinien geboren. Ihre Eltern, ein Jurist 
und eine Ärztin, flohen 1936, noch vor dem Holocaust, über 
Paraguay nach Argentinien. 1990 lernte sie Emilie 
Schindler kennen. Ihre intensiven Gespräche führten nicht 
nur zu einer Freundschaft, sondern auch zu über 70 
Stunden Tonbandaufnahmen, aus denen Rosenberg 1997 
die Biografie „In Schindlers Schatten“ fertigte. Zuvor 
veröffentlichte sie die überarbeitete Biografie der 
Schindler-Witwe unter dem Titel „Ich, Emilie Schindler“ und 
die ihres Mannes als „Ich, Oskar Schindler“.
Eine Kooperationsveranstaltung von Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern und Akademie 
Frankenwarte, dem AWO-Seniorentreff Versbach und dem Quartiersmanagement 
Versbach.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten bei: Kerstin Hoebusch, Tel.: 0173-
9701059 oder per Mail: Quartiersman

Abendveranstaltung über Wilhelm Canaris, ein enigmatischer Admiral und seine Beziehung zu dem Ehepaar Schindler in Dortmund Aplerbeck. Conferencia sobre Wilhelm Canaris, el enigmatico almirante , jefe del Servicio Secreto del Tercer Reich en Dortmund Aplerbeck.

Sonntag, 8. Oktober 2023

Zum 49.Todestag von Oskar Schindler. Conmemorando el 49 aniversario de Oskar Schindler.

 


Oskar Schindler, jener unbesungene Held, der zusammen mit seiner Frau 1200 Juden vor dem sicheren Tod in den Gaskammern der Nationalsozialisten 2000 Tage lang aufbewahrte, starb am 9.Oktober 1974 in Hildesheim.

Seine Gattin Emilie wurde von desen Tod nicht benachrichtigt. Sie erfuhr "zufällig" in einer argentinischen Zeitung, "La Nación", dass ihr Mann gestorben war.

Aber wer war Oskar Schindler? Ein Weibenheld, ein Profiteur, ein Fabrikdirektor, BM 489 bei der Canaris Abwehr, ein Doppelagent? Er war ein bisschen von alles, aber eine Tatsache war, ist und wird, er hatte ein riesiges Herz und wie "Vater Courage" schützte 1200 Juden während des Holocaust.

Tintenflüsse wurden von vielen Autoren verwendet, aber es gibt bloß nur eine Biographie, die die Chronik wahrhaftigt erzählt, nämlich seine persönlichen Briefe, Aufzeichnungen, Dokumente und selbstverständlich die Aussagen und Berichte von seiner getraute Frau Emilie Schindler, geb. Pelzl.

Als ich Emilie zum ersten Mal 1990 in Buenos Aires traf, war ahnungslos von dem Weg, was auf mich  wartete. Es war wie ein riesiger und tiefer Abgrund und man musste  dorthin eintauchen. Es war die Geschichte hinter vielen Geschichten, die viele nach dem Film Schindlers Liste als Besserwisser wie Papagaye wiederholten.

1999 geschah etwas, was ich persönlich Oskar Schindlers posthum Rache nenne, nämlich  das Autauchen eines Koffers mit tausenden Dokumenten, der Koffer gehörte Schindler und letzendlich seiner Witwe Emilie. Die vielen Intrigen der Familie der letzten Geliebte von Oskar , eine Frau namens Annemarie Staher, die Gierde der Stuttgarter Zeitung, Yad Vashem, u.a. ignorierten die Ansprüche der Witwe.

Emilie gelang dank ihrem Testamenvollstrecker Dr. Thomas Leonhardt nur Kopien der Dokumentation zu bekommen. Die Originale wurden heimlich nach Israel geschickt und landeten ins Wohnzimmer eines NTV Redakteur Ulrich Sahm, er verwertete die Dokumente, machte eine Sendung und gab Yad Vashem den Koffer. Sahm  brachte 10 Jahre später, Emilie war schon tot, ein Buch heraus, ein Kapitel  heißt "Schindlers Koffer in meinem Wohnzimmer".

Emilie bat mich die Kopien zu ersichten und daraus ein Buch zu verfassen. Sie übertrug mir  alle Rechte an der Deutschen Botschaft zu Buenos Aires im Jahre 2000. Mit viel Mühe, INteresse, viele schlaflose Nächte, auch turbulente Tage habe ich das meines Erachtens, Allerwichtigste herausgebracht und ein Buch verfasst. Das war dann die erste Biographie eines Mannes, der vom Grab sein Wort erhob, um zu sagen: Meine Herrschaften, so war es nicht, Schluß mit dem Mythos, Schluß mit den Lügen".

2005 kam ein Buch von einem amerikanischen Autor namens David Crow heraus, er nennt es die ultimative Biographie mit viel Plagiat, mit Lügen wie Z.B. dass er Frau Schindler im Seniorenheim "Los Pinos" in Buenos Aires interviewt hätte, u.a. Sachen, an die ich mich nicht mehr erinnern will.

Das Thema "Schindler", eine große Torte, von der selbst die ihr Leben geopfert haben, ihr Vermögen aufgebracht, nichts speisen oder sogar kosten durften.

Emilie und Oskar Schindler, ein Leben lang, zu kurz gekommen? 

Vortragsreihe in Tschechien. Ciclo de conferencias en la República checa. Conferences in the Czech Republic

 On next Friday conference at a School in Brno. On Saturday testimony with me. Visit to Museum in Brünnlitz. My ideas to include in the making museum project. Exiting and amazing days with the director of the Museum Mr. Daniel Low Beer. A man with a fascinating family story.