Freitag, 9. November 2018

Veranstaltungen , Interviews und Workshops in dem Karl-Schiller Berufskolleg in Dortmund anläßlich des 80.Gedenktages der Reichspogrommnacht. Eventos realizados en un Kolleg en Dortmund conmemorando los 80 anios de la Noche de los Cristales Rotos.

Wiedermal begann heute der Tag relativ früh.Um 8 Uhr kam die liebe Leonora, zukünftige Botschafterin der Erinnerung ins Hotel und holte uns ab. 

Die erste Veranstaltung war ein Interview mit Herrn Bert Woudstra, Holocaustüberlebende aus Eschede, Holland und mir. Leonora stellte uns  hochinteressante Fragen, die wir  antworteten, als wir uns ein ganzes Leben gekannt hätten. Die Geschichte von Herrn Woudstra hat José und mich tief gerührt. Er musste sich als kleine Kind nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Holland in 13 verschiedenen Häusern verstecken, während viele aus seiner Familie mit 53 Angehörigen  deportiert und vergasst wurden. Wenn man diese Geschichte sich einmal anhört, fragt sich noch, wie es ihm  gelingt noch ein so gutes Charakter zu haben, so höflich und zuvorkommend zu sein,  noch so munter mit seinem 86 Jahren? Lieber Bert Hut ab! 

Danach wurde eine  ausgezeichnete Ausstellung, aufgebaut von Schülern, gezeigt, ein Workshop wurde auch organisiert, das Chor der jüdischen Gemeinde interpretierte inspirierende Lieder.

Es war wieder ein gewonnener Tag. Gegen 14 Uhr  kehrten wir ins Hotel zurück. Herzlichen Dank, lieber Andreas Roshol für die tolle Organisation, herzlichen Dank  Melanie, Pia, Karin, Leonora und Schüler/innen, Lehrer/innen, Schulleiter/innen für die  sehr bewegte Woche.







Abendveranstaltung im Hoesch Museum Dortmund über die Rattenlinie und Nazis in Argentinien. Conferencia en el Museo Hoesch sobre la Linea de las Ratas y Nazis en Argentina


Es war ein verschiedener Abend. Vor allem , weil es sich um ein ganz anderes  Thema handelte. Über die Fluchtrouten  der Nazis nach Kriegsende und Peron.

Es ist ein  noch hochinteressantes Thema, das  viele Menschen an einem Gedenktag wie heute, 80 Jahre nach der Reichspogrommnacht beschäftigt. Wie unbehelligt  die NS Verbrecher  ein blühendes Leben in anderen Ländern mithilfe der Regierungen führten. Unter anderen habe ich das Thema Ganzenmüller. Er war verantwortlich für die Deportation von Millionen Juden. Es gelang ihm nach Kriegsende nach Argentinien zu flüchten, wo er für Peron im Transportministerium arbeitete und auch die Eisenbahnlinie über die Anden organisierte. Nach Perón Sturz 1955 kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete bis zu seiner Rente 1968 bei Hoesch AG in Dortmund. Er erhielt viele Ladungen, gab sich aber ständig als sehr krank. Er starb 91.jährig in München, ohne  bestraft geworden zu sein.



 


Donnerstag, 8. November 2018

Vierte Veranstaltung der Woche in der Gartenstadt Oberschule, Dortmund. Super cool!!! Cuarta conferencia de la semana en la Escuela Jardín en Dortmund.

Im Rahmen  einer super Stimmung verlief die Veranstaltung in der Gartenstadt Oberschule in Dortmund. Sehr aufmerksame Schüler/innen haben 90 Minuten meine Ausführungen  gelauscht.

Wiedermal waren die Themen wie Zivilcourage, Mut, Einsatz, Menschenwürde und- Rechte erläutert. . . und die Botschaft kam sehr gut an.

Danach traf ich mich mit einer ganz lieben Arbeitsgruppe und haben über Werte und Erinnerungkultur, auch Zivilcourage gesprochen. Herzlichen Dank für denschönen Tag, die tollen Blumen und die leckeren Häppchen.








Mittwoch, 7. November 2018

Dritte Veranstaltung der Woche in dem Paul-Ehrlich-Berufskolleg Dortmund. Tercera conferencia de la semana en la Escuela Superior Paul-Ehrlich.

Die Veranstaltung begann pünktlich um  9 Uhr morgens. Ganz nette Lehrer/innen, Schüler/innen, auch  ein sehr freundlicher und netter Schulleiter haben mich heute morgen an der Schule empfangen. Ein  ganz helles Auditorium, große Fenster,wo die Sonnenstrahlen durchblickten und ein Hauch Frühling  verschafften. Es war ein  sehr schöner Vormittag, den ich sehr genossen habe. Interessiertes Publikum, das immer wieder Fragen stellte. Herzlichen Dank für die große Aufmerksamkeit, auch für die wunderschönen Geschenke!







Dienstag, 6. November 2018

Zweite Veranstaltung der Woche an der Droste- Hülstoff Realschule in Dortmund: Thema"Die unbesungenen Helden", Emilie und Oskar Schindler. Segundo evento de la semana en Dortmund en la escuela Droste-Hülstoff.

. . . und die Veranstaltungen setzen hier in der Hansa Stadt Dortmund fort. . . und sogar erfolgreich. Die Jugendlichen nehmen viel mit. Wirklich ein tolles Gefühl mit so einer großen Resonanz. 

In der Aula versammelten sich um die 170 Schüler/innen und haben  sehr  konzentriert auf meine Schilderungen  zugehört. Es kamen von allen Zeiten unzählige Fragen, auch gerieten wir in eine sehr interessante Diskusssion. Jeder hat seine Meinung geäußert. Das ist die gute Basis der Demokratie, freien Meinung, des Respekts vor dem anderen. Es war ein toller  Vormittag, der endete mit ein super Mittagessen organisiert von der Schule. Danach begaben wir uns zum Polizeipräsidium, wo auch eineVeranstaltung statt fand.




Montag, 5. November 2018

Erste Veranstaltung der Woche in der Droste-Hülshoff Realschule in Kirchlinde, Dortmund. Primera conferencia de la semana.

Die erste Veranstaltung der Woche fand  um 10 Uhr  statt und dauerte bis 11.45 Uhr. Ein toller geeigneter Aula, der Parlamentraum, wo die Schüler an zwei Reihen in L Format saßen. 

Heute war das Thema anders: Geschichte meiner Familie, Rattenlinie. Alle hörten  sehr aufmerksamen zu und viele wagten sogar Fragen zu stellen. Wir haben über Demokratie, Toleranz, Menschenwürde, Frieden, Zivilcourage und Freiheit gesprochen. Wieder ein gewonnener Vormittag!

Danach erhielten Lehrer und Schüler einen Preis für ihren Einsatz gegen Rechtsextremismus.







Sonntag, 4. November 2018

Tschechische Aufgabe "Ich, Emilie Schindler". Traducción al idioma checo de mi obra "Yo, Emilie Schindler".

Já, Emilie Schindlerová Já, Emilie Schindlerová Erika Rosenbergová (vyd.) Přeložil Ruben Pellar Erika Rosenbergová (vyd.) TRITON 9 788075 53610 5 ISBN: 978-80-7553-610-5 Dr.  Erika Rosenbergová, narozená v roce 1951 v Buenos Aires, vyučuje mimo jiné němčinu a němec - ké dějiny v  Goethe-Institutu v  Bue - nos Aires a  přednáší na  Katolické univerzitě. Je činná jako novinářka, spolupracuje například s  „Deutsche Welle“, a rovněž je autorkou a vyda - vatelkou několika knih. Erika Ro - senbergová byla blízkou důvěrnicí Schindlerovy vdovy Emilie, která se po  mnoha desítkách let strávených v Argentině vrátila do Německa. Emilie Schindlerová, která podobně jako její manžel Oskar nasadila svůj život při záchraně více než 1300 Židů před jistou smrtí během nacistické nadvlády, prožila celá desetiletí po válce takřka zapomenuta v Argentině. Až mnohem později než jejímu manželovi se jí po životě ve velké chudobě dostalo finanční podpory a  oficiálníchpoct zvláště z  izraelské a  německé strany. Vzpomínky statečné ženy, která si zachovala integritu v  barbarské době, přinášejí svědectví o hrůzovládě nacistů, ale zároveň bez jakékoliv stylizace poznáváme osobnost EmilieSchindlerové, rázovité hrdinky, o níž se mnozí domnívají, že stála ve stínu svého manžela, což bývá osudem žen slavných mužů až nepříjemně často. Publikace je doplněna četnými, převážně poprvé uveřejněnými dokumenty a fotografiemi a příspěvkem Charlotty Knoblochové, předsedkyně Centrál - ní rady Židů v Německu. Ve  svých vzpomínkách popisu - je Emilie Schindlerová své dětství a  mládí, vztah k  manželu Oskarovi, těžké roky války a  své nasazení při záchraně Židů.Následuje život plný odříkání v  Argentině, pak období většího veřejného uznání, které při - chází s  filmem Stevena Spielberga „Schindlerův seznam“ (na který byla pozvána jako „přeživší“ ze Schindle - rova seznamu!) a  vzrušující „nález kufru“, který obsahoval dosud ne - známé dokumenty týkající se Oskara Schindlera, na  podzim roku 1999. Kniha končí poslední cestou třiade - vadesátileté stařenky do  Německa, její smrtí na  podzim 2001 a  přehle - dem událostí jejího života. Přináší obraz nezlomné, hrdé, ale zároveň zranitelné ženy, která váhá mezi ži - votem v ústraní a touhou po uznání. Ženy, pro kterou byla její neobyčejná občanská statečnost samozřejmostí – a která by „udělala znovu všechno přesně stejně“.