Dienstag, 16. Januar 2018

Vortragsreihe 2018 Frühjahr April-Juni, Herbst August-Dezember

Wie jedes Jahr halte ich zwei langen Vortragsreihen in Europa und USA. Interessierte Veranstalter können mich unter erosenberg24@gmail.com oder erosenberg@fibertel.com.ar oder unter Whats app  0054911 4420 0506.
Meine Themen: Emilie und Oskar Schindler, Schindler und seine unbekannte Helfer und Gegner, Die Wahrheit über den Schindlers berühmter durch YV beschlagnahmte Koffer, Ausstellung aus dem Schindler Nachlass, Tagungen, Fortbildungsseminare, Workshops. Papst Franziskus, Jorge Mario Bergoglio aus Buenos Aires, Carl Lutz und die Rettung ungarischer Juden vor dem Holocaust, eine Rettungsaktion, Nazis in Argentinien, die Rattenlinie,Che Guevara, die lateinamerikanische Leidenschaft der 60er. u.a.

Lesereihe aus meinen Büchern:
1."Ich, Emilie Schindler"
2."Ich, Oskar Schindler"
3."Oskar Schindler. Seine unbekannte Helfer und Gegner"
4."Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr"
5."Carl Lutz und die Rettung ungarischer Juden vor dem Holocaust"

In Vorbereitung  "Gewalt gegen Frauen"

Termine kann man noch nach Vereinbarung fest legen zwischen April und Juni und Ende August bis Dezember.




JANUAR

26.01.18    Kirche del Carmen, Necochea, Heilige Edit Stein und
            Selige Restituta Kafka, zwei Märtyrer im 2.Weltkrieg


APRIL 

So.08.04.18  Studienfahrt nach Brünnlitz, ehem. Rüstungsfabrik von 
             Emilie und Oskar Schindler

Mo.09.04.18  Gymnasium der Dominikanerinnen  1130 Wien, Schloßberg17

Mo.09.04.18  18.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung undVortrag im 
             Lanausaal Stockerau

Di.10.04.18  2 Vorträge Stockerau   NNÖ Mittelschulen  und 
             Bundesrealgymnasium

             18.30 Museum St.Polten

Mi.11.04.18  Vortrag in Retz  Höhere Lehranstalt für Tourismus

Mi.11.04.18  Abendvortrag

Do.11.04.18 2 Vorträge Korneuburg 
            8.50-10.20 NNÖ Mittelschulen

            11.30-13 Uhr  Handelsakademie

Do.11.04.18 18.30 Uhr Heeresgeschichtliches Museum Wien

Fr.12.04.18 Hollabrunn  Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche 
            Berufe 11 Uhr - 12.30 Uhr

Fr.12.04.18 Gemeindeamt Leobendorf  16 Uhr- 18 Uhr Thema Schindler Anschluß 13.03.38

Mo.16.04.18   8. Uhr - 9.30 Uhr Johann-Michael-Fischer Gymnasium Burglengenfeld    Vortrag Schindler - Lutz


Mi.18.04.18  Projekt mit Schülern Schindler Workshop und Ausstellung
             Gymnasium Maisach
Do.19.04.18  Projekt  Maisach 2.Teil

Ablauf des Projektes:
Mi.18.04.18  2 Vorträge für je 9.Klassen
             9.40-11.10 Uhr  und 11.30-13 Uhr
Do.19.04.18   gemeinsamer Projekttag für 2 9.Klassen


Fr.20.04.18  19 Uhr  Kulturbund Lengenfeld
Veranstaltungsort: Lengenfelder Hof, Auerbacher Str. 2
                              08485 Lengenfeld/ Vogtland 
Di.24.04.18  14 Uhr - 15.30 Uhr  Robert Schuman Gymnasium Cham

Mi.25.04.18  Katholische Hochschulgemeinde Reutlingen, Abendveranstaltungen

Do.26.04.18 Hettstedt 18 Uhr Veranstaltung

Weitere Termine sind noch zu vereinbaren


MAI 

Do.03.05.18  7.55  Uhr- 9.25 Uhr  Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt Oberpfalz

Do.03.05.18  9.45 Uhr - 11.15 Uhr  Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt

04.05.18   Therese-Giehse  Realschule  München  11.30-13 Uhr Vortrag
07.05.18   Therese-Giehse  Realschule  München  
           Gruppe 1: 7.50-9.20 Uhr     Gruppe 2: 9.45-11.15 Uhr

Vortragsreihe Konrad-Adenauer-Stiftung über Carl Lutz
Sonntag, 27. Mai 2018 – am Nachmittag/Abend Anreise nach Bitterfeld-Wolfen 

Montag, 28. Mai 2018 – 9.00 Uhr Schulveranstaltung in Bitterfeld-Wolfen 

Montag, 28. Mai 2018 – 12.00 Uhr Mittagsgespräch in Köthen

Montag, 28. Mai 2018 – 19.00 Uhr Abendveranstaltung in Wanzleben

Dienstag, 29. Mai 2018 – 12.00 Uhr Mittagsgespräch in Magdeburg (Tagungsraum der Konrad-Adenauer-Stiftung) 

Dienstag, 29. Mai 2018 – 19.00 Uhr Abendveranstaltung in Salzwedel 

Mittwoch, 30. Mai 2018 – 11.00 Uhr Veranstaltung mit Schülern und öffentlichem Publikum in Stendal 

Mittwoch, 30. Mai 2018 – am frühen Nachmittag Rückreise ab Stendal



JUNI

Mo.04.06.18  9.50 - 11.20 Uhr  Schwarzachtal-Schule Berg

Vortragsreihe in Sachsen - 6 Termine in Zittau, Löbau und Görlitz-

7.06.  - ca.  8  Uhr  (genaue  Zeit wird noch gemeldet) Augustum- Annen-

Gymnasium in Görlitz

- 11.30 Uhr Geschwister- Scholl- Gymnasium in Löbau

19 Uhr Abendveranstaltung

8.06. - 7.30 Uhr Parkschule (Oberschule) Zittau

- 11.30 Uhr Christian- Weise- Gymnasium in Zittau

19 Uhr Abendveranstaltung

13.06.18    Abendveranstaltung in Hunsrück-Kirchberg Gymnasium

17.06.18-21.06.18  Vortragsreihe, Workcamp Bad Salzungen

JULI

Projekt in England und USA

AUGUST

Projekt in Argentinien

SEPTEMBER

7.09/9.09   Genf  neues Projekt 

13.09.18  Kolpinghaus Hettstedt  "Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr"

19.09.18   Köngernheim - Selzen  (Fr. Susanne Hofmann)
20.09.18  Seniorenakademie Worms (Fr. Ursula Sehrt)

24.09.18  KAS  Stuttgart
25.09.18  KAS  Stuttgart

26.09.18   Zürich

27.09.18  Landeszentrale für politische Bildung Karlsruhe
28.09.18  Stuttgart

Termine sind noch zu vereinbaren

OKTOBER

40.KW Vortragsreihe  FES Regensburg

10.10.18  Frankfurter Buchmesse

12.10.18  Salzburg  Seminar Katholisches Bildungswerk
13.10.18  Salzburg  Exkursion mit Professoren und Studierenden nach Mauthausen
14.10.18  Salzburg

18.10.18  Österreich
19.10.18  Österreich

Zeitzeugenreise in der Pfalz organisiert von dem Pädagogischen Landesinstitut  Rheinland -Pfalz

22.10.18 Richard-von-Weizsäcker-RS Gemershein 
23.10.18 Siebenpfeifer-Gymnasium Kusel
24.10.18 Göttenbach-Gymnasium Idar-Oberstein
25.10.18 Auguste-Victoria-Gymnasium Trier
26.10.18 RS+ Bad Ems-Nassau

28.10/31.10 RS Vogtland  (Reichenbach)  Projekt


NOVEMBER 

05.11 - 08.11.18   Vortragsreihe in Dortmund Jugendring

08.11 - 11.11.18   Gymnasium Bad-Salzungen  Projekt

12.11.18  Ilsenburg
13.11.18  Blankenburg

14.11.18  Bundeszentrale für politische Bildung Mainz

20.11.18  Nürtingen  Ausstellung Buchlesung

21.11.18  Hauptrednerin  Veranstaltung Universität Trier

23.11.18  RS  Nabburg

25.11.18 - 29.11.18  Dessau  Jugenzentrum

30.11.18  Leibniz Gymnasium  Altdorf


Vortragsreihe  2019

Termine sind zu vereinbaren

Mai

Montag, 13. Mai 2019
    - Anreise nach Halle (Hotel); Abholung und Fahrt nach Sangerhausen
    - Abendveranstaltung in Sangerhausen; Thema: Oskar und Emilie Schindler
    - Anschließend Rückfahrt nach Halle zum Hotel

Dienstag, 14. Mai 2019
    - Am Morgen Schulveranstaltung in Halle; Thema: Oskar und Emilie Schindler
    - Mittagsgespräch in Halle (z.B. mit Kirchgemeinde); Thema: Papst Franziskus
    - Abendveranstaltung in Halle (gemeinsam mit Stadtbibliothek?); Thema: Carl Lutz

Mittwoch, 15. Mai 2019
    - Am Morgen Fahrt nach Wernigerode
    - Am Vormittag und gegen Mittag zwei Schulveranstaltungen in Wernigerode; Thema: Oskar und Emilie Schindler oder Carl Lutz
    - Abendveranstaltung in Wernigerode; Thema: Carl Lutz
    - Übernachtung in Wernigerode

Donnerstag, 16. Mai 2019
    - Rückreise ab Wernigerode




Freitag, 15. Dezember 2017

Veranstaltung an der Landgraf-Ulrich-SchuleinPreimd. Lecture in the High School. Conferencia en la escuelasuperior en Pfreimd

Schindler-Biografin Erika Rosenberg zu Gast in der Landgraf-Ulrich-Schule
Erzählen statt vergessen


Professorin Erika Rosenberg schrieb eine Biografie über Emilie Schindler. An der Landgraf-Ulrich-schule referierte sie darüber und führte durch die Ausstellung.  Bild: twi
Professorin Erika Rosenberg schrieb eine Biografie über Emilie Schindler. An der Landgraf-Ulrich-schule referierte sie darüber und führte durch die Ausstellung. Bild: twi
VERMISCHTES
Pfreimd
12.12.2017
 100
 Die achten und neunten Klassen der Landgraf-Ulrich- Schule Pfreimd hörten einen zum Nachdenken anregenden Vortrag über das Leben von Oskar und Emilie Schindler. Professorin Erika Rosenberg-Band führte im Anschluss auch durch die Ausstellung.
Oskar Schindler und seine Frau haben gemeinsam während des Zweiten Weltkriegs etwa 1200 Juden und weiteren fast 300 polnischen und tschechischen Zwangsarbeitern unter Einsatz ihres Lebens und ihres Vermögens vor Verfolgung und Ermordung gerettet. Einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland und der Welt wurden Oskar und Emilie Schindler erst durch den mehrfach ausgezeichneten Film "Schindlers Liste" von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 bekannt. Zur besseren Veranschaulichung des Unterrichtsthemas "Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg" wurde den Schülern dieser Film auch vorgeführt.

Um das Thema weiter zu vertiefen, gelang es Lehrer Oliver Fröhlich, die bekannte Schindler-Biografin Erika Rosenberg zu diesem Vortrag nach Pfreimd zu holen. Ihre jüdischen Eltern waren 1936 nach Argentinien geflohen. Der Historikerin und Publizistin gelang es 1990 Emilie Schindler in Argentinien ausfindig zu machen. Die intensiven Gespräche führten zu einer engen Freundschaft mit ihr und Rosenberg konnte ihre gut recherchierten Biografien anfertigen.

In ihrem Vortrag schilderte Erika Rosenberg unter Einbezug zahlreicher Anekdoten und Originalbilder das Leben und Wirken Oskar Schindlers und seiner Frau Emilie. Sie hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit der Schüler und es gelang ihr gleich, durch ihre fesselnden Geschichten die jungen Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Im Anschluss wurde die Ausstellung "... ich werde meine Juden auf jeden Fall verteidigen" gezeigt. Erika Rosenberg kommentierte die über 30 Plakate mit großen Originalbildern und Beschriftung. Sie erzählte, wie es Oskar und Emilia Schindler gelang, während der Nazi-Diktatur 1200 Juden vor dem sicheren Tod zu retten. Die Ausstellung informiert auch über die Jugend der beiden und ihre Versuche, nach dem Kriegsende 1945 in Deutschland und Argentinien wieder Fuß zu fassen. Die Ausstellung ist vormittags von 8 bis 13 Uhr für jeden Interessierten zugänglich.

Interessant waren die Kommentare der beeindruckten Schüler: "Man hat neue Einblicke über den Film ,Schindlers Liste' bekommen," meint Alexa (14). "Jetzt verstehe ich das Leben von Oskar und Emilie Schindler besser", so Hannah (14). Denise (13) und Thomas (14) finden es bemerkenswert, "dass Frau Rosenberg schon über 25 Jahre recherchiert - und das früher ohne Internet". David (15) ist der Ansicht, dass "wir viel erfahren haben, was im Film nicht vorkommt" und Toni (14) fand es gut, dass "Frau Rosenberg so viele Leute interviewt hat, die Schindler gerettet hat." Miriam (14) schließt sich an: "Sie hat jede Menge Zeitzeugen gefunden, das war toll."

Willkür eines Grenzpolizisten in Frankfurt am Main am 12.12.17 Vor dem Flug LH510 um 20.30Uhr

Man sagt, wer eine Reise tut, der kann schon was erzählen. . . und das stimmt. Diese letzte Reise war kennenzeichnet von neuen "Erlebnisse aller Art", auch die Begegnung zu Extremen. Einerseits trafen wir einen  sehr netten, freundlichen Polizisten in München am Flughafen, andererseits einen anderen beherrscht von einer grenzenlosen Willkür und Arroganz. So unterschiedlich sind die Menschen, die einen gleichen Beruf ausüben. Also dann ist nicht der Beruf, der einen bestimmt, sondern die innere Natur.

In meinem letzten Bericht informierte ich über die Verspätung an dt. Flughäfen, über die Annulierung unserer Flüge von München nach Frankfurt und dann nach Buenos Aires. Zwei Tage verbrachten wir in dem Hotel Leonardo am Arabella Park, bezahlt von der LH, bis unsere Flüge reprogrammiert werden konnten.

Und dann kam nun mal endlich der Tag der Departure. München-Frankfurt alles O.K., dann in Frankfurt mussten wir  durch die Kontrolle der Bundesgrenzschutzpolizei. Hier fing der Alptraum an. Wir bleiben normalerweise im Herbst länger als 3 Monate, so dass José ein Visum benötigt, um mich begleiten zu dürfen. Da ich die dt. Staatsangehörigkeit  besitzte, habe ich kein Problem. . . José´Visum war bis 11.12 gültig aber aufgrund der Verspätungen, des Unwetters, konnten wir nicht zurückfliegen. Wer trug die Schuld? wir, bestimmt nicht! Die LH wieder nicht, denn es war denen auch sehr peinlich für tausende Menschen alles zu reorganisieren und Hotel, Verpflegung, Taxi zu zahlen.Das Personal war tatsächlich mehr als überfordert aber alle haben ihr Besten geleistet. Hut ab!!!

Der Polizist an der Passkontrolle fing an Fragen zu stellen, warum, weshalb wir nicht schon am 11.12 zurückflogen sind. José  ist ein Tag länger in deutschland geblieben, ohne ein Visum. . . ich erklärte ihm immer wieder, von mir wollte er nichts hören und  wandte sich an José, der kein Deutsch kann. Jedesmal, als ich etwas sagen wollte,  verbot es mir mit der Aussage, ich sollte ihn nicht unterbrechen. . . Er rief eine Kollegin, die uns in ein Büro führte, wo "Abgeschobene" saßen. Frau Kramer, so hieß die Beamtin, führte ein Strafverfahren gegen José, auch wenn ich ihr auch immer wieder die Lage erklärte. Ich fühlte mich wie ein Verbrecher behandelt. Immer wieder wurde betont, "ich soll die Gesetze kennen, wenn man in ein frendes Land einreist. . . "wir sind in Deutschland. . ." als ob nicht genug es wusste. Wir sind in Deutschland, wir sind in Deutschland, das Land der "offenen Grenzen, von wegen. . .

Von hier aus versuche ich schon seit zwei Tagen die Justizangestellter und Amtsinspektor, deren Namen auf dem Protokoll stehen, aber niemand meldet sich und gegen José läuft ein Strafverfahren. Niemals standen wir vor dem kafkianischen Gesetz wie diesmal. Wir warteten und warteten auf "Verständnis" aber anscheinend "dieses Gesetz" scheint nur für José gültig zu sein, denn niemand rührt sich telefonisch, obwohl auf der Internetseite von der Staatsanwaltschaft steht Geschäftszeiten Montag-Donnerstag  von 8 bis 12 Uhr.

Ich hoffe, bald die Angelegenheit im Griff zu haben, sonst werde ich mich an das Innenministerium wenden müssen. So bleibt die ganze Sache  wirklich nicht!!!

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Expertin Frau Professor Erika Rosenberg fasziniert Schüler. Article in a newspaper. Art.en un afamado periódico alemán




Schindler-Expertin Frau Professor Erika Rosenberg fasziniert Schüler am Peter-Wust-Gymnasium Wittlich

Wittlich. „Eine wahre Heldin und Kämpferin für Menschenrechte…“ – So urteilt eine Schülerin des Peter-Wust-Gymnasiums über Emilie Schindler, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Oskar Schindler 1.200 Juden während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft gerettet und damit vor dem sicheren Tod bewahrte.
Frau Professor Erika Rosenberg, Biografin von Oskar und Emilie Schindler, war während ihrer Vortragsreise durch Europa anlässlich des Demokratietages am Peter-Wust-Gymnasium in Wittlich zu Gast und erzählte die Geschichte einer mutigen, couragierten und heldenhaften Emilie Schindler. Sie berichtete vor 90 interessierten Schülerinnen und Schülern von der tragenden Rolle, welche die Frau von Oskar Schindler bei der Rettung so vieler Menschen spielte. Der jährlich stattfindende Demokratietag am PWG beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema „Menschenrechte“ und der Besuch der Historikerin war für die Schüler eine besondere Gelegenheit in Kontakt mit einer Zeitzeugin der zweiten Generation zu kommen und so ungefilterte Informationen über das Ehepaar Schindler zu erhalten, das sein eigenes Leben aufs Spiel setzte, um viele Menschen zu retten.
Die Historikerin Erika Rosenberg ist Tochter deutscher Juden, die 1936 aus Deutschland nach Argentinien fliehen konnten. Sie begab sich vor fast 20 Jahren gemeinsam mit Emilie Schindler auf den „Weg der Versöhnung“, wie sie selbst die gemeinsame Zeit mit ihrer Freundin Emilie Schindler nennt. Emilie, eine Judenretterin in einer trostlosen Zeit, und Erika Rosenberg, die Tochter deutscher und verfolgter Juden, verband also eine besondere Freundschaft, wie auch bei dem Vortrag der Professorin deutlich spürbar wurde. Als Biografin und enge Freundin von Emilie Schindler erbte sie nach deren Tod wichtige Dokumente, die sie den Schülern aller zehnten Klassen, dem Leistungskurs Geschichte der Klassenstufe 13 und vielen interessierten Lehrern in Auszügen präsentierte und damit allen Anwesenden einen nachhaltigen Eindruck dieser „unbesungenen Heldin“ vermitteln konnte.
Die Erkenntnis, dass der Film „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg die wahre Rolle Emilies nicht einmal erahnen lässt, bewegte viele Schüler und sensibilisierte sie für einen kritischen Umgang mit dieser Art von Medium. Gemeinsam mit der Expertin hatten die Schüler dann die Möglichkeit, die Eindrücke des Tages auf künstlerische und literarische Weise umzusetzen. Viele Schüler nutzten die Chance, mit dem Gast in Kontakt zu kommen und stellten interessierte Fragen. Es entstand eine wunderbare und vielfältige Würdigung Emilie Schindlers, die Grundlage für eine Ausstellung am Peter-Wust-Gymnasium sein wird.