Mittwoch, 10. Juni 2026

Mehr über die Abendveranstaltung am 9.06.2026

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Flüchtlinge © Bild von Isaacjaeho Sinn auf Pixabay

Weltgeflüchtetentag 2026

Aus der Redaktion
Flüchtlinge © Bild von Isaacjaeho Sinn auf Pixabay

Städtische Institutionen, hiesige Initiativen und Vereine haben zum „Weltgeflüchtetentag“ („Weltflüchtlingstag“) am 20. Juni ein vielfältiges und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. An diesem Aktionstag soll auf die Situation, Stärke und Mut von Geflüchteten aufmerksam gemacht und Solidarität mit ihnen gezeigt werden.

Der Tag ist allen Menschen weltweit gewidmet, die sich auf der Flucht befinden. Der Weltgeflüchtetentag wurde von den Vereinten Nationen 2001 ins Leben gerufen. 50 Jahre nach der Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention auf einer UN-Sonderkonferenz, dem wichtigsten internationalen Übereinkommen zum Schutz von Geflüchteten. Als internationale Organisation für den Flüchtlingsschutz setzt sich der UNHCR – das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen – dafür ein, dass jeder Mensch das Recht hat, Asyl zu suchen, wenn er vor Gewalt, Verfolgung oder Krieg in seinem Heimatland fliehen musste.

Dem UNHCR-Jahresbericht zufolge befanden sich im April 2025 über 122 Millionen Menschen auf der Flucht, gut zwei Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Insgesamt hat sich die Zahl der Menschen auf der Flucht zwischen 2013 und 2025 verdreifacht. Die meisten Menschen flohen 2025 vor Kriegen und großen Konflikten. Mit Oberbürgermeister Uli Burchardt hat die Stadt Konstanz die Schirmherrschaft für diesen wichtigen Tag übernommen.

Veranstaltungen rund um den 20. Juni

Erika Rosenberg-Band: Das Vermächtnis von Emilie und Oskar Schindler

Emilie und Oskar Schindler haben ihr Leben riskiert und ihr gesamtes Vermögen geopfert, um 1200 jüdische Menschen vor dem sicheren Tod in den Gaskammern der Nationalsozialisten zu retten. Prof. Erika Rosenberg-Band lernte Emilie Schindler 1990 in Buenos Aires (Argentinien) zu einer Zeit kennen, in der diese völlig unbekannt bzw. in Vergessenheit geraten war und in großer Armut lebte.

Nach langen Gesprächen mit der Historikerin und Autorin trat Emilie Schindler zum ersten Mal in ihrem Leben aus dem Schatten Oskar Schindlers hervor und erzählte die Geschichte mit Fakten und Details. Im Anschluss an den Vortrag von Erika Rosenberg-Band stellt die Crescere Stiftung Bodensee das für Oskar und Emilie Schindler geplante Mahnmal vor.

Eine Veranstaltung der Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz und der Crescere Stiftung Bodensee. 9. Juni 26, 19 Uhr, Astoria-Saal, Katzgasse 7.